Das einfachste Depot ist das beste | Markus Jordan (extraETF)
Shownotes
Bevor du auch nur einen ETF kaufst, brauchst du einen Plan. Genau darum geht es im ersten Teil unserer Bildungsreihe mit dem Anlegertag: Asset Allocation, also die Verteilung deines Vermögens auf Anlageklassen. Markus Jordan hat extraETF 2007 gegründet, ein halbes Jahr vor der Finanzkrise, und in seinem Leben alles gehandelt, was der Kapitalmarkt hergibt: Futures, Optionen, Derivate, russische Staatsanleihen. Sein Fazit heute: Wäre er von Anfang an breit gestreut investiert geblieben, stünde er besser da. In dieser Folge erklärt er, warum die meisten Privatanleger nur in Aktien denken und Anleihen und Gold ausblenden, warum 20 Tech-Aktien keine Diversifikation sind, wie du deine Risikotoleranz über einen konkreten Eurobetrag statt über Prozente findest und warum das einfachste Portfolio meistens das beste ist. Dazu drei Portfolio-Beispiele für Berufseinsteiger, Familien und Menschen kurz vor der Rente, das extraETF-Weltportfolio mit nur zwei ETFs und ein ehrlicher Blick auf Rohstoffe, Gold-ETCs und Rebalancing.
🔥 In dieser Folge lernst du: ► Was Asset Allocation ist und warum sie wichtiger ist als die Auswahl einzelner ETFs ► Die typischen Fehler von Privatanlegern: Anleihen vergessen, Gold ignoriert, Tech-Klumpen ► Welche Funktion Aktien, Anleihen, Tagesgeld, Gold und Krypto im Depot haben ► Wie du deine eigene Risikotoleranz findest und warum Theorie und Praxis auseinanderliegen ► Warum ein einziger Welt-ETF fast dasselbe liefert wie zehn ► Wie Rebalancing funktioniert und warum es deine Rendite erhöht
❓ Häufige Fragen aus der Folge: ► Was ist Asset Allocation? Die Verteilung deines Vermögens auf Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Edelmetalle oder Krypto. Die meisten Anleger denken nur in Aktien und ETFs. Dabei neutralisieren sich Risiken teilweise, wenn mehrere Anlageklassen im Depot sind: Läuft es an der Börse schlecht, geben Anleihen Sicherheit. ► Was ist der häufigste Fehler? Anleihen ausblenden. Wer die letzten 10 bis 15 Jahre nur den Aktienboom erlebt hat, tut sich schwer, bewusst Risiko herauszunehmen. Genauso wird Gold ignoriert: Die Faustregel sagt 5 bis 10 Prozent, kaum jemand hat das wirklich. ► Wie viele ETFs braucht mein Depot? Einer reicht. Ein breit gestreuter Welt-ETF (Industrie- und Schwellenländer, etwa MSCI ACWI oder FTSE All-World) verpackt tausende Aktien. Zehn ETFs verpacken dieselben Aktien nur in mehr Paketen, mit mehr Aufwand und fast derselben Rendite. ► Wie finde ich meine Risikotoleranz? Nicht über Prozente, sondern über den Eurobetrag. Der weltweite Aktienmarkt hat in den schlimmsten Phasen rund 50 Prozent verloren. Wer 10.000 Euro investiert, muss sich fragen: Halte ich 5.000 Euro Verlust aus, ohne zu verkaufen? Wer eine halbe Million hat und in 15 Jahren in Rente geht, kann 250.000 Euro Verlust nicht mehr ersparen und sollte konservativer investieren. ► Unternehmensanleihe oder Staatsanleihe? Beides geht. Jordan nimmt Anleihen aber nicht für die Rendite, sondern für die Sicherheit. Der Aufschlag einer Siemens-Anleihe gegenüber der Bundesanleihe liegt im Beispiel bei 0,3 Prozentpunkten, das ist ihm für das zusätzliche Risiko zu wenig. ► Warum sind Rohstoffe im Depot so schwierig? Weil du Weizen oder Öl nicht lagern kannst und deshalb über Terminkontrakte investierst, die ständig in den nächsten Kontrakt gerollt werden. Dabei entstehen Rollverluste, selbst wenn der Preis steigt. Bei Gold funktioniert es über ETCs, weil der Wert pro Masse hoch und die Lagerung günstig ist. ► Brauche ich Rebalancing? Ja, wenn du eine Strategie hast. Aus 60/40 wird nach guten Börsenjahren schnell 70/30. Rebalancing setzt das Depot zurück: Du verkaufst im teuren Markt und kaufst im günstigen nach, antizyklisch und ohne Bauchgefühl.
👥 Für wen ist diese Folge? ► Einsteiger, die bisher „einfach mal" in Aktien oder Krypto investiert haben und jetzt einen Plan wollen ► ETF-Anleger, die wissen wollen, ob ihr Depot wirklich diversifiziert ist oder ein Klumpenrisiko hat ► Alle, die mit den vier Teilen der Bildungsreihe ihr Depot systematisch aufbauen wollen
⏱ Kapitelmarken: 00:00 ► Markus Jordan – extraETF – Gründer & Geschäftsführer 00:35 ► Was ist Asset Allocation und warum ist sie für Privatanleger so wichtig? 02:29 ► Taktische vs. strategische Asset Allocation: Worum es wirklich geht 04:44 ► Die typischen Fehler von Privatanlegern: Anleihen vergessen, Gold ignoriert 08:14 ► Die wichtigsten Anlageklassen und ihre Funktion im Depot 16:41 ► Wie viele ETFs braucht ein Depot? Einer reicht 21:53 ► So findest du deine eigene Risikotoleranz 27:41 ► Krisen kommen sicher: Warum Diversifikation dich vor Angstverkäufen schützt 30:19 ► Drei Portfolio-Beispiele: Berufseinsteiger, Familie, kurz vor der Rente 31:28 ► Unternehmensanleihe oder Staatsanleihe: Lohnt der Aufschlag? 34:34 ► Rohstoffe & Edelmetalle: Warum Öl und Weizen im Depot kaum funktionieren 41:26 ► Gold-ETC oder physisches Gold? 48:31 ► Das Musterportfolio: extraETF-Weltportfolio mit nur 2 ETFs 51:55 ► Komplizierter ist nicht besser: Die Kosten sind der Schlüssel 54:05 ► Rebalancing: Brauchst du das als Privatanleger?
✅ Die wichtigsten Tipps zum Mitnehmen: ► Erst die Strategie, dann die Produkte: Allokation festlegen, befüllen, investieren, einmal im Jahr rebalancen ► Risiko steuerst du fast nur über die Aktienquote, also das Verhältnis von Aktien zu Anleihen oder Tagesgeld ► Miss dein Depot gegen eine einfache Benchmark. Wer hin und her handelt und am Ende nicht besser ist als ein Welt-ETF, kann es lassen ► Kosten sind der Schlüssel: 2 Prozent Gebühren pro Jahr fressen einen Großteil der Marktrendite, 0,2 Prozent lassen sie bei dir ► Gold und Krypto nur beimischen, nie als Kern: Sie erwirtschaften keinen laufenden Ertrag ► Wer spielen will, nimmt ein kleines Spieldepot. Das Kernportfolio bleibt unangetastet
🔗 Ressourcen & Links: • Markus Jordan – extraETF (Portfolio Score, Risiko-Rechner, über 100 Musterportfolios): https://extraetf.com • Teil 2 der Bildungsreihe: Qualitäts-Check für Aktien und ETFs mit Torsten Tiedt (Aktienfinder), folgt in Kürze
👉 Alle Links, weitere Folgen zu Geldanlage & Börse und Wege, wie du „investier oder verlier" unterstützen kannst: https://investieroderverlier.de/linktree/
⚠️ Risikohinweis: Diese Folge dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und ist keine Anlageberatung. Genannte Produkte, Indizes und Portfolio-Beispiele dienen der Veranschaulichung, keine Kaufempfehlung. Investitionen in Wertpapiere sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden. Bitte informiere dich eigenständig und handle verantwortungsvoll.
Transkript anzeigen
00:00:00: Schön, dass du da bist im ersten Teil unserer Bildungsreihe der Börsentage.
00:00:03: Wir wollen dich abholen und dich zu einem Profi-Investor machen.
00:00:07: Wie beginnen wir das Ganze?
00:00:08: Das beginnen wir natürlich mit Asset Allocation mit dem richtigen Plan, den wir heute aufsetzen.
00:00:13: Und den setzen wir nicht allein auf.
00:00:15: Den setzen wir mit Markus Jordan, dem Gründer und Geschäftsführer von ExtraETF zusammen auf.
00:00:21: Ich freue mich schon auf das Gespräch!
00:00:29: Heute geht es ja um Asset allocation... Also deswegen direkt die Frage an dich.
00:00:33: Was ist asset allocation und warum ist es so wichtig, wenn man als Privatanleger sein Geld für sich arbeiten lassen will?
00:00:41: Also grundsätzlich ist asset location die Verteilung deines Vermögens sozusagen auf mehrere Anlageklassen oder auf mehrere Wertpapiere.
00:00:50: also wenn jetzt zum Beispiel einer nur in Aktien investiert dann könnte Ja, asset allocation könnte man so ein bisschen auch interpretieren.
00:00:57: Er investiert halt nicht nur in eine Aktie sondern in mehrere aber eigentlich asset allocation Anlageklasse.
00:01:03: also sprich ne Anlage Klasse ist ja Aktien, ne Anlegeklasse könnte ne Anlei sein, könnte einen Rohstoff, eine Edelmetall, Kryptowährungen sein.
00:01:12: Also das Problem ist vielleicht kurz her, Wind ist.
00:01:15: wenigsten Anleger Denken in Anlageklassen, sondern die denken ich will mal Geld anlegen dann kaufe ich Aktien mache ein ETF bin ich gestreut.
00:01:24: Das ist natürlich richtig aber es fehlen halt in der Regel wirklich die Anlage Klassen also sprich die Anleihen für die Sicherheit vielleicht die Rohstoffe für Inflationsausgleich oder Kryptowährungen um da nochmal eine andere Diversifikation Effekt zu haben weil das schön ist.
00:01:40: wenn man in mehrere Anlageklasse investiert neutralisieren sich die Risiken teilweise, also beispielsweise wenn es an der Börse richtig gut läuft.
00:01:51: Klar dann laufen meine Anleihen vielleicht nicht mit weil sie ja eher konservativer sind von der Geldanlage.
00:01:57: Da profitiere ich mit den Aktien.
00:01:58: aber wenn man mit den Akzien nicht so gut läuft dann geben wir halt online beispielsweise Sicherheit und das ist halt der Vorteil wenn man in mehrere Anlageklassen ist.
00:02:07: Vielleicht kann man's auch einfacher ausdrücken, man kann sich eigentlich immer freuen egal was da an der börse passiert, weil irgendwas in seinem Footfolio wird schon steigen.
00:02:15: Wir haben uns auch mal ausgetauscht über mein Portfolio, das hast du ziemlich auseinander genommen im Sinne von dass ich den Aktienanteil mich total verkünstelt habe aber andere wichtige essenzielle Sachen nicht drin hab.
00:02:26: Was ist denn der Unterschied zwischen taktischen Portfolioallokation und einer strategischen?
00:02:32: und um was unterhalten wir uns heute hauptsächlich?
00:02:35: Ich glaube, wir sollten uns eher oder nicht nur wir sondern man sollte sich eher über die strategische asset allocation unterhalten also und Gedanken fallen machen.
00:02:44: Also wie will ich denn eigentlich meinen Gesamtvermögen investieren?
00:02:48: ja da würde ich jetzt auch Immobilien oder ein Auto oder was auch immer man als Vermögenswerte hat mit rein mit einbeziehen.
00:02:57: Also wie soll mein Vermögen eigentlich investiert werden?
00:03:00: Langfristig, ja und taktisch ist ja eher die Frage, investiere ich heute oder morgen oder wie regier ich auf bestimmte Marktsituationen?
00:03:10: also wie verhalte ich mich da?
00:03:12: aber die Kernfrage ist doch... also wie viel Risiko bin ich bereit eigentlich einzugehen oder wie viel risiko kann ich auch vertragen?
00:03:20: zum Beispiel habe ich Schulden dann sollte ich vielleicht je nachdem wie das jetzt, was es jetzt verschuldet sind soll ich vielleicht risikoreicher Risiko eher mal investieren.
00:03:29: Habe ich einen langen AM Anlageholtzwort kann ich Risikoreiche investieren und wenn ich jetzt aber zum Beispiel auch mein einzigster Vermögenswert momentan eine eigene Immobilie ist dann ist das halt auch ein Risiko weil mein ganzes Geld in einer Immobilien steckt ist halt ein Kundenrisiko.
00:03:47: wenn da irgendwas passiert keine Ahnung im Markt wird nebendran eine Autobahn gebaut und dann ist es halt vielleicht weniger wert.
00:03:56: Also das ist ein Problem, deswegen ist es in so einer Situation zum Beispiel interessanter zu sagen okay dann freu ich mich jetzt gezielt an Aktien zu sparen weil dann habe ich zu meiner Anlageklasse Immobilien noch Aktien hinzugefügt mit den entsprechenden Chancen und Risiken Und man braucht also einfach einen Überblick.
00:04:12: was hat man?
00:04:14: wie passt es zueinander?
00:04:16: Dann erkennt man Schwächen oder bestimmte Bereiche, die man vielleicht nicht abgedeckt hat.
00:04:20: Dann kann er auch erst dann bewerten will ich den überhaupt abdecken?
00:04:23: Es kann doch jemand sagen sein der sagt nee also ich Rohstoffe will ich nicht passt für mich nicht.
00:04:28: Ich will nur Aktien und Anleihen und Immobilien.
00:04:30: aber nur wenn man sich halt sozusagen diese Übersicht verschafft und sich mal mit dem Thema auseinandersetzt, kann man halt diese ganzen Fragen auch für sich beantworten.
00:04:39: Jetzt hast du gerade schon angesprochen Immobile könnten Klumpenrisiko sein Aber auch Schulden hast du angesprochen.
00:04:45: Was sind so typische Fehler, die vielleicht ein Privatanleger macht, wenn es gerade ums Thema Asset Allocation geht?
00:04:50: Ja ich glaube das man einfach bestimmte Sachen ausblendet.
00:04:53: Also wirklich ein ganz gutes Beispiel ist das Thema Anleihen natürlich wenn nicht die letzten zehn, fünfzehn Jahre zur Rückschau.
00:05:03: Was ist passiert?
00:05:04: Die Aktienmärkte sind gelaufen ohne Ende also getrieben durch Technologie aber auch getrieben mit niedrigen Zinsen.
00:05:10: Zinsen waren komplett unattraktiver.
00:05:12: Ich habe teilweise Negativzinsen gehabt, ja?
00:05:15: Also war dieses Thema Anleihen sozusagen überhaupt gar kein relevantes Investment-Thema für einen klassischen Privatanleger.
00:05:23: und jetzt sind halt viele Anlege über die letzten zehn, fünfzehn Jahre mit diesem Aktienboom aufgewachsen aber haben den miterlebt sozusagen und tun sich aus meiner Sicht schwer jetzt gezielt sozusagen die Entscheidung zu treffen.
00:05:39: Nimm mal ein bisschen Risiko aus meinem Portfolio raus.
00:05:43: Ich füge aktiv Anleihen hinzu, um ein bisschen das Risiko zu reduzieren und meine ganze Rendite, mein ganzes Portfolium ein bisschen kalkulierbarer zu machen.
00:05:55: Weil was passiert je nachdem wie viel Anlein ich hinzufüge ist die Schwankungen werden halt niedriger.
00:06:00: natürlich wird der Ertrag auch niedrige aber man kann halt glaube ich nicht unendlich sozusagen extrem gute Börsenjahre Fortschreiben.
00:06:10: Man sieht jetzt zum Beispiel der MSI World läuft momentan nicht so gut und wenn man da halt dann das Risiko bis herausnimmt, dafür Anleihen hat, dann hat man da vielleicht mit dem Anleinanteil aktuell vielleicht drei, vier Prozent Rendite ja?
00:06:22: Und es hilft einem dann auch in so einer Phase wo die Börsen vielleicht nicht sogut laufen, dann trotzdem einigermaßen erträgliches Einkommen zu haben.
00:06:30: Das ist glaube ich einfach ein Fehler den viele machen aus der Vergangenheit heraus oder vielleicht auch aus fehlender Erfahrung heraus ... an einer Strategie festzuhalten und andere Sachen auszublenden.
00:06:42: Also zum Beispiel dieses Thema Gold, ja?
00:06:45: Wenn man irgendwie liest wieviel Gold im Portfolio sollte nur fünf Prozent Gold enthalten sein.
00:06:51: Fünf bis zehn Prozent.
00:06:52: Jetzt ist die Frage aber wie viel haben das wirklich?
00:06:54: Wie viele haben wirklich zehn Prozent?
00:06:57: Und viele haben es wahrscheinlich nicht würde ich sagen ne ich mache nur Aktien, vielleicht nur Tech-Aktien und so.
00:07:02: Nasty ist auch super gelaufen.
00:07:03: solche Aussagen hört mal her Man hat in diesem Beispiel halt einfach was auf der Strecke gelassen, nämlich eine atemberaubende Performance von Gold und meine Wege noch Silber.
00:07:14: Und jetzt Öl!
00:07:15: Also man lässt ja auch faktisch etwas auf die Streckel.
00:07:18: Nicht jede Anlageklasse und jeder Anlage logischerweise geht im Gleichlauf.
00:07:23: Es gibt manchmal Phasen, da läuft ein super das andere dauert vielleicht ein paar Jahre aber dann geht es einen nicht mehr für kommt das andere?
00:07:31: Ich finde es einfach intelligenter quasi alles zu investieren also überall was das investiert zu haben, um auch ein Alm zu partizipieren.
00:07:39: Weil die andere Lösung wäre von der einen Anlageklasse in die nächste, also immer so hundertnull, hundert-null und das ist halt auch nicht realistisch.
00:07:49: Deswegen lieber überall investieren – in einer richtigen vernünftigen Mischung!
00:07:53: Und am Ende den Markt ist eine Rendite einfach rewetschaften lassen und die möglichst günstig.
00:07:58: deswegen ETFs dann für sich vereint.
00:08:01: Was sind denn die wichtigsten Assets, die man nennen kann?
00:08:04: Und was sind vielleicht Funktionen von den jeweiligen Assets.
00:08:07: Was gehört in ein Portfolio rein und was zeichnet das Asset aus?
00:08:11: zum Beispiel Thema Anleihen habe ich schon auf dem Schirm dass es die gibt.
00:08:15: Ich bin aber genau an dem Punkt wo du beschrieben hast.
00:08:17: mir fällt's schwer das jetzt in mein Portfolium zu integrieren.
00:08:20: Ja das ist vielleicht auch alles so seiner Zeit und letztendlich gehts halt immer sozusagen um die Betrachtung des Risikos was ich haben will Und was will ich eigentlich mit meiner Geldanlage erreichen?
00:08:34: Ja, also und das ist halt extrem individuell.
00:08:37: Also zum Beispiel kann ich sagen vor keinen zwanzig Jahren war ich jünger da war das Anleinthema auch für mich überhaupt gar nicht relevant weil in allem was ich gemacht habe Ich immer gesagt habe er okay selbst in die Börsen mal crashen sollten oder so wie die Zeck Jahre die ich zur Rente habe Das passt schon, ja oder als ich noch weniger Vermögen hatte.
00:08:57: Da war es auch so dann, dass das auch egal, weil ob ich jetzt fünftausend Verluste oder nicht habe, ist wirtschaftlich in meinem Leben wieder rein.
00:09:05: Wenn man aber zum Beispiel mehr Vermögan hat, dann denkst du automatisch mehr drüber nach.
00:09:11: Boah!
00:09:12: Ich will mir nichts groß verlieren.
00:09:13: also ich will natürlich schon eine gute Rendite haben, ich will Aktienantel haben, aber es muss eine gewisse Sicherheit haben.
00:09:20: wenn's hart auf hart kommt will ich jetzt nicht sozusagen am Ende meiner Investmentphase, also jetzt bin ich persönlich nicht am Ende meine Investmentphase.
00:09:27: Aber natürlich mit einfünfzig Jahren habe ich eine andere Sichtweise als jemand der zwanzig ist und für mich ist es natürlich wichtiger, eine gewisse Sicherheit zu haben.
00:09:38: Und deswegen denke ich immer stärker in Anlageklassen.
00:09:41: was ich vielleicht vor zehn, fünfzehn oder meine zwanziger Jahre noch nicht gemacht hab Das ist aber jetzt die Betrachtung von einem Anleger, der sozusagen durch das Alter kommt und vielleicht auch durch den absoluten Betrag, den er investiert hat.
00:09:53: Eine andere hat eine ganz andere Situation.
00:09:56: Keine Ahnung, wer einen Kredit oder so weiß, dass er in fünf Jahren einen Kredit zurückzahlen muss.
00:10:01: Dann wäre es natürlich fatal, jetzt ein Aktien zu investieren kann man machen.
00:10:05: Aber wenn es halt schief geht und ich habe keine andere Möglichkeit, weil ich den Kredit zurückzahlen muss dann habe ich halt ein Riesenproblem und da muss man für sich abwägen.
00:10:13: bin bereit dieses Risiko einzugehen, kann ich mir das leisten sozusagen?
00:10:18: und wenn nicht dann muss ich halt konsultiv investieren.
00:10:21: Und deswegen ist das immer so zu sagen der des Spannungsverhältnisses was passt zu mir welches Risiko?
00:10:29: Und je nachdem was ich dann habe, dann muss sich mir das zusammen basteln.
00:10:33: Aktien weiß ich langfristig kriege eine gute Rendite aber ich hab Schwankungen.
00:10:37: Anleihen habe ich auch ne Rendite Die ist mal höher, mal niedriger.
00:10:42: Je nachdem wie ich investiere, schwanken die ich kriege.
00:10:45: Ich krieg den Anlein und investiert irgendwann mal mein Geld wieder.
00:10:48: Also ein bisschen mehr Arbeitsaufwand, sag' ich mal, wenn ich wieder anlegen muss.
00:10:52: Aber ich weiß dass wenn die Märkte richtig stark fallen wird es nicht so stark mitfallen ja?
00:10:57: Und bei Rohstoffen oder Kryptowährungen da ist das halt noch schwankungsintensiver und man muss einfach sozusagen verstehen welche Eigenschaft hat die jeweilige Anlageklasse und dann überlegen, wie passt die?
00:11:12: meine persönliche Strategie.
00:11:13: Ich persönlich tendiere immer dazu eher Aktionen und Anleihen nur zu nehmen.
00:11:19: Aber beide diese Anlagestrategien haben eine, was ich investiere sozusagen, die Aktie kommt der Ertrag durch Dividende und den Kursgewinnen.
00:11:28: bei der Anlei kommt er Ertrak im Zweifelsfall auch durch Kursgewinn, je nachdem wir die Zinsen am Aktie verhalten.
00:11:33: aber schwerpunktmäßig kommt er ertragt durch den Zins Und ich habe aber dafür die Sicherheitskomponente.
00:11:40: Mit diesen beiden Parametern kann ich schon sehr robustes Portfolio aufbauen und Rohstoffe, Kryptowährungen sind auch deswegen natürlich nur sehr klein beigemischt weil die keinen laufenden Ertrag sozusagen erwirtschaften.
00:11:54: Das heißt meine Rendite kann ja nur durch einen Kursgiven entstehen und Gold als Beispiel erwirtschaftet nicht wie ein Unternehmen Erträge oder so was.
00:12:04: also das kann per se nicht wertvoller werden.
00:12:07: Das kann nur durch einen Kursanstieg wertvolle werden und der ist dann vielleicht getrieben, durch eine Inflationsentwicklung
00:12:11: usw.,
00:12:12: d.h.
00:12:13: es macht einfach Sinn, das beizumischen aber halt nicht als Kern ins Portfolio aufzunehmen.
00:12:18: Und wer's einfacher haben will – Aktienanleihen, vielleicht noch als Alternative für ein privater Lege anstatt Anleihen-Tagesgeld.
00:12:25: Damit habe ich ja auch eine Zinskomponente und eine Sicherheitskomponentin.
00:12:28: einige Bekannte von mir die sagen, die diversifizieren ihr Portfolio in dem sie zwanzig verschiedene Aktien haben.
00:12:35: Man meistens irgendwie im Tech-Bereich weil die halt in den Nachrichten sind und die Rendite ja so groß ist.
00:12:39: und warum sollen denen was investieren wo die Renditen Erwartung kleiner ist?
00:12:44: Warum ist es keine echte Diversifikation?
00:12:47: Naja wenn man da halt je nachdem jetzt aber sehr wahrscheinlich Klumpenrisiken hat.
00:12:53: Wenn du sagst Tech Wert dann hat man wahrscheinlich einen klumpen Risiko in den USA Dann hat man ihn im Sektor.
00:13:00: Der Punkt ist ja, man kann es auch anders formulieren.
00:13:03: Es ist eine klumpen Chance.
00:13:06: Das ist die Kehrseite davon.
00:13:08: Wenn das Segment läuft und wenn alles für mich läuft dann ist es die perfekte Geldanlage sag ich mal.
00:13:14: Da habe ich die maximale Rendite und was ich vorhin meinte ist dass man halt, wenn man die letzten zehn, fünfzehn Jahre jetzt rückschaut, dann hatte man bei diesen Aktien eine hervorragende Rendite.
00:13:23: Super!
00:13:23: Aber ich kann mich an Zeiten erinnern, da haben Bankaktien hervoragende Renditen gehabt kann mich erinnern an Energieaktien, die haben super performt.
00:13:31: Das sind ja immer wieder Züge.
00:13:33: Da waren manchmal nur ein paar Jahre, da waren manchmal mehrere Dekaden.
00:13:38: aber es ist ein Zügel und die Frage ist halt einfach... Wie soll ich sagen?
00:13:43: Schaff ich den Absprung von einem nicht mehr gut laufenden Zyklos in dem nächsten.
00:13:50: oder ist die Realität nicht eher so dass man gut was verdient dann Fails, dann verkauft man es vielleicht aber hat nicht mehr den maximalen Ertrag.
00:14:00: Geht in was anderes?
00:14:01: Dann muss man gucken.
00:14:02: Vielleicht an der Seitwärtsphase bis es wieder läuft.
00:14:04: So wenn ich am Ende mir das ausrechne wäre es dann nicht vielleicht sinnvoller gewesen gleichbereit gestreut und alles investiert zu gewesen und einfach sozusagen konstant nach oben zu gehen.
00:14:13: Das lässt sich erst im Nachgang ermitteln.
00:14:17: Aber bei uns auf der Webseite bauen wir jetzt ein Tool zum Portfolioscore.
00:14:22: da messen wir sozusagen das Portfolio gegen eine Benchmark von einem Anleger.
00:14:27: Und dann sieht jeder so zu sagen, ich war so weiß ob das was er jetzt gerade gemacht hat, ob es halt ein Mehrwert gebracht hat weil das macht aber auch keiner.
00:14:36: Aber keiner sagt ja hier ist meine Performance und dann legt man sich eine Benchemark dagegen und sagt Das war's aber schlecht, was ich gemacht habe.
00:14:45: Das machen die wenigsten sagen muss man so.
00:14:47: Aber so müsste man sie eigentlich machen.
00:14:48: Weil am Ende ist der Geldernlage nicht dafür dar keine Angst an Ego zu befriedigen, sage ich jetzt mal und zu zeigen.
00:14:56: Ich bin der beste Manager oder so, sondern es geht letztendlich ja darum mein Anlageziel zum Beispiel die Altersvorsorge zu erfüllen.
00:15:03: Und da muss man sich eigentlich schon kritisch dann gegenüber einfachen Anlagen messen weil klar wenn jetzt einer jeden Tag rauf-und runtertradet aber am Ende nichts rauskommt dabei kann das eigentlich auch lassen, aber ist halt schwierig sich einzubestehen.
00:15:17: Also Geldanlage ist super simpel Man braucht da keine große Kenntnisse, man muss eigentlich nur gucken dass das was man macht möglichst niedrige Kosten hat und dann einfach im Markt drin bleiben.
00:15:29: Und da sagen viele Leute etwas anderes.
00:15:31: ich glaube da war nach wie vor sehr stark an dieses Thema weil ich auch... Ich habe schon alles in meinem Leben gehandelt, alles was gibt Futures, Derivatoroptionen drauf und runter, russische Staatsanleihen, Dollar-Anleihen sind zugegeben wir haben es an einem Alles Von Anfang an konsequent nur in breit gestreutete Marken ist jedoch deutlich besser gewesen.
00:15:51: Nicht unbedingt, weil die Investments falsch waren aber... ...weil man einfach hin und her schiebt die ganze Zeit und dann hat man vielleicht fünf gute Investments,... ...aber eins was richtig schlecht gelaufen ist.
00:16:01: Und wenn man es ausrecht gerechnet hätte, dann hätte man's auch lassen
00:16:04: können.".
00:16:05: Da hat mir hier letztens jemand auch etwas gesagt, man müsste eigentlich so einen Hustle-Rated Return of Investment also den Aufwand, den du reinsteckst,
00:16:13: das müsste
00:16:13: man eigentlich aufsetzen.
00:16:15: Ja irgendwie ist ja ein gewisser... Konflikt, würde ich sagen ist schon irgendwie ein bisschen da.
00:16:20: Du bist Geschäftsführer und Gründer von extra ETF also schon auch ETF-Fokus.
00:16:25: auf der anderen Seite sagst du hast auch andere Produkte ausprobiert und bis zu dem Entschluss gekommen hey das ist ETF sind für mich die Lösung nicht den Aktienanteil zum großen Teil abdeck.
00:16:35: wie schafft man es denn den ETF Anteil gut umzusetzen ohne dass sich jetzt fünf zehn ETF in einem Portfolio haben wie ich zum Beispiel dass es übersichtig bleibt.
00:16:46: Die Frage ist, wie viel Spaß und Zeit will ich selber für dieses Thema aufwenden?
00:16:52: Das ist ja auch eine komplett innöwelle Situation.
00:16:55: Jemand sagt sich nicht, habe Spaß!
00:16:57: Börsennachrichten zu gucken oder eine Zeitung zu lesen, oder einen Magazin oder mich im Internet Videos anschauen und so weiter.
00:17:03: Und das ist ein Teil meiner Freizeit.
00:17:05: und dann ist es nur logisch dass ich auch mit den Erfahrungen, die ich da sammle mehr Zeit aufwände mein Portfolio aufzubauen und ob es damit Aktien und Anleihen sonstige Strategien ist.
00:17:15: Das ist ja total legitim!
00:17:18: Und für einen anderen, der das nicht hat.
00:17:20: Der vielleicht apotheker ist, der den ganzen Tag in Apotheken steht und nicht die Zeit hat irgendwie die Märkte zu verfolgen.
00:17:27: Für ihn ist es vielleicht nichts.
00:17:30: Das Schöne ist ja dass man beide oder beide Personen in diesem Beispiel können den Kapitalmarkt so nutzen wie sie ihnen wollen.
00:17:38: Wie sie ihnen halt selbst aktiv gestalten wollen oder wie sie den Nutzen wollen für seine eigene Anlage Strategie.
00:17:45: Und wenn man das jetzt voraussetzt, dann geben sich da halt verschiedene Konsequenzen daraus.
00:17:54: Ich muss also nicht aktiv handeln – ich kann aber aktiv handlen!
00:17:59: Ich kann mein Portfolio super simpel aufbauen mit nur einem ETF und mehr oder weniger ganz gleiche Ziel kommen als ich über nicht zehn ETFs habe, weil am Ende, wenn wir nun mal diese ETF-Thematik betrachtet, es gibt keine Ahnung, vierzigtausend Aktien auf der Welt die handelbar sind.
00:18:14: Und was machen ETFs?
00:18:15: Die verpacken die eigentlich, gruppieren sie.
00:18:18: Ja und jetzt kann ich mir halt Salop einen ETF kaufen der mir alles verpackt oder zehn ETF's die mir jeweils ein Zehntel davon verpackten aber am Ende in diesem konkreten Beispiel bis zum Ende eigentlich die gleiche Performance rauskommen.
00:18:32: Der eine hat es super simpel gemacht er hat nur einen ETF sich um gar nichts gekümmert.
00:18:36: der andere hat zehn ETF'S hat vielleicht ein bisschen mehr Aufwand denkt vielleicht dass er durch ein besseres Rebelhensing oder so, bisschen mehr rausholen kann sein.
00:18:46: Hat aber auch deutlich mehr Aufwand.
00:18:49: und jemand der nur Aktien macht, der sagt sich aus den Vierzigtausend Aktien, soll ich mir die zwanzig raus, die die Bestere in Dietel bringen?
00:18:56: Also ist alles möglich!
00:18:58: Aber es hat halt unterschiedliche Risiken wieder, unterschiedliche Erwartungen sozusagen was wirklich rauskommt und es muss zu meiner Anlagestrategie passen.
00:19:07: Und das finde ich schon auch faszinierender im Kapitalmarkt Weil alle fischen sozusagen im gleichen Sumpf.
00:19:17: Aber jeder macht so ein bisschen anders und über einen anderen, also erstmal Investment, ein anderes Investment manche über ein anderes Vehikel.
00:19:27: aber am Ende sage ich jetzt mal Beispiel haben sie alle in Video ein Portfolio der eine halt über den ETF, der andere über den Fond, der Andere über einen Derivat und der nächste vielleicht die Aktie direkt.
00:19:36: und das ist eigentlich finde ich ganz spannend.
00:19:39: Und nochmal das Entscheidende meiner Meinung nach Risiken im Griff zu kriegen.
00:19:45: Und die kann ich nur steuern durch meine Meinung nach Aktien und Anleihen, respektive Tagesgeld also durch die Höhe der Aktienquote.
00:19:54: Und das zweite ist Ich muss schauen dass ich die niedrigsten Kosten habe bei der Geldanlage.
00:19:59: Das ist auch wenn man drüber nachdenkt Wenn man ehrlich ist.
00:20:01: es ist auch so logisch weil wenn einfach der Kapitalmarkt langfristig was ist ich sieben Prozent Rendite erwirtschaftet?
00:20:08: Und ich durch meine Investments Zwei Prozent kostenproduziere pro Jahr, sagen wir mal.
00:20:15: Das ist ja weg!
00:20:16: Das wird ja entnommen aus dem Welt und landet bei irgendjemand anders – beim Broker, beim SM-Manager wo auch immer – und bleibt bei mir halt nur fünf Prozent hängen.
00:20:25: Und jetzt kann man natürlich versuchen, durch aktives Management und das Geschickte vielleicht noch mal ein Prozent mehr Rendite zu erzielen.
00:20:31: Aber es ist ja viel intelligenter anstatt sich zwei Prozent rausnehmen zu lassen halt nur null Komma Zwei Prozent raus nehmen zu lassen weil dann habe ich ja schon einen riesen Rendite Vorteil.
00:20:40: also bei mir mehr von der Marktrendite bleibt und Das ist halt viel wie soll ich sagen sicherer dieser Rendite-Vorteil Durch weniger Kosten mehr vom der Markt rendite zu bekommen als wir hohe Kosten produzieren, in der Hoffnung selbstständig einen mehr ertrag zu gäntern.
00:20:58: Was wie ich meine?
00:20:58: Also das wegen würde ich dieses Spiel nicht machen.
00:21:03: und wenn ich es doch machen will, jetzt mache ich ja auch so.
00:21:04: Das kann ich vielleicht noch ergänzen.
00:21:05: Ich habe mein Kernportfolio super konservativ.
00:21:08: also nicht konservativ ist offensiv aber es ist konservative im Sinne der Transaktionen.
00:21:14: Ich mach was gar nichts.
00:21:15: Ja, das läuft einfach.
00:21:16: Und ich hab aber ein Spieldepot sozusagen wo ich selber bis hin rum datteln.
00:21:20: Aber das ist für mich wirklich Spielcharakter, also weil ich einfach durch die Nähe zum Kapitalmarkt eben schon mal eine Aktie irgendwie interessant finde.
00:21:30: Aber ich würde das nie mit meinem Großteil meines Vermögens machen.
00:21:32: Das ist wirklich investiert und wird keine Ahnung einmal im Jahr vielleicht reviewt oder ab und zu mal was gemacht aber eher selten.
00:21:39: Für mich stellt sich dann die Frage, wie finde ich denn meine eigene Risikotoleranz?
00:21:44: Jetzt haben wir schon oft über Risiko gesprochen.
00:21:46: Was bedeutet Risikoflecht am Kapitalmarkt?
00:21:49: und wie finde Ich raus, wie hoch ist meine Risikobereitschaft?
00:21:53: Gibt es da jetzt eine PDF, die ich mit darlaufen kann?
00:21:55: Das lese ich durch und dann finde ich's raus.
00:21:57: Oder ist das eine ganz persönliche Sache?
00:21:59: Also wir haben ja so einen Rechner bei uns auf der Seite.
00:22:01: Da werden so zehn Fragen gestellt und am Ende haben wir das versucht über eine Aktienquote also eine Zahl.
00:22:07: Dreißig ist ein Aktienquote, dreißig Prozent.
00:22:10: Aber das ist glaube ich... Es gibt ne Orientierung aber es ist nicht der Weis.
00:22:15: als letztes Schluss.
00:22:16: Es gibt noch diese Daumenfaustregel hundert Jahre minus Lebensalter ist die Aktien Quote und so Am Ende ist es super schwierig zu beantworten meiner Meinung nach, weil es ist ganz individuell auf die jeweilige Person zugeschnitten und auch auf den Zweck der Geldanlage.
00:22:35: Also wie lang kann ich investieren?
00:22:37: Und am Ende glaube ich... ...ist das am einfachsten für jemandem das so einzuschätzen.
00:22:47: Beispiel!
00:22:48: Wenn ich Zehntausend Euro investiere, fange gerade an und das ist mein erstes Geld Und ich mir dann... Ich davon ausgehe, dass der Emissier-World in den schlimmsten Börsenfasen, also der weltweite Aktienmarkt im schlimmsten börsenphasen sagen wir mal fünfzig Prozent verloren hat.
00:23:02: In den schlimmstem Börsenfasen und das erst nach ein zwei Jahren vielleicht wieder oder drei Jahre wieder aufgeholt hat.
00:23:07: Das würde ja für diesen Anleger bedeuten, ich investiere heute zehntausend Euro in den Aktiemarkt und im schlimmste Fall hätte ich mal auch nur noch, also hätte ich fünftausende Euro verloren.
00:23:16: So wenn man sich das jetzt sozusagen mal so bisschen in die Situation rein fühlt dann passiert er was mit einem.
00:23:23: Das sagt natürlich, ich kann ja nur fünfzig Euro im Monat sparen.
00:23:27: für die zehntausend Euro habe ich keine Ahnung, zwanzig Jahre gebraucht das könnte ich nicht aushalten.
00:23:32: Dann ist es ein guter Indikator dafür also nicht hundertprozenten Aktien zu investieren.
00:23:37: Jetzt kann aber diese Person zum Beispiel oder ich zumalten, man nehme mich mal jetzt nehmen wir an du hättest eine halbe Million in Portfolio.
00:23:44: Also einen großen Betrag und Dann denkst du dir vielleicht rüber nach okay, wenn jetzt der Aktienmarkt um fünfzig Prozent fällt.
00:23:54: Das sind zweieinhalbfünfzigtausend Euro im Betrag und kein Name.
00:23:58: Ich bin in fünfzehn Jahren in Rente.
00:24:00: Wenn das irgendwie nicht hinhaut dann habe ich echt ein großes Problem weil dieses Geld kann ich ja nicht mehr ersparen.
00:24:06: also es ist sehr unwahrscheinlich dass sich mit dem monologischen Sparplan ... zweieinfünfzigtausend Euro in keinen zehn Jahren ansparen.
00:24:11: Ja?
00:24:12: Und dann komme ich automatisch auch an die Thematik, also dass sich mir denke okay... Ich kann es eigentlich gar nicht erlauben, obwohl ich es grundsätzlich interessant finde und auch in den Aktien mal glaube.
00:24:23: Aber ich kann es mich eigentlich nicht erlaufen so ein hohes Risiko zu fahren weil das Risiko wenn was schief geht ist signifikant größer aber ich dann im Alter kein Geld mehr habe und deswegen wird die Konsequenz hier wahrscheinlich sein eher konservativ zu investieren Und dann ist es aber auch in Ordnung.
00:24:40: Also da muss man einfach mit sich selbst ins Gespräch und mit dem Partner, Partnerin und Familie.
00:24:45: meine Dinge also weil das ist halt einfach komplett individuell ja?
00:24:50: Und ich würde mich also immer so quasi vorstellen über das Risiko über den absoluten Euro-Betrag und dann die Zeitkomponente dazu und dann kriegt man glaube ich das schon, das merkt man doch.
00:25:01: Ich mein man hat auch dann gespürt dafür.
00:25:04: Aber
00:25:04: ich denke, man muss es fühlen in dem Moment.
00:25:06: Weil wenn wir jetzt in der Theorie drüber reden ist in der Praxis was anderes.
00:25:10: Wenn jetzt fünftausend Euro weg sind irgendwie bei mir im Depot das hat mich schon zittern lassen wo ich davor gedacht habe easy no worries.
00:25:17: Genau das ist total individuell.
00:25:19: aber und da gibt's keine glaube ich man kann alles mögliche ausrechnen.
00:25:24: Man kann das mal ein riesigere Steuerung hin und her.
00:25:26: Aber am Ende ist es für einen privaten Läger genau dass wie fühlst du dich?
00:25:32: X Euro weniger, du vom Bücken hast.
00:25:34: Kannst das tolerieren?
00:25:35: Kannst es aushalten?
00:25:37: Juckts dich nicht?
00:25:39: Wie würde das dein Leben beeinflussen?
00:25:41: Keine Ahnung was wenn jemand... ...hunderttausend Euro Cash hat und das an der Aktie eine Börse spekuliert aber er in seiner Eigentumswohnung setzt Und der dann sagt ja gut ist es halt weg Aber ich hab trotzdem noch meine Wohnung Ich habe keine Mietkosten und passt schon.
00:25:53: Das kann man ja auch, dann ist es hier wieder eine ganz andere Situation.
00:25:56: Wenn aber jemand in einer Mietwohnung sitzt die indexiert ist und da jedes Mal mehr ist und der vielleicht gerade eine Krankheit bekommen hat wo er weiß, er kann nicht mehr so viel arbeiten Dann ist das wie eine ganz anderes Geschichte.
00:26:06: Da kann ich halt dich hundert Prozent in Aktionen und Folgers so weiter machen Sondern ich muss mein Portfolio meine Anlagestrategie auf meine Lebenssituation anpassen Und das kann man nicht berechnen aus meiner Sicht.
00:26:17: Es ist eine komplett persönliche Geschichte.
00:26:21: Die Schwierigkeit dabei ist, dass man sich das natürlich nicht eingestehen will.
00:26:24: Das hat was mit zu viel Selbstvertrauen in der totale Überschätzung seiner Kenntnisse und seiner Qualifikation zu tun.
00:26:33: Und es ist für jemanden, der noch nicht so viele Erfahrungen hat oder noch nicht durchlebt hat sozusagen jetzt nur an der Börse, ist es super schwierig selbst einzuschätzen weil wenn ich noch nie einen Crash erlebt habe dann weiß ich gar nicht wie es sich anfühlt aber kann ich sagen, es funktioniert nicht witzig an.
00:26:48: Also ich habe, wo ich mich selbstständig gemacht habe mit der Firma.
00:26:51: Das war im Ersten, siebten, zwei Tausend Sieben.
00:26:55: Geil super!
00:26:56: Ich bin der Held.
00:26:57: ja jetzt geht es los.
00:26:58: und dann kam die Finanzkrise.
00:26:59: Dann hab' ich mir gedacht du voll posten.
00:27:03: Jetzt hast du dich in der... Du bist im Finanzbereich tätig seit Jahren im Finanz Bereich.
00:27:07: Denkst du kennst dich aus?
00:27:08: Und so und so.
00:27:09: und jetzt kommt die größte Finanzkrisi der Welt und du machst dich selbstständiger.
00:27:14: Oder du hast dich ein halbes Jahr davor oder sowas selbstständigt gemacht.
00:27:16: das ist keine schöne Erfahrung Aber gut, man muss halt gucken durch und so weit ist ja alles quasi gut gegangen.
00:27:24: Das ist jetzt was mit der Persönlichkeit, mit Jobwechsel oder sowas.
00:27:29: Aber das gilt für das Portfolio-Fürdigkeit in Lager glaube ich ganz genau so.
00:27:32: Ich denke wenn du langfristig investierst die Krisen werden kommen.
00:27:36: es ist eigentlich eine Sicherheit dass eine Krise kommt.
00:27:39: Die Frage ist wie tief geht's runter?
00:27:41: In welchen Abständen kommt etwas?
00:27:42: aber... ...ist nicht die Frage ob sondern wann richtig, wenn ich einen langen Anlagehöhre zu haben habe?
00:27:47: Ja, genau.
00:27:49: Man weiß es ja nicht und das ist auch immer anders logischerweise weil die Welt ja nicht stehen bleibt.
00:27:53: Es wiederholt sich quasi nichts.
00:27:56: Und deswegen ist es auch irrelevant, wenn man sowieso nicht sagen kann, die geht nur bis vierzig Prozent minus fünfzig, vielleicht jetzt mal bis sechszig, oder vielleicht noch bis achtzig Prozent egal.
00:28:05: Ich muss mir halt irgendwelche Regeln zurechtlegen an denen ich mich orientiere.
00:28:12: Wenn ich jetzt aber sagen würde Die Aktienmärkte fallen sowieso um noch zehn Prozent.
00:28:17: Und deswegen gehe ich hundertprozent in Aktien, das ist halt glaube ich eine falsche Annahme weil es können doch auch durchaus scharfe Korrekturen kommen.
00:28:25: und vielleicht auch noch ein anderer Aspekt, ja ich habe jetzt mit den MSC World gesprochen mit minus fünfzig Prozent nur ... Das ist ja der Marktdurchschnitt,
00:28:36: d.h.,
00:28:36: da gibt's viele Aktien die nicht so stark fallen.
00:28:38: D.h.
00:28:39: es gibt auch viele Aktienten die noch viel stärker fallen Und das Risiko... Also, das ist halt auch so ein Risiko.
00:28:47: Wie soll ich sagen?
00:28:50: Während dem neuen Markt hatten viele Einzelakzien, die sind richtig gut gelaufen und teilweise wenn wir jetzt so Portfolio Reviews machen, sind die Einzelaktien immer noch drin mit minus neunneinzig Prozent so gefühlt.
00:28:59: Ja also, dass es einfach eine Einzelachze ist ein signifikant höheres Risiko als wenn ich tausend siebenhundert Aktien oder fünftausend Aktien kaufe Auch wenn nicht die Aktie vielleicht da drinnen habe.
00:29:09: aber dafür neutralisiert sich das wieder.
00:29:12: Also das ist ja der Charme der Diversifikation.
00:29:16: Viele denken immer, ich begrenze mich damit bei meiner Rendite Chance... Faktisch ist es ja so wenn ich jetzt Aktien an einen Beimische dann begrenzte ich meine Rendite-Chance?
00:29:27: Wenn ich davon unterstelle dass die Aktien langfristig den höchsten Ertrag haben aber sie schützen mich halt auch in schlechten Phasen.
00:29:34: vielleicht würde ich da nämlich in einer schlechten Phase verkaufen Und das tue ich dann vielleicht nicht.
00:29:39: Da bin ich immer im Markt und habe am Ende mehr Rendite, weil ich diese ganzen Angstverkäufe vielleicht dazwischen nicht gemacht
00:29:45: habe.".
00:29:46: Du sagst immer wieder, dass es eine individuelle Sache ist?
00:29:49: Und da hast du auch vollkommen recht mit.
00:29:50: Trotzdem versuche ich dir so ein bisschen was aufzuzwingen, dass wir uns mal beispielhaft drei Personen anschauen einen twenty-jährigen Berufseinsteiger und forty-jährige Familienvater oder Mutter und jemand der sechzig ist, der kurz davor ist in die Rente zu gehen.
00:30:05: Da würde ich mit dir gerne so drei Muster-Theorie-Portfolios anschauen, die natürlich nicht die Gültigkeit haben in jeder Lebensphase oder für die Menschen.
00:30:15: Aber dass wir ein Gespür dafür bekommen... ...für jemanden der mit Acid Allocation und nicht so viel am Hut hat, sondern bisher halt einfach mal investiert, halt in Aktien oder Krypto oder egal was?
00:30:25: Also vielleicht grundsätzlich würde ich für alle... also bleiben wir einmal bei den Anlageklassen.
00:30:32: Die gelten ja für alle gleich!
00:30:34: für die Anlageklasse Aktie würde ich immer breit gestreut in Industrie- und Schwellenländer investieren.
00:30:42: Das kann man dann mit einem ETF machen oder das kann man wie vorhin schon gesagt mit mehreren ETFs machen wird halt komplizierter, aber letztendlich Aktien, Industrie und Schwellen in der Breitgestreut.
00:30:54: Bis wir dann sowas wieder MECI-ACVI-Index oder der Fuzio All World oder so was.
00:30:59: da ist man breit gestreut drin Und für die Anleihen kommt es eben ein bisschen darauf an hatte ich schon gesagt Tagesgeld ist eine durchaus gute Alternative.
00:31:07: ansonsten könnte man das mit deutschen Staatsanleihen machen.
00:31:10: Dann hat man halt keine Währungsrisiken.
00:31:12: und der deutsche Staat kann jetzt auch darüber streiten Ist auf jeden Fall bei den höchsten Bonität momentan in Deutschland.
00:31:20: Und genau, dann haben wir jetzt mal zum Beispiel Gold oder Kryptowährungen nehmen.
00:31:25: Vielleicht
00:31:25: noch eine kurze Rückfrage zu den Anleihen?
00:31:28: Ist in der Unternehmensanleihe auch ähnlich gut sicher wie eine Staatsanlei?
00:31:32: Ist das auch eine Option?
00:31:34: Ja ja ist auf jeden Fall eine Option ein guter Punkt.
00:31:36: also ja ist eine Option hat einen Tick mehr Rendite als Also, kommt auf an welche Bonitäten ich da habe.
00:31:45: Aber gibt es ja verschiedene Investment-Grade, Super-Ratings dann immer ab... also immer schlechtere Ratings sozusagen, wo man auch gut über ETFs investieren kann und je schlechter das Rating ist, der höher die Rendite sozusagen als in der Kupplung.
00:31:59: besser gesagt, also die Zinszahlung aber halt auch das Risiko dass eine Anlei Pleite geht und dann kriegt für diesen Teil dann mein Geld nicht mehr.
00:32:09: Ist eine Alternative?
00:32:10: Punkt!
00:32:10: Das ist eine Alternative.
00:32:12: Aber für mich, also ich investiere in Anleihen immer im Portfolio nicht vorrangig wegen der Rendite sondern wegen der Sicherheit und der Stabilität.
00:32:24: Ich hol mal meine Rendite über die Aktienmärkte oder meine wegen über die anderen Anlageklassen.
00:32:30: Und die Anleihe hat für mich den Zweck der Sicherheit.
00:32:36: Kann man machen dann auch Unternehmensanleihen?
00:32:39: Macht durchaus Sinn!
00:32:40: Aber ich habe da für mich immer so ein bisschen die Entscheidung getroffen, dass mir der Risikoaufschlag, also den Mehrertrag einfach immer zu niedrig ist.
00:32:51: Ja weil das funktioniert ja so... Also machen wir Beispiel Siemens oder sowas, er ist in großen Konzernen eine gute Bonität, gutes Geschäfts-Stabilelage und die Bundesanleihe ist die höchste Bonität.
00:33:02: Das heißt wenn jetzt Siemens am Kapitalmarkt eine Anleihe ausgibt dann wird quasi Wenn jetzt eine deutsche Staatsanleihe kein Angen, drei Prozent auf zehn Jahre zahlt.
00:33:12: Dann wird der Bemis der Markt das Risiko von Siemens und dann gibt es einen Aufschlag auf den sicheren Zins von der Bundesanlei.
00:33:21: Und das wäre dann zum Beispiel drei Prozent.
00:33:23: sage ich jetzt mal was ist passiert?
00:33:26: Faktisch hat Siemens ein höheres Risiko als die Bundesanleih aber nur null Komma.
00:33:31: drei Prozent ja und faktisch ist Aber wenn irgendwas mit Siemens da ist mein Geld sozusagen weg und diese Null Komma Drei sind mir quasi dann zu wenig Aufschlag, auch wenn das Kapitalmarkt mäßig so eingepreist wird.
00:33:44: Aber mir persönlich wäre das zu wenig... Also ob ich jetzt... Ob ich jetzt dreitausend Euro Zins kriege oder dreitausend Dreihundert aber hunderttausende Euro in dem Beispiel Risiko habe Das ist die dreihundert Euro, das ist es mir nicht wert.
00:34:00: Dann gehe ich lieber gleich in die sichere Staatsanleihe und dann verzichte ich auf ein bisschen den Antrag weil ich ja den Sicherheitsangaben will.
00:34:08: Aber auch da kannst du auch Schwellenländeranleihen dazuparken.
00:34:11: Du kannst auch andere Staatsanleien, z.B.
00:34:14: US-Staatsanleihn dazu parken hast halt ein Währungsrisiko noch dazu.
00:34:17: Man kann auch da alles machen ist halt nochmal eine Komplexitätskomponente im Portfolio die man machen kann aber meiner Meinung nach nicht unbedingt machen muss.
00:34:30: jetzt haben wir die drei Gruppen
00:34:32: Genau Edelmetalle oder Rohstoffe.
00:34:34: was spielen die für eine Rolle?
00:34:36: Ist das dann ähnlich wie Anleihen oder haben die einen ganz eigenen Charakter?
00:34:40: Nee,
00:34:40: die haben einen eigenen Charakt auf jeden Fall.
00:34:42: Also Rohstoffe ist vom Grundprinzip interessant.
00:34:46: Problematik bei Rohstoffen ist dass man sie nicht gut investieren kann.
00:34:51: also Das ist jetzt ein relativ großes Thema, was wir da aufmachen.
00:34:55: Aber die Grundidee ist ja cool, ich investiere in Rohstoffe also von den ganzen emotionalen und vielleicht edischen Aspekten abgesehen.
00:35:04: Ja das Interessante am Kapitalmarkt, es ist immer so witzig manchmal und ich habe mich da selber auch man denkt... Man redet immer über den Kapitalmarkler als so ein abstraktes Konstrukt.
00:35:14: Also eine Aktie kaufe ich mir oder eine Anleihe und ich will damit Rendite machen.
00:35:20: Faktisch ist es ja ein Unternehmensanteil.
00:35:23: Faktisch, das ist ein Kredit den ich an einen Unternehmen oder an den Staat gebe mit den ganzen Konsequenzen bei einem Staat der nimmt das Geld und finanziert den Apparat sozusagen.
00:35:33: Das sind wir jetzt nicht weiter erklären, das glaube ich klar.
00:35:37: Der Witz ist bei Rohstoffe da wird das nochmal so richtig extrem relevant weil wenn ich heute zum Beispiel zehn tausend Euro in Öl investiere halte über Jahre, faktisch entziehe ich ja dem Markt diese was es sich hundert Liter Öl oder hundert Barrel keine Ahnung was das dann ausmacht.
00:36:00: Das ist ja nicht mal im Kreislauf sozusagen vorhanden weil ich habe ja mein Geld rein investiert.
00:36:05: also es schädigt eigentlich bei Öl jetzt die Wirtschaft er ist verschlimmert so zu sagen noch die Verknappung.
00:36:11: Noch extremer ist es ja bei Erlebensmitteln also keine Ahnungen die man sagt dich investieren in Kakao oder sowas.
00:36:18: Also das muss man sich verinnerlichen.
00:36:20: Und am Ende ist es wirklich so, dass irgendwo das Öl gefördert, damit es irgendwo hin transportiert und es wird ja irgendwo verbraucht.
00:36:27: Das ist die normale wirtschaftliche Kette und ich klingte mich da als irgendwo ein und entzieh der Kette eigentlich durch mein Investment was raus.
00:36:36: Ja?
00:36:36: Und das könnte schon mal sein fragwürdig.
00:36:39: Ich
00:36:39: habe jetzt mal ganz doof nachgefragt du kriegst ja das Öle nicht zu dir nach Hause geliefert.
00:36:43: Du wendest ja einfach nur auf einen Kurs oder...
00:36:45: Ich wollte das nur kurz erklären.
00:36:49: Aber wenn jetzt jemand sagt, ich investiere in Rohstoffe dann ist das ja eigentlich der Gedanke?
00:36:53: Ja, ich kaufe etwas weil ich glaube es wird mehr wert und letztendlich will ich das besitzen.
00:37:00: so ist ja eigentlich wie bei einer Aktie.
00:37:01: Ich kaufe eine Aktie die gehört erst mal mir.
00:37:03: Das Problem bei den Rohstoffmärkten ist dass zum Beispiel machen wir das Beispiel Weizen.
00:37:13: Weizen kannst du natürlich kaufen und du kannst es aber nicht drei Jahre einlagern, weil dann ist das irgendwann mal kaputt.
00:37:19: Und deswegen funktioniert der Rohstoffmarkt insofern anders, weil faktisch hast du ja irgendwo wo's wachsen, da wirds geerntet, dann wird es in der Regel in so Zentrallagerhalt geliefert und dann wird von den Herstellern gekauft also vom Kelloggs-Kauf dann das Weizen wie Konflikts zu machen.
00:37:38: Wenn du jetzt als Investor rein investieren willst dann kannst du das nur über Terminkontrakte.
00:37:43: Und da steht im Endeffekt drin, Du kaufst Weizen mit Lieferung Ende März.
00:37:50: Der nächste Kontakt, Du Kaufs Weizen Mit Lieferungen Ende Juni.
00:37:53: Du kaffst Weizin mit Liefungen Ende September oder Dezember meistens so drei Monate.
00:37:59: und wenn du den Kontrakt oder der Broker, wo auch immer du den Korrekt nicht beendet, dann würde er in dieses Lager fahren müssen und sich seinen Weizen holen.
00:38:11: Aber jetzt willst du keinen Weizen zu Hause haben, ich kein Weizen.
00:38:14: Also was macht man?
00:38:15: Man kauft diesen Kontrakt und kurz vor Fälligkeit wird er in den nächsten Kontakt geswitscht.
00:38:20: also ich verkaufe ihn und kaufe den Nächsten.
00:38:23: Und dann nach drei Monaten verkauf ich den und kauf der Nächste.
00:38:25: Somit hast Du sozusagen ein rollierendes Weizen-Investment und kommst nie in die Verpflichtung des Weizenzukaufen.
00:38:33: Ich spreche nochmal kurz zu dem Hersteller weil da ist es ja so, der will ja seine seinen Weizen haben.
00:38:39: Der will die Konflikts machen, das heißt und der Bauer, der will auch sicher sein Geld bekommen und die treffen sich sozusagen an eine Terminbörse.
00:38:47: Er sagt ich liefe im September einer Tonne Weizen dahin und er sagt Ich kaufe im september eine Tonne weizen.
00:38:56: Die Börse in dem Sinne ist der Marktplatz bei Rohstoffen mit dem Lagerhaus sozusagen, wo dieser Taustand stattfindet.
00:39:03: Aber wir wollen das ja nicht als Kapitaneleger,
00:39:05: d.h.,
00:39:06: wir kaufen diese Kontrakte aber wir rollen sie dann immer wieder in den nächsten um nie in die Verpflichtung zu kommen wirklich das zu kaufen.
00:39:14: Das Problem ist jetzt ich oder du, wir denken wir wollen es haben, aber wir müssen rollen und dieses Terminkurs unterlegt gewisse Schwankungen Und es kann also sein, dass ich was mit dem Monat März billiger verkaufe und ich mir mit dem Liefertermin Juni teuer wieder zurückkaufe.
00:39:36: Dabei entstehen dann Rollverluste oder gibt auch andere Situationen Rollgewinne.
00:39:41: Deswegen macht das die Idee... Ich kaufe mir jetzt mal Rohstoffe!
00:39:45: Ich kauffe mal Öl, ich kaufe mal Kupfer usw.
00:39:48: Die Idee, die man dabei hat, kann halt trotzdem nicht aufgehen selbst wenn die Preise nach oben gehen auf dem Weg dahin sozusagen so oft hin und hergerollt wird, dass da komplett sagen wir unkoordinierte Preisentwicklungen stattfinden können.
00:40:02: Weil dieser Markt eigentlich gar nicht dafür ausgerichtet ist von Investoren bedient zu werden sondern es geht darum die Ware vom Produzenten zum Abnehmer also zum Konsumenten sozusagen zu transportieren und denen eine zentrale Möglichkeit zu geben diese Verträge auszuhandern.
00:40:18: Und vielleicht kurz Gold ist ein bisschen anders weil gold ist ja kleine Masse großer Preis.
00:40:26: Deswegen gibt es auch Goldetc's und so, weil da ist das dann quasi wurscht.
00:40:30: Da gibt es keinen Verfall, das verfolgt nicht, das ist relativ leicht zu lagern.
00:40:35: aber bei Kupfer... Es gibt zum Beispiel keine Kupfereetc ... Also es gibt schon Kupfeetcs, aber nicht mit physischer Auslieferung.
00:40:40: Weil du da Riesenlager natürlich bräuchtest sozusagen um das einzulagern des Kupfa damit die Anleger das machen, das macht man halt nicht.
00:40:49: Bei Gold oder Platinen, den Edelmetall geht das, weil der Wert zur Masse halt sehr hoch ist.
00:40:57: Da rechnet sich das, sind die Lagekosten nicht zu hoch aber in den anderen Fällen sind sie natürlich signifikant höher und deswegen gibt es die Produkte da auch nicht drauf.
00:41:04: Thema Gold ist ja dann auch spannend.
00:41:06: du sagst man kann's über Etc abbilden ne?
00:41:08: Dann nehme ich an der Wertentwicklung einfach teil und wie du sagest die werden dann physisch hinterlegt.
00:41:15: Andere kaufen ja Gold vielleicht auch als Absicht und wollen es dann zu Hause haben, hat's noch mal einen anderen Wert für die oder ist ein anderes Vehikel?
00:41:23: ja auch nochmal.
00:41:25: Warum sagst du ETCs zuerst?
00:41:27: Und bist nicht der, der sagt hey ich will gold Zuhause bei mir haben oder hast du das vielleicht?
00:41:31: Ja, das habe ich jetzt nur so darauf gezogen weil wir über den Portfolio Kontext gesprochen haben.
00:41:36: natürlich kann man Gold oder Silber oder Münzen oder so.
00:41:39: natürlich auch selber kaufen geht auch.
00:41:43: Es ist halt deutlich schwerer, die wieder zu fair kaufen
00:41:48: finde ich.
00:41:48: Physisches Gold jetzt?
00:41:50: Ja, ich mein... Kaufen ist immer irgendwie leicht.
00:41:53: Ich hab online Shops.
00:41:54: kaufst du, kriegst es geliefert easy.
00:41:56: aber wenn du dann mal deinen Krüger rein verkaufen willst ja also über einen online shop verkaufen was hinschicken und nicht sicher wissen was kriegt waren also das ein bisschen schwieriger sage ich jetzt mal.
00:42:06: Also willst du da eher in irgendeinen Shop oder so gehen?
00:42:09: und dann ist die Frage, wo sind die Shops?
00:42:12: Dann bist du vielleicht keine Ahnung in der Hauptbahnhof.
00:42:14: Das ist immer nicht die beste Gegend.
00:42:15: Hast du da Vertrauen?
00:42:17: also das ist ein bisschen signifikant schwieriger würde ich mal sagen es alles machbar und Ich würde keinem was unterstellen.
00:42:22: aber es ist nicht.
00:42:23: Es ist einfach schwieriger.
00:42:24: ja so.
00:42:25: Und jetzt kommt's ein bisschen drauf an.
00:42:27: man stellt einen Anleger vor der zwei Millionen Depot hat und er hat zehn prozent Gold.
00:42:32: Anteil.
00:42:33: Ja zweiehunderttausend Euro.
00:42:34: So, meinst du der geht jetzt mit seinem zweihunderttausend physischem Gold irgendwo am Hauptbahnhof rum und versucht es zu verkaufen in diesen Goldshops die es da gibt?
00:42:44: Das ist halt schwierig.
00:42:45: Eine Münze oder ein bisschen eine Ring oder so, den man hat okay.
00:42:49: Wo es nicht um so viel Geld geht.
00:42:52: Und das ist glaube ich ... was wohl halt dann diese Produkte viel leichter umzusetzen sind.
00:42:58: Dann hat aber natürlich auch das Risiko, dass ich nicht unmittelmal im physischen Besitz das habe, weil viele nutzen es ja auch als wie soll ich sagen Sicherheitsanker oder als Notfallreserve und das ist natürlich dann schicker, das im Bestand zu haben.
00:43:12: Aber wie gesagt kaufen wir's einfach wenn man wirklich mal verkaufen will wird ein bisschen schwieriger.
00:43:17: Ist alles lösbar aber.
00:43:18: Wichtiger Punkt!
00:43:20: Mir ist jetzt gerade aufgefallen, dass du dem wieder ausgewichen bist... ...dass ich versucht habe dir das aufzuzwingen.
00:43:26: Wie bauen wir die Portfolios auf?
00:43:28: Weißt Du für jungen Mittel...?
00:43:29: Ich hatte es ja vorhin gerade wieder ins Geschwistergerat.
00:43:32: Da bist Du auf den Poststoffe gekannt!
00:43:34: Also wir können ja mal so durchgehen.
00:43:36: Das eine war mit der Jüngeranlege von ca.
00:43:40: und bleiben wir über dem.
00:43:41: Also ich hab hier vorher schon ausgeführt je länger man investieren kann desto mehr Risiko kann ich eigentlich nehmen weil ich halt schwäche Phasen auch gut aushalten kann.
00:43:55: Aber, das kommt wirklich auf die individuelle Situation drauf an, weil man die ja nicht kennt jetzt aber so mal unvoreingenommen einfach wie im ganz klassischen Anleger der meinetwegen jetzt anfängt.
00:44:06: Der kann meiner Meinung nach vollkommen mit All-in sozusagen in Aktien investieren wenn er zum Beispiel einen breitgestreuten Industrie in Schwellenländer ETF nimmt Sparplan, da kann man nix falsch machen.
00:44:18: Ja?
00:44:18: Ich würde mir dann an seiner Stelle wenn ich mal sagen mal zehn, zwanzig vielleicht dreißigtausend Euro mal angespart habe ja Dann würde ich mich schon nochmal Gedanken machen.
00:44:28: also passt das so noch zu meiner Anlagestrategie weil dann halt auch die absoluten Beträge Wenn es schief geht in eine Dimension kommen die halt wie soll ich sagen größere tausend eurobeträge.
00:44:40: dann sind aber wenn man jetzt heute anfängt mit keinem hundert eure zweihundert eure monat Easy growing, was soll das schon passieren?
00:44:49: Also man kann Verlust machen haben.
00:44:51: Der Verluste ist aufhulbar!
00:44:53: Ich will jetzt nicht sagen dass es nie einen Verluster gibt aber wenn so ein Fünfzig Prozent Verlustaennahme eintritt Wenn ich jetzt da drei tausend Euro mir in dreißig Monaten oder so angespart habe Dann sind halt mal eine Tausend fünfhundert Euro weg dann spare ich ein Jahr weiter und dann ist es wieder wieder aufgerühlt durch Sparen.
00:45:09: Das ist kein Problem.
00:45:11: Wenn man mehr Geld hat dann muss man glaube ich ... schon ein bisschen ja gucken.
00:45:16: Das Gute ist aber, ich glaube das es ganz natürlich kommt... weil man ja auch über diese Phase eine Erfahrung macht und immer mehr Bezug dazu kommt.
00:45:24: Also die Antwort nur kurz zu beantworten.
00:45:27: Hundert Prozent Aktienquote würde ich für so einen jungen Menschen sehen, dass das Sinn macht.
00:45:31: Krypto haben wir heute gar nicht besprochen?
00:45:33: Nee, aber wir müssen noch die anderen beiden machen oder?
00:45:36: Ja.
00:45:37: Bei dem mittleren Alter war das glaube ich.
00:45:43: Und wenn der zum Beispiel nur einen Kredit fährt oder so, man ist eine ganz andere Situation.
00:45:49: Da ist es ein bisschen schwieriger für mich wirklich eine konkrete Aussage zu machen weil auf der anderen Seite hängt das wirklich mit der Lebenssituation zusammen.
00:45:58: also jemand nur weil jemand alt ist hatte ich ja vorhin gesagt heißt es nicht automatisch dass er konservative investieren muss aber die Wahrscheinlichkeit ist höher dass das besser geeignet ist für ihn, würde ich mal sagen.
00:46:15: Und da macht es auf jeden Fall Sinn, mal vielleicht zehn, zwanzig Prozent Anleihen oder andere Anlagen halt beizumischen also bisschenes Risiko mehr unter Kontrolle zu haben.
00:46:26: wenn er jetzt noch einen Kredit haben sollte und die Frage ist... Also muss er den in einer Summe an einem speziellen Tag in der Zukunft zurückzahlen dann ändert sich die Situation komplett.
00:46:39: Ja, weil ich würde nie das Risiko eingehen wollen.
00:46:43: Irgendwie eine Verpflichtung sozusagen nicht erfüllen zu können und dann muss er halt ganz konservativ in ist hier.
00:46:52: Das ist dann einfach so aber bleibt nichts anderes übrig.
00:46:57: Und was war noch ein Trotter?
00:46:59: Er ist der Sechzigjährige, der jetzt irgendwie in fünf bis zehn Jahren nach dem Rente geht.
00:47:03: Ähnlich jetzt eigentlich schon wie es bei dem Zweiten gesagt hat.
00:47:05: da muss man ... auch wieder die persönliche Situation anschauen.
00:47:09: Was passiert, wenn jetzt die Märkte stark fallen und ich habe kein Geld mehr im Alter?
00:47:13: Da würde ich pauschal eher dazu warten, einen relativ hohen Aktienanteil zu haben.
00:47:19: Da kann man wirklich so ein ... ... in dem Fall vierzig-sechzig Portfolio machen, vielleicht sechszig Prozent Anleihen, ... ... vierzig Prozent Aktien um einfach da negieren.
00:47:27: gewisse Stabilität und so reinzukriegen.
00:47:30: Aber muss nicht!
00:47:31: Mein bestes Beispiel ist mein Vater, der ist über achtzig.
00:47:33: Der hat nur Aktien.
00:47:35: Ja?
00:47:36: Warum?
00:47:36: Weil er einfach sagt es mir egal wenn das Geld weg ist.
00:47:38: ich habe ein gutes Einkommen mit meiner Rente.
00:47:40: Ich komme damit klar.
00:47:41: Ich hab noch ein bisschen anderes Vermögen.
00:47:44: Ich habe noch Mieteinnahmen und dann brauche ich... Dann ist es miregal dass es eher ein Thema dann was ihr dann im Alter habt, wenn ihr das Portfolio da mal erbt und da müsst ihr halt gucken.
00:47:53: Also um das schwierig zu beantworten ja aber Diese Daumen regeln die Stimmen schon.
00:48:00: Jungen, hohe Aktienquote Alter niedrigere.
00:48:03: aber es kann halt durch die persönliche Situation auch komplett anders sein.
00:48:07: Leider kann man das nicht pauschal richtig beantworten.
00:48:10: Vielleicht zum Abschluss schauen wir uns mal so ein Muster-Portfolio an was an Essets reinkommen sollte laut Theorie und alles dann mit Grain of Salt dass man selber sich rein fühlt und guckt was brauche ich jetzt?
00:48:24: Da haben wir uns im Vorfall ja auch schon ein bisschen drüber unterhalten.
00:48:28: Welche ETFs kommen da rein, welche Anlage klasst vielleicht noch?
00:48:32: und wie kann man so allgemein mal einen Muster-Portfolio aufsetzen?
00:48:37: Also bei uns auf der Seite haben wir einen riesen Bereich.
00:48:39: das sind glaube ich über hundert Muster Portfolios ganz unterschiedliche Strategien.
00:48:45: Ich weiß nicht, ob das so sagt.
00:48:47: Wenn man schneidet ein Kleid oder irgendwas macht, dann gibt es da so Schnittmuster.
00:48:51: Hört ihr das?
00:48:51: Wo man den Stoff darauf legt damit man die Stoffstücke hat um sozusagen das richtig zusammenzulehnen.
00:48:56: und das ist eigentlich die Idee von diesem ganzen Bereich einfach unterschiedlichste Schnittmusster für verschiedene ETF-Portfolios einfach darzustellen.
00:49:06: Da kann man sich jetzt einzelne anschauen.
00:49:09: Man sieht wie was sie für eine Rendite gebracht haben.
00:49:13: Die funktionieren auch alle gleich.
00:49:14: wir definiert verschiedene ETFs mit verschiedenen Gewichtungen und haben geguckt.
00:49:22: Meistens, glaube ich starten die ab dem Jahr im Jahr oder am Jahr Jahrzehnt, also schon relativ lange jetzt.
00:49:27: Und sie machen nichts anderes als die gleiche Allokation immer am Jahr wieder rebalance.
00:49:31: Also das verändert sich auch des Jahres.
00:49:33: Am Jahresende wird es wieder richtig gesetzt und dann wird es weiter gerechnet.
00:49:37: Man hat da eigentlich eine ganz gute Vergleichbarkeit die unterschiedliche Anlagestrategien sich so entwickelt haben.
00:49:42: Das Witzige ist dabei, wenn man sich die einzelnen Strategien anschaut.
00:49:45: es gibt manche, die haben nur zwei ETFs das sind unsere extra ETF-Weltportfolios.
00:49:49: da haben wir nur einmal gesagt Wir wollen einfach nur die simpelste Art und Weise sozusagen wie man investieren kann global in Aktien mit so einem Fuzio All World oder so oder ein All Country World Index ETF Und mit einem globalen Staatsanleihen.
00:50:04: Also das wäre das weltweite Streuung, so simpel wie möglich zwei ETFs.
00:50:08: Und dann haben wir ein Weltportfolio mit hundert Prozent Aktienquote mit neunzig, neunzig Prozent und so weiter bis null oder beziehungsweise bis zehn ja?
00:50:16: Und damit also das wäre die einfachste Variante, die man anlegen könnte mit einer entsprechenden Risiko aller Koalition ohne erst Gold- und Kryptowährungen.
00:50:26: Da haben wir mittlerweile auch Varianten aber bleiben nochmal mit den Standardvarianten.
00:50:30: Und damit kann ich jetzt eigentlich alles messen was andere Strategien sind.
00:50:37: Und wenn man sich die dann anschaut, da haben wir zum Beispiel nachgebaut die Strategie des norwegischen Staatsfonds.
00:50:42: Da war der Idee okay wie investiert er weltweit gestreut in Aktien und dann immer so wie könnte man das mit ETFs nachbilden von den Gewichtungen her?
00:50:50: Da ist glaube ich ein Portfolio rausgekommen mit zwölf oder dreizehn ETFs.
00:50:54: Die Rendite ist jetzt nicht massiv unterschiedlich.
00:50:57: zu dem extra ETF-Weltportfolio.
00:51:00: ganz simpel Und ich glaube, man hat halt zehn, zwölf, dreizehn, vierzehn ETFs die man dazu braucht um das so zu machen.
00:51:07: Damit will ich eigentlich nur sagen es ist so... Ich meine unsere ganze Webseite und ganzen Aktivitäten versuchen wir aufzuklären und die einfachste Variante ist nicht die schlechteste.
00:51:20: also beim ETF oder breit gestreut passiv investieren ist das einfachste Portfolio definitiv nicht der Schlechteste eher eher das Beste.
00:51:30: Also je einfacher man es macht, je niedriger die Kosten sind, desto mehr kommt am Ende raus.
00:51:35: Immer wenn man mehr Sachen dazu macht wird's komplizierter.
00:51:38: da muss noch so viel Entscheidungen treffen, muss ein Rebalancing machen und das kostet am ende immer Rendite meiner Meinung nach.
00:51:46: Ist ja auch irgendwie deine Message auf den Börsentragen dort hältst du ja auch Vorträge dann machst du ja genau solche Sachen.
00:51:52: Muss man sich als Privatleger diese Wart schon abholen, dass man realisiert die ganze Komplexität, die ich da reinbringen kann.
00:51:58: Die ist nicht zwangsläufig dann
00:52:00: besser?
00:52:00: Ja das Problem ist einfach... Also es gibt ja Menschen und Manager oder auch Anleger, die signifikant über Renditen erzielen als zum Beispiel der Emissary World.
00:52:15: Es gibt's hier!
00:52:16: Es ist ja nicht so, dass es gar nicht geht, wenn natürlich geht es.
00:52:20: Die Frage ist halt einfach, wie realistisch ist es dass ich das auch kann und das muss jeder für sich glaube ich selbst hinterfragen.
00:52:30: Und nochmal das Beispiel der Apotheker, der den ganzen Tag in Apotheke steht.
00:52:34: Der hat halt gar nicht die Maßgabe wie zum Beispiel jemanden im Büro sitzt einen ganzen Tag in eine stille Arbeit vollzieht, im Sachbearbeiter sage ich jetzt mal und nehmt daran aber ständig die Börsenkurse verfolgen.
00:52:48: Und schnell einmal eine Order erteilen kann beispielsweise.
00:52:50: Der hat eine ganz andere Grundvoraussetzung als der Apotheker.
00:52:57: Vielleicht ist er ein Supermanager da wird er halt auch richtig gute Renditen erzählen.
00:53:02: Wenn der jetzt die Strategie der Apotheker vollziehen wollen würde dann würde dir wahrscheinlich nicht so erfolgreich sein weil einfach schneller Markt agieren kann und reagieren kann.
00:53:12: Also ich glaube, wenn man jetzt die Masse der Menschen für die Massee der Menschen oder zähle ich mich auch mit rein ist eine breite einfache Anlagestrategie einfach das Beste.
00:53:26: Und ich meine es sogar vor dem Waffett, glaube ich hat das gesagt ja kauft nicht die Suche nach der Nadel irgendwie im Heuerhaufen, kauf den ganzen Heuerhafen oder irgendwie so.
00:53:34: Das da ist schon was dran.
00:53:35: und wirklich nochmal der Schlüssel sind die Kosten.
00:53:39: Wenn deine Geldernlage nichts kostet, dann bleibt von der Marktrendite alles bei dir.
00:53:44: Und das ist... Die Marktrenditen sind halt Nummer sechs, sieben, acht Prozent je nachdem, je nach Marktphase und so.
00:53:51: Das ist eine super, super Rendite!
00:53:53: Natürlich wären es zwanzig Prozent bei Nullrisiko besser aber es ist einfach nicht realistisch für jeden.
00:53:59: realistische meiner
00:54:00: Meinung nach.
00:54:00: Abschließend vielleicht für dich.
00:54:02: Tiss dir mal rebalancing hast du auch schon kurz angeschnitten.
00:54:05: Was hat das für eine Funktion in dem Portfolio, warum ist es wichtig?
00:54:09: Brauche ich das als Privatanleger?
00:54:11: Ja also da gibt's jetzt auch wieder bei den Ansatz dass man das zelebriert und schon fast wie so.
00:54:17: der heilige Gral muss das machen.
00:54:20: Vom Prinzip was ist Rebalancing?
00:54:22: Nehmen wir mal an du hast ein Portfolios und das ist sechzig-vierzig investiert.
00:54:27: Sechzig Prozent Aktie, vierzig Prozent Online Und das ist deine Anlagestrategie, und wir haben jetzt lange gesprochen.
00:54:34: Was ist die perfekte Strategie?
00:54:35: Du durchläufst diese ganze Revolution!
00:54:38: Das ist deine Strategie.
00:54:39: So, jetzt nach zehn Jahren hat der Aktienmarkt sich super entwickelt.
00:54:46: Wie wird dann dein Portfolio ausschauen?
00:54:48: Sehr wahrscheinlich wird es bei einem Jahr neunzig Prozent oder zehn Prozent.
00:54:52: Weil die Aktien super gestiegen sind und einen anderen Anteil über die Zeit immer kleiner werden.
00:54:57: Wenn sich jetzt aber an deiner Lebenssituation nichts geändert hat und in dem Fall zehn Jahre ist es ja vielleicht, also Rentner dann sogar noch viel schlimmer geworden.
00:55:04: Du musst davon leben!
00:55:06: Dann hast du plötzlich einen neunzig Prozent Aktien-Portfolio, obwohl du das eigentlich von der Entscheidung her gar nicht haben solltest.
00:55:13: Und für das ist eben das Rivalencing gedacht, dass man einfach regelmäßig einmal im Jahr oder vielleicht bei krassen Marktbewegungen auf sein Portfolio schaut überlegt was mache ich jetzt?
00:55:26: Wenn man jetzt, also macht mal ein Szenario.
00:55:28: Du hast eine Sechzig-Vierzig-Strategie und die Aktienmärkte laufen richtig gut.
00:55:32: Ja?
00:55:32: Du hast plötzlich siebzig dreißig!
00:55:35: So dann weißt du wenn der Markt jetzt fallen sollte verliere ich eigentlich überproportional mehr als ich ursprünglich eigentlich investieren wollte.
00:55:45: Also was würdest du da machen?
00:55:47: Du würdest zehn Prozent Aktien verkaufen Und das Geld wieder in die Anleihen investieren Danach hast du wieder sechzigvierzig.
00:55:56: Ja, das ist erstmal logisch.
00:55:57: Das heißt du setzt es immer wieder zurück auf deine ursprünglich definierte Anlagestrategie.
00:56:01: Wenn jetzt die Entwicklung ... Ähm ... ... einundsechzigneununddreißig wäre dann machts es natürlich nicht oder es lohnt sich ja gar nicht.
00:56:09: Da entstehen ja wieder Transaktionskosten und macht keinen Sinn.
00:56:11: Es macht man nur wenn halt eine bestimmte, wenn sie es lohnen sag ich mal.
00:56:18: Der Nebeneffekt dabei ist dass man auch noch ne psychologische Finte sozusagen umgeht.
00:56:27: In der psychologischen Falle nehmen wir es mal besser so.
00:56:29: Weil was tue ich?
00:56:32: Nehmen an den Markt ist gut gestiegen, Ich bin bei siebzigdreißig.
00:56:35: Ich verkaufe in einem teuren Markt, nehme Gewinne mit und sicher mir das Geld in der sicheren Anleihe.
00:56:44: Das ist ja eigentlich eine ziemlich intelligente Lösung, etwas hoch zu verkaufen und Stabilität wieder einzubringen.
00:56:50: Machen wir die andere Szenario du der Aktienmarkt fällt ... und du hast plötzlich ... ... Fünfzig, fünfzig im Portfolio.
00:56:59: Also du hast zu wenig Aktien, weil du verloren hast,... ... dann würde man ja erst mal sagen... ..."Oh Gott, oh Gott!
00:57:05: Hoffentlich steigt es
00:57:05: wieder!".
00:57:06: Aber wenn das Portfoli wieder steigt,... ... hast du dann eigentlich zu hohen Anleihen Anteil.
00:57:10: Also was machst du?
00:57:12: Genau in dieser Phase verkaufst so deine sicheren Investments... ...und kaufst günstig sozusagen den Markt,... ...kaufs günstige Aktien nach.
00:57:20: Du hast eine antizyklische Strategie,... ...du verkaufest du ins Teuer ist,... ... und du kaufst wieder, wenn es billiger wird.
00:57:26: Und das ist halt der Kernvorteil.
00:57:28: Am Ende sozusagen... Also gibt's sicherlich Studien, ich habe jetzt keine Zahlen aber am Ende erhöht es einfach deine Rendite,... ... weil du in guten Phasen irgendwann mal Gewinne mitnimmst... ...und in schlechten Phasern konsequent wieder nachkaufst.
00:57:41: Um das zu machen an Revalencing brauchst du aber eine Anlagestrategie.
00:57:46: Brauchst musst du es für dich definieren, weil sonst kannst ja gar nicht die Entscheidung treffen, kaufe ich jetzt nach oder nicht?
00:57:51: Das ist eigentlich das Schöne... Wenn man das jetzt noch mal so zusammenfasst, zuerst muss man sich überlegen was ist meine Anlagestrategie.
00:57:59: Dann muss ich mir überlegen wie befülligt es?
00:58:03: Also erst mal, was sind ... Was für Anlageklassen zum Beispiel?
00:58:05: Das wäre die oberste Ebene.
00:58:06: Und wie befülle ich dann die Anlage- klassen?
00:58:08: Nämlich eine ETF, nämlich fünf, nämlich zehn, nämlich gold direkt physisch.
00:58:11: Ich graue mich in der Immobilie fast alles zusammen und dann kümmere ich mich mit dem Rebalancing sozusagen oder die Pflege und um die Bewirtschaftung dieser Anlagestrategie.
00:58:21: Und das ist eigentlich ein supersystematischer Prozess.
00:58:23: zuerst überlegen.
00:58:24: Was passt zu mir?
00:58:26: Allokation festlegen, Allokration befüllen investieren, rebalancing.
00:58:31: Dadurch, dass ich das für mich definiert habe ist alles andere auch super simpel.
00:58:36: Weil wenn ich z.B.
00:58:37: sage, die Anlageklasse Ack ziemlich simpel halten gibt es halt eine ETF.
00:58:41: Reicht vollkommen!
00:58:42: Wenn nicht Gold will dann muss ich überlegen physisch die Pro.
00:58:46: Nämlich ein ETC.
00:58:46: Okay welchen nehme ich?
00:58:47: Ein Produkt.
00:58:48: Dann habe ich zum Beispiel jetzt hier zwei Produkte ausgewählt.
00:58:51: Welche Mischungsverhältnisse?
00:58:53: Ich investiere bei welchem Broker, nämlich irgendein günstigen, wo mich die möglichst wenig kostet.
00:58:58: Super Und dann schaue ich einmal im Jahr drauf und pass es wieder an.
00:59:01: Ist eigentlich super simpel, aber ist auch nur deswegen simpel weil man sich diesen Plan gemacht hat.
00:59:05: Wenn man keinen Plan hat, dann liest du vielleicht in der Zeitung irgendwas... Aha!
00:59:10: Rüstung, das müssen wir jetzt machen.
00:59:11: Jetzt kaufe ich Reimeteil.
00:59:11: Dann hast du plötzlich Reimetall drin.
00:59:13: Aber vielleicht ist es keine Ahnung wie... Einmal die Rüstungen gar nicht mehr relevant, weil die Krieger aufhören, dann fallen die Aktien... Jetzt habe ich die Reimetteile im Depot so blöd sind.
00:59:22: Die hatte von Anfang an gar nicht reingehört eigentlich wenn ich eine Strategie gehabt hätte.
00:59:26: Deswegen Strategie definieren.
00:59:29: Und das Problem ist, es kannst du tausendmal rauf und runter erzählen.
00:59:31: Ich weiß nicht wie oft ich das alles schon erzählt habe... ...und dann sprichst du mit jemandem und dann ist es genau wieder nicht so.
00:59:36: Und sogar, ich bin ehrlich, ich hab mich ja selber auch dabei,... ...dass ich nicht so konsequent agiere!
00:59:43: Weil, und das ist glaube ich die Schwierigkeit,... ...es einfach eine hohe Disziplin erfordert und... ...Konsequenz und Stringgänz.
00:59:55: Das ist einfach super schwierig weil.... Alles um einmal, warum die ganze Welt verändert sich.
00:59:59: Es gibt neue Telefone AI muss ich der Biotechnologie Impfstoffe alles mögliche was ich meine das gibt ja alle möglichen Themen die dich beeinflussen und da sozusagen Stand zu halten Und dann vielleicht doch nicht in so eine psychologische Falle zu tappen Das ist glaube ich ersetzt einfach schwierig.
01:00:19: leichter ist es wirklich wenn man sich den Plan macht weil wenn ich wie bei einer Wanderung Das ist mein bestes Beispiel Wenn ich weiß, wo ich hin will und keine Ahnung, wenn ich in die Sahara gehe, dann werde ich wahrscheinlich keine Winterjacke mitnehmen.
01:00:33: Also ich habe dann einen Plan.
01:00:35: Wenn ich in den Berge gehe, nehme ich starke gute Bergschulen mit und vielleicht eine Winter- oder eine Regenjacke.
01:00:41: Oder was ist das?
01:00:42: Ich oder Proviant.
01:00:43: Und nur wenn ich als im Plan habe, als im Ziel definiert habe und an dem Plan hier entwickeln wie ich das Ziele reiche, nur dann kann ich mich auch orientieren.
01:00:51: Dann kann ich auch abweichen weil wenn plötzlich das Wetter schlecht wird richtig schlecht, dann breche ich lieber ab aber... Wenn ich diesen Rahmen nicht habe, dann komme ich nie ans Ziel oder mache total gefährliche Sachen.
01:01:02: Oder komme vom Weg ab.
01:01:04: und das ist das gleiche Beispiel mit der Geldanlage.
01:01:07: Man braucht einen Plan und es ist super schwierig sich damit auseinanderzusetzen finde ich weil es so viele Fallstriche gibt und je komplexer es wird desto mehr Fragen kommen.
01:01:19: Und was ist mit dem und mit dem?
01:01:21: Dann verliert man sich sozusagen bei seiner Planung Nimmt man es auf die Seite und macht gar nichts.
01:01:28: Und deswegen haben wir so viel Geld, meiner Meinung nach auch vom Tagesgeld, dass Leute einfach bei diesem ganzen Prozess überfordert sind.
01:01:36: Es könnte ein Berater helfen der wirklich an die Hand nimmt.
01:01:40: das Problem ist nur, dass ihm die meisten Berater nicht in den Interesse des Kunden agieren oder sie wird's nicht zu unterstellen aber da ist oft halt das Provisionsthema im Vordergrund Damit ich dir was verdiene entsprechend.
01:01:52: Und auf der anderen Seite ist der Anleger nicht bereit, zu einem Honorabel-Rater zu gehen und wirklich für diese Beratung Geld zu bezahlen weil ja überall sehr kostenfrei sind.
01:02:01: Aber dafür gibt es ja Menschen wie dich online die ihr wissen teilen.
01:02:04: Dafür gibts Börsen Tage vor euch da draußen.
01:02:06: Ich finde das war jetzt ein super tolles Schlusswort von dir.
01:02:10: Wenn dich zu Hause interessiert Wie man Qualitätsaktien Qualitäters findet dann folgt unbedingt unserem Kanal Weil die nächste Reihe Das nächste Video der Bildungsreihe wird mit Thorsten Tietz sein von Aktienfinder.
01:02:23: In dem Sinne Markus, ich bedanke mich für deine Zeit, war ein gutes Gespräch und wir sehen uns auf den nächsten Börsentag!
01:02:29: Auf jeden Fall freue ich mich schon drauf.
01:02:31: Danke fürs Gespräch.
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