Wie viel Rüstung gehört ins Depot? | Stefan Röbel (Arx Robotics)

Shownotes

Rüstung und Verteidigung sind das Investmentthema der Stunde – doch wie kommst du als Privatanleger da wirklich rein, statt nur den kleinen Rüstungsanteil in deinem ETF zu halten? Stefan Röbel ist Mitgründer von Arx Robotics, einem Münchner Defense-Tech-Unternehmen, das unbemannte Bodenroboter baut, die heute schon in der Ukraine im Einsatz sind. Zwölf Jahre war Stefan selbst Offizier der Bundeswehr, unter anderem sechs Monate in Afghanistan, wo er ein Team von 120 Menschen führte. In dieser Folge vom Ludwig-Erhard-Gipfel zeigt er, wie gut die Bundeswehr wirklich aufgestellt ist, was seine Roboter auf dem Gefechtsfeld leisten und wie ein junges Defense-Unternehmen sein Kapital einsammelt.

🔥 In dieser Folge lernst du: ► Wie aus einem Bundeswehr-Offizier ein Defense-Gründer wurde ► Warum die Ukraine die Kriegsführung im Wochenrhythmus verändert ► Was unbemannte Bodenroboter im Einsatz wirklich leisten ► Ob und wie Privatanleger in nicht-börsennotierte Startups investieren können ► Wie viel Prozent Risikokapital ins Depot gehören – Stefans klare Zahl ► Warum eine Finanzierungsrunde „wie eine Ehe" ist

❓ Häufige Fragen aus der Folge: ► Kann man als Privatanleger in ein Defense-Startup wie Arx Robotics investieren? Nicht ganz einfach: Das Unternehmen ist nicht börsennotiert. Der Weg führt über Venture Capital, Angel-Investments (oft mit „Money Plus", also zusätzlichem Mehrwert) oder sogenannte SPV (spezielle Investitionsvehikel). ► Mit wie viel Prozent sollte man in ein Startup investieren? Maximal 5 %, bei hohem Risiko im übrigen Depot eher 1–2 %. Es ist reines Risikokapital, das man abschreiben können und über 8–12 Jahre nicht brauchen sollte. ► Was macht Arx Robotics? Unbemannte Bodensysteme, die Soldaten mit Versorgungsgütern (Essen, Wasser, Munition) unterstützen, beim Abschub von Verwundeten helfen und Feuerunterstützung leisten – dazu Software, die aus vorhandenen Systemen Daten für bessere Entscheidungen macht.

👥 Für wen ist diese Folge? ► Anleger, die das Thema Rüstung/Verteidigung über den ETF hinaus verstehen wollen ► Alle, die wissen möchten, wie man in frühphasige Startups investiert – und welche Risiken das birgt ► Zuhörer mit Interesse an Defense-Tech, Bundeswehr und der Lage in der Ukraine

⏱ Kapitelmarken: 00:00 ► Stefan Röbel – Arx Robotics – Mitgründer 01:29 ► Vom Bundeswehr-Offizier nach Afghanistan: Stefans Weg 02:18 ► Was sich in der Bundeswehr verändert hat – und was nicht 03:04 ► Ist-Analyse: Wie gut ist die Bundeswehr wirklich aufgestellt? 03:48 ► Was ist Arx Robotics? Daten & schnelle Iteration als Vorteil 05:22 ► Diese Bodenroboter sind in der Ukraine schon im Einsatz 06:30 ► Wie geht der Ukraine-Krieg weiter? Eindrücke aus Kiew 07:48 ► Kann man als Privatanleger in ein Defense-Startup investieren? 09:20 ► Wie viel Prozent Risikokapital gehören ins Depot? 10:28 ► Millionen einsammeln: Warum eine Kapitalrunde „wie eine Ehe" ist 11:56 ► Was ist der Ludwig-Erhard-Gipfel?

✅ Die wichtigsten Tipps zum Mitnehmen: ► Startups gehören nur als kleine Beimischung ins Depot – reines Risikokapital, das man verschmerzen könnte ► Als Faustregel: maximal 5 %, im risikoreichen Depot eher 1–2 % ► Wer in einen VC-Fonds investiert, bindet sein Geld oft 8–12 Jahre – nur einsetzen, was man lange nicht braucht ► Bei nicht-börsennotierten Firmen führen Wege über VC, Angel-Investments oder SPV

🔗 Ressourcen & Links: • Arx Robotics: https://www.arx-robotics.com • Passender Blogartikel: Blogartikel-Link kommt schnellstmöglich

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⚠️ Risikohinweis: Diese Folge dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und ist keine Anlageberatung. Investitionen in Startups und Wertpapiere sind mit hohen Risiken bis zum Totalverlust verbunden. Bitte informiere dich eigenständig und handle verantwortungsvoll.

Transkript anzeigen

00:00:00: Wenn wir jetzt in Ukraine schaust, die Änderungen, die wir auf dem Festsfeld sehen sind im Wochenrhythmus.

00:00:03: Wie schnell kannst du Probleme lösen, die ja dein Gegner vor die Füße wirft?

00:00:07: Und der, der schneller kann wird zukünftig erfolgreich sein!

00:00:09: Krieg generiert Chaos und im Chaos geht es eigentlich darum dass du Menschenleben schützt.

00:00:13: Die Roboter unterstützen mit Versorgungsbütern Essen Wasser Position alles was ihr Soldat braucht um täglich zu überleben.

00:00:20: Du musst den richtigen Partner finden der dich als Unternehmen versteht.

00:00:23: Deswegen gibt's auch Firmen wie uns das.

00:00:24: wir beginnen den Streitkräften in Europa eine Chance zu geben, diese Lücke schnellstmöglich aufzufüllen damit wir in Frieden weiterleben können.

00:00:30: Es sind große Prozesse die geändert werden müssen.

00:00:33: Das ist klar das was gemacht werden muss und Leute sehen nur noch das Ergebnis.

00:00:36: aber der Weg ist eigentlich das was später die große Geschichte schreibt.

00:00:39: Wie steht die Bundeswehr aktuell da?

00:00:41: Sind wir vorbereitet auf alles?

00:00:42: wie muss es weitergehen?

00:00:43: Was is Arx Robotik, was macht ihr?

00:00:46: Ich würde gerne so innovative Unternehmen investieren.

00:00:49: Kann man im Sohn ein Startup wie Euers auch investieren als Privatanleger?

00:00:59: Ein Riesenthema hier auf dem Ludwig Erhardt-Gipfel ist natürlich das Investment in Verteidigungen.

00:01:05: Jemand, der nicht nur darüber redet sondern es auch umsetzt und vor einigen Jahren selber in Kriegsgebeten war, ist mein heutiger Gast Stefan Röbel, Mitgründer von ARKS Robotics.

00:01:16: Stefan vielen Dank dass du dir Zeit genommen hast.

00:01:19: Danke für die Einladung Lukas!

00:01:20: Gerne gerne.

00:01:21: Erzähl doch mal wie kam das von dir persönlich diese Entscheidung?

00:01:24: Dass du damals gesagt hast Du gehst in die Bundeswehr Du dienst deinem Land und du gehst sogar nach Afghanistan.

00:01:30: Was für mich unglaublich.

00:01:32: Hut ab, wirklich großen Respekt!

00:01:35: Für mich war die Entscheidung damals zwölf Jahre als Offizier.

00:01:38: Als Offiziere bist du automatisch Vorbild.

00:01:40: Und als Vorbild macht es keinen Sinn wenn du sagst, Afghanistan können alle anderen hingehen aber ich nicht.

00:01:46: Das heißt, ich habe dort sechs Monate meines Lebens verbracht.

00:01:50: Ich hab ein großes Team geführt, hundertzwanzig Menschen.

00:01:53: Wir haben Nord-Afghanistan abgedeckt.

00:01:55: Wir waren so eine Art ADAC, das heißt wenn Fahrzeuge zerstört gesprengt wurden dann waren wir da um dort Ersatz hinzubringen zu reparieren oder abzuschieben.

00:02:06: Sehr spannende Zeit viel gesehen und das war aber schon eigentlich das Ende meiner Bundeswehrzeit.

00:02:11: Dann kam nur noch ein Jahr und dann habe ich nach zwölf Jahren auch die Bundeswehr verlassen.

00:02:15: Was hat sich vielleicht verändert in den Jahren wo du weggegangen bist von der Bundeswehr damals zu heute?

00:02:20: Was sind neue Themen die gespielt werden und was ist vielleicht gleich geblieben?

00:02:23: Ich finde damals hat man schon eine ganz gute Idee gehabt, was gefordert ist.

00:02:27: Heute ist man schon deutlich weiter weg von dem, was aktuell in der Ukraine passiert.

00:02:33: In der Ukraine aktuell werden Kleinstrohne eingesetzt, unbemannte Systeme – all das haben wir noch nicht nachhaltig in der Bundeswehr eingeführt!

00:02:39: Das heißt die Lücke, die wir in den Fähigkeiten haben, ist schon relativ groß und deswegen gibt es auch Firmen wie uns dass wir beginnen den Streitkräften in Europa eine Chance zu geben diese Lücke schnellstmöglich aufzufüllen damit wir in Frieden weiterleben können.

00:02:52: Vielleicht bevor wir auf Arx Robotics eingehen und was ihr macht, mal so eine Einordnung von dir als Spezialist in dem Bereich Fachmann.

00:02:59: Wie steht die Bundeswehr aktuell da?

00:03:03: Sind wir vorbereitet auf alles?

00:03:05: wie muss das weitergehen?

00:03:07: Wie ist so eine Istanalyse von dir vielleicht?

00:03:10: Die Istanalyse ist dass wir verstanden haben, dass wir etwas tun müssen und die ersten Schritte machen jetzt!

00:03:15: Das ist ein sehr großer Apparat.

00:03:17: es sind mehr als hundertausend Mannes.

00:03:18: Es sind große Prozesse die geändert werden müssen.

00:03:21: Das passiert nicht von heute auf morgen, aber das Wichtigste ist schon mal passiert.

00:03:25: Es ist klar, dass was gemacht werden muss.

00:03:26: Jetzt sind wir gerade in der Phase, dass wir rauszufinden und gehen schon die ersten Schritte im Vieh.

00:03:31: Das heißt, obwohl wir sonst immer sehr langsam sind, sind wir auf dem richtigen Weg und haben die ersten Schritte gemacht also... Der Fahrt ist gesetzt!

00:03:38: Klar kann es einmal schneller gehen, aber im Vergleich zu den anderen europäischen Lernen sind wir schon relativ weit vorne mit.

00:03:42: Tatsächlich habe ich in der Recherche herausgefunden du bist auch Teil der Lösung irgendwie dieses Projekt nach vorne zu bringen.

00:03:48: Was ist Arx Robotik?

00:03:50: Was macht ihr und wie positioniert ihr

00:03:53: euch?".

00:03:54: Wir haben verstanden, dass zukünftig eigentlich Konflikte mit zwei Sachen unterschieden werden.

00:03:58: Einmal wird es davon entscheiden wer bessere Entscheidungen treffen kann.

00:04:01: Entscheidungen werden mit Daten getroffen.

00:04:03: Je mehr Daten du sammeln kannst und je mehr daten du verarbeiten kannst desto besser die Entscheidung zu treffen.

00:04:08: das heißt wir als erstes was wir machen unterstützen die Streitkräfte dabei nicht nur mit unbemannten System sondern auch mit den Systemen die sich schon eingeführt haben Softwarefähigkeiten zu entwickeln, demzufolge auch Daten aufzunehmen.

00:04:20: Zu verarbeiten um den Offizieren und den Unteroffizierenden die eine Verantwortung sind beste Voraussetzungen zu geben um schnell gute Entscheidungen treffen zu können.

00:04:29: das war der erste Schritt.

00:04:30: Der zweite Punkt den wir treffen müssen ist schnelle Iterationszyklen.

00:04:34: Früher war es bei der Bundeswehr so du hast irgendwie neues Fahrzeug gebraucht.

00:04:37: da hat jemand einen entellen langen Katalog geschrieben von was alles rein muss.

00:04:41: Danach hat sie Wirtschaft genommen.

00:04:43: man hat nach fünf Jahren ein Prototypen vorgestellt.

00:04:45: Die Bundeswehr gesagt dass aber toll Mach das mal.

00:04:47: und dann gab es noch einmal fünf Jahre, da gab's dann ein Produkt.

00:04:49: Das ist schön wenn du von Ausschreibung bis Produkt zehn Jahre hast aber bist du heute quasi neuneinhalb Jahre zu spät.

00:04:54: Das heißt das funktioniert nicht mehr!

00:04:55: Wenn wir jetzt in der Ukraine schauen die Änderungen die wir auf dem Festfeld sehen sind im Wochenrhythmus.

00:05:00: Das heisst eigentlich ist jetzt der zweite Punkt den Du haben musstest wie schnell kannst Du Probleme lösen die dir dein Gegner vor die Füße wirft?

00:05:10: Und der der schneller kann wird zukünftig erfolgreich sein.

00:05:12: Das Heißt diese schnelle Fähigkeit Produkte zu ändern und Lösungen zu finden ist eigentlich das Zweite womit wir helfen.

00:05:17: Also sie beiden Sachen sind die Punkte, die wir jetzt in Streitkräften Stück für Stück zu verfügen stellen.

00:05:22: Auch jetzt aktuell im Ukraine-Krieg?

00:05:25: Welche Produkte setzt ihr da ein schon?

00:05:27: Wir haben unbeawandte Bodensysteme.

00:05:29: In der Ukraine ist es sehr viel weniger Daten getrieben und Vernetzungsgetrieben.

00:05:34: Krieg generiert Chaos.

00:05:36: Und im Chaos geht's eigentlich darum dass du Menschenleben schützt.

00:05:40: Du versuchst die Streitmacht der Ukraine, die von Personalem Material unterlegen ist durch Technologie auf Augenhöhe zu bringen dort mithalten zu können, durchhalte Fähigkeit zu erlangen.

00:05:53: Das heißt was wir machen ist wir unterstützen den Soldaten die jetzt in der Grabenlinie sind beim Überleben.

00:05:58: das heißt die Roboter unterstützen mit Versorgungsbütern Essen Wasser Position alles was ihr Soldat braucht um täglich zu überleben.

00:06:06: Wir unterstützen bei der Abschuh beim Abschuhen von Verwundeten und von Gefallenen damit wir dort keine Personal bin Und wir unterstützen auch mit Feuerunterstützung damit die Leute sich in den Kämen bewegen können.

00:06:18: Wie siehst du denn die Situation in der Ukraine?

00:06:20: Es ist so ein baldiges Ende.

00:06:22: Hättest du es so erwartet, dass sich der Krieg solange zieht?

00:06:25: Ich als jemand, der sich damit nicht so tiefer auseinandersetzt hätte nicht gedacht, dass ich diese Konflikt solang ziehe und Menschen ja so lange darunter leiden auf allen Seiten.

00:06:35: Ja das ist eine sehr schwierige Frage.

00:06:37: Das ist super viel abhängig wie viele Leidensfähigkeit Großland besitzt um diesen Krieg weiter zu finanzieren um Menschen in großen Mengen in die Ukraine zu schicken.

00:06:49: Zur Zeit sieht man dort noch kein Ende, muss man ehrlich sagen.

00:06:54: Auf der anderen Seite war ich vor drei Wochen im Kiew und dort geht das Leben.

00:06:59: aber normalerweise – es hat mich so ein Stück weiter an Afghanistan erinnert – wenn du Kinder auf der Straße siehst, weißt du dass das Risiko relativ gering ist?

00:07:06: Wenn du keine Kinder mehr siehst weiß du, dass das risiko steigt!

00:07:09: Im Kiew ist es so, dass die Leute ihrem ganz normalen Lebensrhythmus nachgehen Nur, dass sie draußen ein Generator stehen haben als kein Strom weg.

00:07:16: Nur das die Leute halt nur dann in den Bunker gehen wenn sie einen Raketen oder einen ballistischen Alarm haben und wenn die Luftdrohungen kommen halt im Leben noch mal weitergehen weil die zu einer sehr hohen Prozentzahl abgeschossen werden.

00:07:26: Das heißt die Anpassungsfähigkeit von Menschen ist eigentlich sehr bemerkenswert und man muss höchsten Respekt haben vor dem Leuten die dort tagtäglich eigentlich mit der Gefahr umgehen.

00:07:35: Stimmt!

00:07:36: Wenn jetzt ein private Investor sagt hey, wenn man ja investiert auch passiv in Indizes ETFs dann hat man auch einen Teil in Rüstung, ne?

00:07:45: Wenn man jetzt aber sagt hey ich würde gerne so innovative Unternehmen investieren.

00:07:49: Kann man in so einem Start-up wie euers auch investieren als Privatanleger?

00:07:53: Das funktioniert ist aber nicht ganz einfach.

00:07:57: muss dazu sagen wir werden nicht öffentlich gehandelt.

00:07:59: das heißt wissen die an der Börse handelbar.

00:08:01: es geht alles über.

00:08:03: wir sagen venture capital also Risikokapitalgeber die zu einer bestimmten Bewertung Anteil am Unternehmen erwerben.

00:08:10: Da gibt es immer die Möglichkeit für sogenannte Angel Investoren, das heißt kleinen Anleger mit rein zu investieren.

00:08:16: Meistens müssen sie aber so eine Art Money Plus geben,

00:08:18: d.h.,

00:08:19: die haben entweder Industrieverbindung oder Verbindungen in anderen Ländern wo wir einen Mehrwert drinnen sehen.

00:08:27: Dann gibt's den dritten Punkt des sogenannten SPV.

00:08:29: Das sind spezielle Investitionsvehikel, wo Menschen mithilfe von einem Investor mit rein investieren können.

00:08:36: Das heißt, es gibt verschiedene Wege in frühfasige Unternehmen rein zu investieren.

00:08:41: Nicht ganz einfach.

00:08:42: für einen Privatanleger muss auch immer dazusagen dass Startups sehr hoch im Risiko sind mit sehr viel Abseit.

00:08:49: das ist ein ganz klassisches Risikoword wie du wirklich deinen Zuschauern schon gesagt hast.

00:08:56: Viel Abseid und viel Risiko.

00:08:57: D.h.,

00:08:58: die Anokation hier im Portfolio sollte verschwinden gering sein.

00:09:01: logischerweise gibt's immer eine Märchengeschichte wo irgendjemand den Zehntausend X macht Aber die meisten werden halt einfach Richtung Null laufen.

00:09:09: Das heißt, wenn man so eine Asset Allocation aufstellt, man hat solide Investments, ETFs, Aktien breit gestreut dann kann man sowas mal machen.

00:09:17: was ist für dich ein realistischer Rahmen wo man sagt ich bin überzeugt von so einem Projekt mit wie viel Prozent würdest du reingehen wenn es jetzt nicht dein Unternehmen ist?

00:09:26: maximal fünf Prozent, je nachdem was wie die Allokation von dem Rest ist.

00:09:29: Wenn man sehr konservativ ist kann man auch mal fünf Prozent machen.

00:09:32: wenn die Streuung auch so ist dass man Tech-Werte drin hat alles was um Momentumwerte sind dann wahrscheinlich auf der Hochrisikoseite eher eins zwei.

00:09:38: Man muss aber auch so sagen wenn man in den venture capital form investiert Dann hat man Investitionszeitraum von diesem Fonds von ungefähr acht bis zwölf Jahren.

00:09:47: das heißt es gibt eine Investitionsphase von den venture Capital Form Danach gibts eine Haltephase und dann gibts in den Westphasen Wenn man das Geld braucht, soll man gar nicht mit dem Geld spielen.

00:09:55: Weil das Geld ist einfach für zwölf Jahre weg.

00:09:57: Also Adventure Capital Fund nimmt das Geld verschwindet für zwelfiare Jahre und dann bekommt man eine Multiple davon wieder.

00:10:03: Das heißt auch hier muss man sagen dass es reines Risikokapital was man theoretisch abschreiben sollte und doch zehn Jahre nicht brauchen sollt.

00:10:12: Ihr habt ja jetzt auch schon einiges an Kapital eingesammelt im zweistelligen Millionenbereich wenn ich nicht falsch recherchiert habe Und du warst auch aktiv daran beteiligt.

00:10:20: Wie ist es für dich, das Geld reinzubringen für euer Baby?

00:10:23: Im Endeffekt, ihr glaubt ja an dieses Unternehmen.

00:10:25: Arbeitet daran!

00:10:27: Wie lief das für dich ab?

00:10:28: Ist es easy?

00:10:28: du kommst dahin und sagst hey ich hab hier eine geile Idee und let's go.

00:10:31: oder sind es harte Gespräche teilweise?

00:10:33: Nein, also immer harte Gespräche.

00:10:35: Also alles was man auf YouTube sieht

00:10:39: usw.,

00:10:39: is meistens Erfolg.

00:10:41: Man sieht nicht die ganzen Misserfolge die man auf dem Weg hat Die ganzen Ablehnung.

00:10:44: Du musst mal sagen dass man bei Investmentrund mit sehr vielen Menschen spricht Und die meisten werden nicht investieren.

00:10:49: Du musst den richtigen Partner finden, der dich als Unternehmen versteht.

00:10:53: Und die Reise, die wir mit dem Investor gehst ist auch nicht morgen vorbei, du kannst sie nicht einfach rausschmeißen!

00:10:57: Da gibt es Sitze im Advisory Board, die ich begleiten bis du ein Exit hast.

00:11:02: Das heißt... Es ist wie eine Ehe.

00:11:04: Das heisst, du musst gucken, mit wem du dort quasi das e-gelübte Ablege auf der Businessseite und dass er ans Telefon geht wenn du ihn brauchst, dass er aber aus dem Weg geht, wenn du schnell gehen willst.

00:11:13: Und das ist ne Reise die locker auf fünf bis zehn Jahre geht.

00:11:17: Das heißt, hier jemanden zu finden ja auf der menschlichen Seite von der Risikoseite eigentlich genau das ist was du auch bist.

00:11:23: Was du brauchst.

00:11:25: Ist nicht ganz einfach.

00:11:26: und hier auch mal noch zu sagen okay wir nehmen nur europäisches Geld auf Wir versuchen kein amerikanisches Geld erstmal aufzunehmen.

00:11:32: Wir nehmen kein Geld aus dem mittleren Osten, wir nehmen kein geld aus Asien.

00:11:35: Wir versuchen mal ein europäischer Unternehmen zu bauen.

00:11:38: Das macht die Reise schon ein bisschen spezieller aber zur Phase gut.

00:11:42: also wir haben es so weit geschafft aber es war immer eine interessante Reise.

00:11:45: Es ist nie so einfach.

00:11:46: Und Leute sehen nur noch das Ergebnis, aber der Weg ist eigentlich das was später die große Geschichte schreibt.

00:11:51: Vielleicht abschließend von dir für jemanden, der nicht weiß, was der Ludwig Erdgipfel ist, der noch nie hier war?

00:11:56: Was ist es für eine Veranstaltung?

00:11:58: Was kann man hier mitnehmen und wer ist hier?

00:12:03: Eigentlich ist der Ludwig ErdGipfel eine sehr schöne Veranstaltung um ein bisschen das Ohr an Masse zu halten.

00:12:08: Masse im Sinne von Politik, Wirtschaft und noch ein größeres Bild außerhalb von Bayern in Europa rein.

00:12:15: Das heißt, was macht die Wirtschaft?

00:12:17: Welche Rahmenbedingungen werden in der Politik dafür gegeben?

00:12:20: Das hilft auch zu verstehen, wuch zukünftig Geld für sie hinfließen werden und wohin man investieren kann.

00:12:26: Das war Stefan Röbelch.

00:12:27: Stefan vielen Dank für deine Zeit!

00:12:29: Wenn euch interessiert, was Stefan macht findet ihr den ersten Link in der Beschreibung.

00:12:34: Und Stefan ich hoffe wir sprechen bald mal wieder wird mich freuen.

00:12:36: Ich wünsche dir gute Zeit hier.

00:12:37: ja

00:12:37: Alles klar Danke dir auch.

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