Depot aufgebaut – und jetzt? | Dr. Gerd Kommer (Gerd Kommer Invest)

Shownotes

Nach dem Plan (Teil 1, Asset Allocation), der Auswahl (Teil 2, Qualitäts-Check) und dem Faktor Mensch (Teil 3, Börsenpsychologie) geht es im Abschluss unserer Bildungsreihe mit dem Anlegertag um die Frage, die fast alle vergessen: Was mache ich eigentlich, wenn das Depot steht? Dafür haben wir uns in Frankfurt mit Dr. Gerd Kommer getroffen, Gründer der Münchner Vermögensverwaltung Gerd Kommer Invest und Autor von „Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs", einem der Standardwerke für Privatanleger im deutschsprachigen Raum. Seine erste Antwort ist unspektakulär und gerade deshalb wichtig: das Depot weiter mit Treibstoff versorgen. Selbst die Fähigkeiten eines Warren Buffett bringen nichts, wenn nicht jeden Monat Geld nachkommt. Danach geht es um das Altersvorsorgedepot ab 2027, das Gerd Kommer als guten Start sieht, im Vergleich zu den USA aber für viel zu klein hält. Er erklärt, warum du für ein globales ETF-Depot keine Wirtschaftsnachrichten verfolgen musst, warum Crashs das Schmerzensgeld für hohe Renditen sind und warum Kosten der eine Faktor sind, den du vollständig kontrollierst. Wir sprechen über die Frage, wann sich ein Anlageberater lohnt, warum unser Gehirn den Zinseszins unterschätzt und warum Gerd Kommer bis heute Mieter ist. Im zweiten Teil wird es konkret: Rebalancing einmal im Jahr oder über Sparraten und Entnahmen, der Monatsultimo-Effekt, die nachhaltige Entnahmerate und der Wechsel in die Vermögensschutzphase, den selbst sehr erfolgreiche Unternehmer oft nicht schaffen.

🔥 In dieser Folge lernst du: ► Warum der Sparplan Pflicht Nummer eins bleibt, auch mit großem Depot ► Was das Altersvorsorgedepot ab 2027 bringt und wo es zu kurz greift ► Warum dich Crashs und schlechte Nachrichten aus Deutschland nicht vom Kurs bringen sollten ► Wie stark Kosten wirken: 1,5 % statt 0,3 % pro Jahr halbieren grob das Endvermögen nach 30 Jahren ► Wann ein Anlageberater sinnvoll ist und wann du es besser selbst machst ► Warum der große Zuwachs erst im letzten Fünftel der Anlagezeit kommt ► Rebalancing: wann, wie oft und wie es über Sparraten oder Entnahmen fast von selbst geht ► Vermögensschutz: Risiko rausnehmen, keine Schulden, Klumpenrisiko Deutschland abbauen

❓ Häufige Fragen aus der Folge: ► Ist mit dem Kauf eines ETF-Depots alles getan? Nein. Die erste Pflicht ist, weiter Geld nachzuschießen, per Sparplan, Gehaltserhöhung oder Erbe. Gerd Kommers Faustregel: Wer durchschnittlich verdient, spart mindestens 10 Prozent seines Nettoeinkommens. ► Reicht das Altersvorsorgedepot für die Rente? Für Gerd Kommer ist es ein guter, aber zu klein bemessener Start. In den USA können Anleger ein Vielfaches steuerbegünstigt anlegen, allein im Gegenstück zum Altersvorsorgedepot 7.000 Dollar im Jahr, dazu der Arbeitgeberplan 401(k). ► Muss ich als ETF-Anleger die Wirtschaftsnachrichten verfolgen? Nein. Mit einem global gestreuten Aktien-ETF bist du nicht auf die deutsche Wirtschaft beschränkt. Bilanzen, Konjunktur und Tagesnachrichten brauchst du dafür nicht. ► Wie viel dürfen ETF-Kosten ausmachen? So wenig wie sinnvoll möglich, aber nicht um jeden Preis null. Schon gut ein Prozentpunkt Unterschied bei den laufenden Kosten kann nach 30 Jahren rund die Hälfte des Endvermögens ausmachen. Alte, teure Produkte im Depot solltest du prüfen, auch wenn beim Umschichten Steuern anfallen. ► Brauche ich einen Anlageberater? Das ist eine Make-or-buy-Frage wie beim Reifenwechsel. Wer sich für Geldanlage interessiert, Zeit hat und ein Ratgeberbuch lesen mag, sollte es selbst machen und Kosten sparen. Wer keine Zeit, keine Lust oder keine Expertise hat, ist mit einem guten Berater mit wenig Interessenkonflikten besser dran. ► Wie oft sollte ich rebalancen? Einmal im Jahr zu einem festen Zeitpunkt reicht. Wer noch spart, kann über die Sparrate rebalancen, wer schon entnimmt, entnimmt aus dem Teil, der zu stark gewachsen ist. ► Lohnt sich der Monatsultimo-Effekt? Für Privatanleger eher nicht. Nach Kosten und Steuern bleibt wenig, und bekannte Effekte verschwinden oft schnell. Seine Faustregel: Forschungsergebnisse erst ernst nehmen, wenn sie zehn Jahre und länger bestätigt sind. ► Wann sollte ich vom Vermögensaufbau in den Vermögensschutz wechseln? Das hängt von Alter und Vermögen ab, aber jedes Vermögen braucht diesen Punkt. Dann gilt: Risiko rausnehmen, keine Schulden im Privatvermögen, breiter streuen und nicht alles in Deutschland anlegen.

👥 Für wen ist diese Folge? ► Alle, die ein ETF-Depot aufgebaut haben und wissen wollen, was jetzt ihre Aufgaben sind ► Anleger ab 40 oder 50 mit größerem Depot, die sich zum ersten Mal mit Entnahme und Vermögensschutz beschäftigen ► Alle, die Teil 1 bis 3 der Bildungsreihe gehört haben und ihr Profi-Depot jetzt dauerhaft pflegen wollen

⏱ Kapitelmarken: 00:00 ► Dr. Gerd Kommer – Gerd Kommer Invest – Gründer & Bestsellerautor 01:25 ► Intro: Wartung, Teil 4 der Bildungsreihe 02:11 ► Pflicht Nummer eins: Das Depot weiter mit Sparraten füttern 06:06 ► Konsumverzicht: Warum Sparen so unsexy ist 09:13 ► Altersvorsorgedepot 2027: Reicht das? Vergleich mit den USA 14:20 ► Schlechte Nachrichten aus Deutschland: Musst du sie verfolgen? 20:13 ► Crashs aushalten: Warum wir im Abschwung Experten suchen 26:51 ► Aktienkultur in Deutschland: 15 Prozent statt 65 Prozent 33:36 ► Private Vorsorge, Steuern und der Deckel beim Altersvorsorgedepot 37:18 ► Kosten beim Investieren: 1,5 % gegen 0,3 % über 30 Jahre 43:19 ► Braucht man einen Anlageberater? Selber machen oder abgeben 48:34 ► Zinseszins: Warum wir exponentielles Wachstum unterschätzen 57:31 ► Warum Gerd Kommer Mieter ist und Vermieten selten lohnt 1:06:52 ► Großes Depot mit 50: Entnahmerate und Risiko rausnehmen 1:11:02 ► Rebalancing: einmal im Jahr oder über die Sparrate 1:18:31 ► Monatsultimo-Effekt: Lohnt sich das für Privatanleger? 1:23:32 ► Entnahme: Vom Vermögensaufbau zum Vermögensschutz 1:31:09 ► Einen Gang runterschalten: Wie Gerd Kommer selbst umgeschichtet hat 1:33:38 ► Sein Tipp: Risiko rausnehmen und aus Deutschland herausdiversifizieren

✅ Die wichtigsten Tipps zum Mitnehmen: ► Füttere dein Depot weiter, mindestens 10 Prozent vom Netto, und leg Gehaltserhöhungen zum größten Teil mit an ► Starte lieber mit 5 Euro als gar nicht, denn Aushalten lernt man nur mit eigenem Geld ► Prüf jedes Produkt im Depot auf seine laufenden Kosten, gut ein Prozentpunkt macht über Jahrzehnte viel aus ► Rebalance einmal im Jahr zum gleichen Zeitpunkt, oder nutz Sparraten und Entnahmen dafür ► Unterbrich den Zinseszins nie: Der große Zuwachs kommt erst am Ende ► Nimm neue Börseneffekte erst ernst, wenn sie zehn Jahre und länger bestätigt sind ► Denk rechtzeitig an den Vermögensschutz: weniger Risiko, keine Schulden, breit über Länder und Anlageklassen streuen

🔗 Ressourcen & Links: • Dr. Gerd Kommer – Blog, Bücher und Vermögensverwaltung: https://gerd-kommer.de • Teil 1 der Bildungsreihe: Das einfachste Depot ist das beste | Markus Jordan (extraETF): https://open.spotify.com/episode/6SGVMPx6aPxhiCPNnds4MA • Teil 2 der Bildungsreihe: Aktienanalyse: 2 Kennzahlen reichen | Torsten Tiedt (Aktienfinder), in deiner Podcast-App • Teil 3 der Bildungsreihe: An der Börse tradest du dich selbst | Dr. Raimund Schriek, in deiner Podcast-App

👉 Alle Links, weitere Folgen zu Geldanlage & Börse und Wege, wie du „investier oder verlier" unterstützen kannst: https://investieroderverlier.de/linktree/

⚠️ Risikohinweis: Diese Folge dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und ist keine Anlageberatung. Genannte Produkte, Märkte und Strategien dienen der Veranschaulichung, keine Kaufempfehlung. Investitionen in Wertpapiere sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden. Bitte informiere dich eigenständig und handle verantwortungsvoll.

Transkript anzeigen

00:00:00: Die allererste Aufgabe des rationalen, zielorientierten Depotinhabers ist erstmal das ich mein Depot weiter mit Treibstoff versorge.

00:00:10: Wenn ich mich allein auf die gesetzliche Rentenversicherung verlassen werde und sonst nichts habe dann wird es im Alter mal sehr eng werden mit meinem Lebensstandard.

00:00:19: Jetzt kommt staatlich gefördertes Investieren ab twenty-sevenundzwanzig ist es damit getan

00:00:25: dass der Staat da so knausrig isst.

00:00:28: Geizig, knausrig!

00:00:29: Das finde ich traurig.

00:00:31: Wie geht es denn Deutschland und muss mich das jetzt beschäftigen als Privatanleger?

00:00:35: Es hilft

00:00:36: nichts Anliegerzeitschriften zu kaufen und dann nicht zu investieren.

00:00:39: Aktien sind für den normalen Menschen, für Otto-Normalverbraucher eine sehr gute Altersvorsorge.

00:00:45: Darauf achten dass man niedrige Kosten hat ist unheimlich wichtig beim Investieren.

00:00:49: Nehmen Sie Ihre Verantwortung wahr als Investor.

00:00:53: schauen sie Wo kann ich Kosten senken?

00:00:56: Braucht

00:00:56: man denn einen Finanzberater, um gute Entscheidungen treffen zu können.

00:01:01: Die

00:01:01: wichtigste Pflicht des Anlegers ist den Zinseszinseffekt niemals zu unterbrechen.

00:01:07: Wer vom Zinssenseffekt profitieren möchte, der muss diese Geduld haben und diese Disziplin Ein globales Aktiendepot ist eine super einfache Form in andere Länder zu investieren.

00:01:25: Schön dass du da bist beim vierten Teil unserer Bildungsreihe für die Börsen-Tage.

00:01:29: Heute sprechen wir mit Herrn Dr.

00:01:30: Gerd Kommmer über das Thema Wartung, also wenn man ein Portfolio hat was muss ich denn machen auf?

00:01:35: Was muss ich achten?

00:01:37: Welche Themen sind wichtig?

00:01:38: wie viel Zeit brauche ich und Wie funktioniert das eigentlich alles?

00:01:43: Herr Kommer vielen Dank dass Sie sich zeit genommen haben für uns

00:01:46: sehr gerne.

00:01:47: Wir haben jetzt in den ersten drei Reihen über das thema Qualitätsaktien gesprochen asset allocation Und auch so psychologische Tipps und Kniffe.

00:01:57: Und jetzt geht es darum, wir nehmen an.

00:01:59: Wir haben ein Portfolio vielleicht auch eine gewisse Größe schon.

00:02:04: Wie gehe ich denn damit um?

00:02:05: Ist jetzt alles getan oder muss ich mich wöchentlich damit beschäftigen?

00:02:10: Reichen vereinzelte Blicke.

00:02:12: was sind denn meine Aufgaben so als Investor überhaupt?

00:02:17: Als Investor habe schon weiterhin Aufgaben.

00:02:21: Es ist nicht alles getan, das mal vorausgeschickt.

00:02:26: Wenn ich jetzt eine Immobilie zur Vermietung als Investment, als Vermögensanlage gekauft hätte dann wäre ja auch nicht alles mit dem Kauf bei einer Immobilien- und Vermietungsimmobilien getan.

00:02:37: beginnt die Arbeit eigentlich erst.

00:02:39: Ist Gott sei Dank nicht so extrem!

00:02:41: Bei einem Wertpapierdepot wenn man jetzt nicht gerade als Daytrader agieren möchte Aber dass da von Seiten des Depot-Inhabers der Inhaberin weiterhin ein gewisser Input notwendig ist, um quasi den maximalen Erfolg zu erzielen auf lange Sicht – das ist klar.

00:03:06: Also das mal vorausgeschickt!

00:03:08: Ich würde jetzt mal sagen die allererste Aufgabe des rationalen zielorientierten Depotinhabers eigentlich egal ob jung oder alt und jedenfalls fast auch egal, ob ich jetzt buchstäblich noch bei meinen ersten fünfzig Euro bin weil ich letzten Monat überhaupt erst begonnen habe mit einem ETF-Fondsparplan.

00:03:39: Jetzt nach einem Monat ist es fünfzig in meinem Depot oder ich hab vor zehn Jahren begonnen.

00:03:48: das wäre jetzt schon eine ordentliche Summe in beiden Fällen.

00:03:54: Ist meine erste Pflicht erst mal, dass ich mein Depot weiter mit Treibstoffversorge fülle sozusagen?

00:04:02: Nämlich also meinen Sparbeitrag – das muss jetzt nicht unbedingt jeden Monat fünfzig Euro sein, oder?

00:04:08: Das kann auch sein wenn ich von Großtante Frieda aus Amerika, weil die jetzt vor Kurzem gestorben ist, zehntausend Dollar erbe dass ich diese Zehntausend Dollar oder Achttausend davon in mein Depot investiere.

00:04:22: Also es hat mal einer gesagt, selbst wenn du der Gesprächspartner jetzt die Investment Skills des Kölnens eines Warren Buffett hättest dann würde dir das nichts bringen, wenn du nicht jeden Monat fleißig Geld investiert, also angenommen.

00:04:42: Sie würden jetzt absurdes Beispiel ihr ganzes Leben lang jeden Monat einen Euro investieren per ETF-Sparplan.

00:04:50: Also da können sie auch die tollsten Renditen von Warren Buffett haben.

00:04:54: Es kommt nicht viel rüber am Ende besser als nichts aber das war es dann auch schon.

00:05:00: Das ist Pflicht Nummer eins.

00:05:01: ich muss auf gut deutsch Konsumverzicht üben.

00:05:05: Ich muss meine Sparquote in absoluten Zahlen, also den Sparbeitrag und wie gesagt muss jetzt nicht unbedingt auf Autopilot sein.

00:05:15: Ich kann auch wie mit dem Beispiel Großtante Frieda oder ich bekomme eine Gehaltserhöhung alle zwei Jahre von jetzt sagen wir mal im Jahr fünf tausend Euro mehr.

00:05:27: das wäre jetzt nicht so Outlandisch sozusagen, das kann mal kommen.

00:05:33: und dann sage ich mir okay von diesen fünf tausend Euro nämlich viertausend euro künftig.

00:05:37: Ich kriege ja diese fünf Tausende jedes Jahr jetzt mehr hoffentlich.

00:05:41: Viertausenden Euro die gehen jetzt zusätzlich in mein Deport rein also die werde ich zusätzlich investieren.

00:05:49: Zwanzig Prozent eintausend Euro das gönne ich mir selber für mehr Konsum mehr Freizeitaktivität etc.

00:05:56: so dass ist also das Pflicht Nummer eins.

00:05:58: was denken Sie?

00:05:58: warum fällt es manchen schwer?

00:06:01: Konsumverzicht zu betreiben, was auf die Seite zu legen.

00:06:04: Also ich kenne einige, die kommen nicht ins Investieren weil sie sagen hey ich habe gar nicht genug Geld obwohl Sie mehr als der deutsche Durchschnittsbürger verdienen?

00:06:11: Also Konsum Verzicht eigentlich das Wort sagt ihr schon und es macht einfach keinen Spaß.

00:06:15: Das ist nicht sexy.

00:06:18: Die Sachen von Ballern rausballern ist natürlich lustiger wenn man so wählen.

00:06:26: Wenn jemand tatsächlich mehr verdient und jeder kann googeln und sagen okay, ich bin jetzt sechsundzwanzig.

00:06:33: Ich bin sechsunddreißig.

00:06:34: Bin sechsundvierzig und arbeite in der und der Branche und was ist da eigentlich das durchschnittliche Nettoeinkommen?

00:06:40: Also das kann jeder schnellstens rausfinden.

00:06:42: Und wenn ich dann feststelle ok mein Einkommen ist so hoch wie der Durchschnitt oder vielleicht sogar höher, dann ist da meine Sachen kein Grund mehr keine Entschuldigung mehr nicht zehn Prozent Mindestens des monatlichen Nettoeinkommens per ETF-Sparplan oder irgendwie sonst zu sparen.

00:07:06: Und wenn ich ein überdurchschnittliches Einkommen verdiene, das ist ja im Prinzip für die Hälfte der Bevölkerung definitionsgemäß so, ne?

00:07:16: Die andere Hälfe ist unterm Durchschnitt, zweit der Hälften über dann noch mehr.

00:07:23: Und selbst wenn ich unterdurchschnittlich verdiene, heißt das nicht dass ich nichts sparen kann.

00:07:27: Also dann tut es halt so ein bisschen mehr weh weil weniger weniger übrig bleibt.

00:07:32: aber jeder der über Bürgergeld ist hat im Prinzip die Chance kleine Beträge anzusparen.

00:07:41: Aber es ist ansexi Es macht kein Spaß Es tut ein bisschen weh und so weiter wie sparen halt letztlich im Moment des Sparvorgangs immer um Unsexy ist.

00:08:00: Das ist der Grund, warum es nicht dem ausreichenden Maße geschieht und wir in Deutschland – das ist ja allgemein bekannt.

00:08:08: ich glaube ich wiederhole jetzt nur was schon längst bei jedem auch dem letzten Mojicarne angekommen ist wenn ich mich allein auf die gesetzliche Rentenversicherung verlassen werde und sonst nichts habe Also kein ETF-Sparplan, kein dickes Erbe keine abbezahlte Wohnung oder Eigenheim.

00:08:28: Dann wird es im Alter mal sehr eng werden mit meinem Lebensstandard.

00:08:33: Ich werde dann wenn ich nur auf die gesetzliche Rentenversicherung oder meine Familie mein Haushalt nur auf den gesetzlichen Renten Versicherungen angewiesen bin in dem Moment in dem ich in Rente gehe als unterstellen wir mal das mit sechzig, fünfundsechzig siebzig oder wann auch immer meine Lebensstandard senken müssen und das macht keinen Spaß.

00:08:53: Vielleicht stecken wir da kurz ein, wir hatten es auch gestern schon im Vorgespräch des Thema Altersvorsorge, der Po ist da.

00:09:00: Ist es jetzt vielleicht ... Sind wir in Deutschland so weit, dass wir sagen, hey, wir haben das im Griff mit der Rente?

00:09:05: Wir haben erkannt, da ist die Rententhematik, wir müssen was machen!

00:09:08: Jetzt kommt staatlich gefördertes Investieren.

00:09:12: Ab twenty-sevenundzwanzig ist es damit getan.

00:09:15: Haben wir alle keine Probleme mehr?

00:09:17: Reicht's denn damit dann?

00:09:19: Nee, das ist leider nicht so.

00:09:22: Es ist also das Altersvorsorge-Depot was Anfang zu sieben und zwanzig kommen soll als steuerbegünstigte Sparform für jeden.

00:09:29: da muss man jetzt nicht mit also beschäftigt sein oder einen Job haben.

00:09:33: es ist nicht betriebliche Altersvorge sondern für jeden steuer begünstigt und dann gibt's noch Zuschüssezulagen wenn man unterhalb einer gewissen Einkommensschwelle liegt.

00:09:45: Das ist schon mal ein guter Start.

00:09:47: Leider finde ich das alles zu unterdimensioniert, also klein klein.

00:09:54: So ganz pie mal Daumen kann man so ca.

00:09:58: dreitausend Euro im Jahr wenn es genauso kommen wird wie bisher letztlich beschlossen ist aber ich glaube noch nicht ganz endgültig vom Gesetzgeber beschlossen sind.

00:10:09: Also dreitausende Euro im jahr ist steuerbegründigt.

00:10:14: mit anderen Worten Das wird aus versteuertem Einkommener eingezahlt, aber wenn man es dann später mit mit sechzig-fünfundsechzig entnimmt ist praktisch der Ertrag dann steuerfrei.

00:10:25: Das ist schon toll, ne?

00:10:27: Gute gute Sache und das gibt's ja auch in anderen Ländern schon viel viel länger.

00:10:32: Aber es ist einfach zu wenig.

00:10:34: Drei tausend Euro im Jahr sind zu wenig.

00:10:37: Selbst das doppelte und das dreifache Neutausende euro wären nicht überdimensioniert.

00:10:43: und dass der Staat Da so knausrig ist, so knauseig.

00:10:49: Geizig!

00:10:50: Knausrig.

00:10:51: Klein klein.

00:10:52: Das finde ich traurig.

00:10:55: Wenn wir das mal mit den USA vergleichen... Die Deutschen haben ja das von den USA und Großbritannien und vielleicht auch anderen Ländern wo solche Altersvorsorge die Po-Lösungen steuerbegünstigten Lösungen schon viel länger gibt seit Jahren gibt abgekupfert, könnte man auch mal zugeben als Politiker.

00:11:20: Aber da sind eben die Obergrenzen für das was man da im Jahr eintalen kann steuerbegünstigt sind viel höher.

00:11:28: Was sind denn da die obergrenzenden?

00:11:30: Für das direkte Äquivalent zum Altersvorsorge-Depot in Deutschland ist also mit anderen Worten das was jedem zur Verfügung steht auch Menschen die nicht berufstätig ist es siebentausend Dollar in den USA im Jahr.

00:11:46: Und das wird jedes Jahr mit der Inflation erhöht, also nichts mehr zu tun.

00:11:49: Übernächster ist siebentausend Fünfhundert Dollar und was auch immer die Obergrenze.

00:11:53: Und dann haben Sie in den USA noch ein viel, viel mächtigeres Altersvorsorge-Depot wenn Sie so wollen oder Steuerbegünstigte Depo-Lösung, die berühmte Forehandled One K für vierhundert Eins Kar Lösung.

00:12:09: da könnten Sie im optimalen Fall fast siebzigtausend Dollar im Jahr steuerbegünstigt investieren.

00:12:16: Dieser optimale Fall wird sehr selten möglich sein, weil der Arbeitgeber sozusagen Zuschüsse leisten muss.

00:12:23: Das werden nur die Firmen machen, die sehr gut laufen.

00:12:27: aber selbst im ungünstigsten Fall wenn der Arbeit-Geber überhaupt nicht zuschießt sind es dreiundzwanzig bis zwanzigtausende Dollar ein Jahr wo sie nur ihr eigenes Geldsteuer begünstigt.

00:12:40: Und wenn Sie das jetzt zusammenrechnen, und wir machen dreitausend Euro.

00:12:53: Obwohl in Deutschland ja bekanntlich ein Altersarmutsproblem da ist für Ihre Generation, also eigentlich für jeden der heute unter Sechzig ist wird es eng werden!

00:13:08: Also ohne zusätzliche private Altersvorsorge.

00:13:11: Wir müssten was tun und wir tun jetzt ein bisschen etwas, aber es ist zu wenig.

00:13:16: vorher gab's mal diesen Riesterquatsch.

00:13:17: Das war ja die völlige Fehlkonstruktion Walter Riester, das sollte sich einmal öffentlich entschuldigen für den Mist der da praktiziert wurde.

00:13:28: Sechzehn Millionen Verträge, das muss man vorstellen, sechzehnten Millionen Mal fast sechzen Millionen Mal außer Spesen nichts gewesen.

00:13:39: Ja, also ich hoffe wir werden jetzt dann in den nächsten Jahren quasi in den zweiten Gang hoch schalten und zusätzlich zum Altersvorsorge-Depot einfach mehr Steuern begünstigtes Sparen ermöglichen.

00:13:54: auf die Situation geschaut, wie geht es denn Deutschland?

00:13:58: Und muss mich das jetzt beschäftigen als Privatanleger.

00:14:01: Die deutsche Konjunktur, die Wirtschaft ... Ich sehe in den Nachrichten VW schließt ganz viele Stellen.

00:14:06: Ich höre im Umfeld Unmut über die Entwicklung, sei es wirtschaftlich oder politisch.

00:14:11: Muss ich das auch umtreiben als Privatinvestor?

00:14:13: Wie tief muss ich reingehen?

00:14:15: Sie haben gesagt der Motor ist, dass wir jeden Monat was reinlegen und investieren.

00:14:19: Ist der zweite Punkt, mich ständig mit Börse zu beschäftigen?

00:14:22: Mit Wirtschaftsnachrichten die einzuordnen.

00:14:24: Brauche ich das?

00:14:26: Nee, das brauchen sie nicht!

00:14:27: Also dass in Deutschland realwirtschaftliche Sachen seit einigen Jahren nicht gut laufen ist glaube ich allgemein bekannt.

00:14:33: Brauchen wir hier nicht weiter ausführen.

00:14:34: Seit fünf Jahren haben wir real gesehen pro Kopf kein Wirtschaftswachstum mehr.

00:14:40: auch aktuell sieht es übel aus und aufgrund vieler Dinge Demografie Staatsverschuldungen etc... Wir haben den Anschlussern die Digitalisierung, wenn man so will verpasst.

00:14:53: Es gibt kaum ein nennswertes großes KI-Unternehmen aus Deutschland das vorne in der obersten Liga mitspielt.

00:15:02: Wir haben auch im Bildungsbereich die Wort PISA Defizite.

00:15:07: Das ist ja eigentlich die Zukunft unseres Landes wie unsere Kinder gebildet werden und ausgebildet.

00:15:16: Also da sieht es überall nicht so toll aus und wir müssen da was tun, aber das Erfreuliche für Menschen die über die Börse Vermögen bilden wollen.

00:15:28: Und am besten geht das meine Sachen über global diversifizierte Aktien ETFs.

00:15:35: Da haben wir das wunderbare Privileg dass wir auf die deutsche Wirtschaft, auf deutsche Unternehmen letztlich beschränkt sind.

00:15:45: Sondern wir können wirklich weltweit investieren und das auch eigentlich sehr einfach!

00:15:52: Ich muss nicht jeden Tag Bilanz-Analyse, Aktienanalyse durchführen.

00:15:59: ich kann mir so einen globalen Aktien ETF aussuchen und dann im Grunde genommen über den ETF-Sparplan per Autopilot angefangen mit fünf Euro, wenn ich wirklich gar nichts abknapsen kann.

00:16:17: Weil mein Gehalt einfach... Ich bin noch jung und es geht beim besten Willen nicht.

00:16:21: Dann würde ich trotzdem in dem Fall auch wenn jemand sagen würde eigentlich geht's beim Besten Wille nicht.

00:16:26: Ich habe sogar noch viertausend Euro Dispo Kreditsschulden Und die muss ich ja erstmal abbezahlen.

00:16:34: da komme ich einfach nicht raus.

00:16:35: selbst in diesem fall würde ich sagen Lieber lieber Hannah lieber Fritz geh zu einem Neobroker eröffne ein kostenloses Depot dort.

00:16:45: Geht alles online, kann man in ... ... zwanzig Minuten machen und starte einen ETF-Sparplan mit fünf Euro.

00:16:53: Kostenlosen ETF-Sparmplan mit fünfe Euro.

00:16:55: Warum?

00:16:56: Trotz Schulden

00:16:57: dass man sich an die Schwankung gewöhnt... Genau!

00:16:59: Dass

00:17:00: man einfach lernt.

00:17:03: Egal was sie machen ob sie Fliegenfischen wollen oder Schach spielen oder Wandern Bergwandern wollen und so weiter Sie müssen Wenn das Spaß machen soll, wenn es irgendwie sozusagen eine gewisse Leistung da erzielen.

00:17:22: Sie wollen beim Schach nicht immer nur verlieren und sie wollen beim Bergwand dann positive Erlebnisse haben.

00:17:29: Egal welche Tätigkeit was sie machen geistig oder körperlich ist braucht ein gewisses Skill dafür damit es richtig Spaß macht.

00:17:37: und das bedeutet sie müssen etwas lernen.

00:17:42: geht am besten bei Doing, Learning by doing nicht aus dem YouTube Video heraus.

00:17:49: Das hilft auch aber es ist nur der Beginn ne?

00:17:52: Ich muss das tun und ich kann Ihnen sagen bin jetzt dreiundsechzig beschäftigt mich quasi seit ja von dreißig Jahren noch länger eigentlich mit Vermögensanlage und Geld und Finanz nach BWL studiert bla bla bla.

00:18:15: Sie müssen konkret sozusagen selber ins Wasser steigen, um zu wissen was das bedeutet.

00:18:24: Was diese Kälte des Wassers und der Wellengang und so weiter alles bedeutet.

00:18:29: Das hilft nichts Anliegerzeitschriften zu kaufen und dann nicht zu investieren.

00:18:35: Und die fünf Euro werden ihnen helfen selbst wenn sie nochmal zwei Jahre lang brauchen, um ihren Dispo endlich auf Null zu bringen.

00:18:45: helfen ihnen in diesen zwei Jahren zu lernen, na was bedeutet das eigentlich?

00:18:51: Und weil es ihr eigenes Geld ist auf ihrem Handy sehen sie in der App wie ihr Geld rentiert drauf und runter.

00:19:00: In diesem ganzen Kontext mit den schlechten Nachrichten die wir ständig, die uns die Medien ständig um die Ohren hauen und dieses mentale Lernen an diese Geschichte gewöhnen Das ist notwendig und deswegen sage ich ja so ein fünf Euro ETF-Sparplan.

00:19:20: Selbst wenn ich noch Schulden hätte, das würde ich

00:19:22: machen.".

00:19:24: Was glauben Sie?

00:19:24: Was ist denn in den Menschen los?

00:19:26: Also gehen wir mal davon aus es gibt einen informierten Anleger der passiv investiert macht sogar Faktorinvesting weltweit breit gestreut hat verstanden wie man anlegt mit wenig Zeit.

00:19:37: Jetzt kommt aber doch irgendwie eine Krise, sag mal letztes Jahr Zollgeschichte.

00:19:41: Da ging ja auch der breite Markt um fünfzehn-zwanzig Prozent runter und da habe ich mich dann selber auch erwischt wie ich eigentlich in der Theorie weiß.

00:19:48: es ist alles gut das gehört dazu no worries.

00:19:52: Aber ich bin dann auch online gegangen musste mir Videos reinziehen von Experten wahrscheinlich auch von ihnen, die mich da irgendwie ein bisschen führen.

00:20:01: Die mich so ein bisschen an die Hand nehmen, die mir diese Ruhe, die ich in der Theorie weiß, dass ich die jetzt haben sollte, die nicht hatte.

00:20:08: Woher kommt das denn?

00:20:09: dieses Verlangen vermeidlich investiert informierten Anlegern sich da jetzt jemanden zu suchen und Zuspruch irgendwie zu finden?

00:20:19: Also in einem Hundertprozent Aktien-Portfolio ... Da gibt's diese Diese Rauf-und-Runtergeschichte, da gibt es diese, wenn man so will Einbrüche.

00:20:30: Das wissen wir ja im Prinzip seit zweihundert Jahren.

00:20:33: also für die letzten hundertzwanzig Jahre gibt es praktisch für zwanzig Länder gute Daten und Anfang zu vierundzwanziger kam Trump mit seinen Zoll Strafzollen um die Ecke.

00:20:42: dann wie sie sagen ging's um ich weiß nicht was zwanziv Prozent plus kurzfristig runter.

00:20:49: Gott sei Dank kam die Erholung sehr schnell im Jahresende alles wieder ausgeglichen unter ähnliche Geschichten.

00:20:56: noch heftiger, hatten wir in den letzten fünf Jahren und in die letzten fünfundzwanzig Jahre.

00:21:00: Also Corona-Crash siebenunddreißig Prozentminus innerhalb von sechs Wochen war noch viel schlimmer.

00:21:07: Das war zum Jahr zwei tausend zwanzig.

00:21:11: Da gingen die Zinsen hoch.

00:21:12: das beutelte dann den globalen Aktienmarkt sehr übel zu vierundzeinzig was Sie gerade gesagt haben.

00:21:21: Und wie gesagt davor gab es ja die große Finanzkrise, und folgende und Anfang der Nudeljahre den Dotcom Crash.

00:21:29: aber das ist normal und letzten Endes ist halt der Aktienmarkt insofern noch ein bisschen speziell dass sie diese Einbrüche in Echtzeit quasi auf ihrem Handy jeder Zeit sehen oder im Internet beobachten können wenn ihre, ihr Eigenheim vierzig Prozent an Wert verloren hat und ich sage Ihnen so was kommt häufig vor.

00:21:54: Dann

00:21:55: merkt man es wahrscheinlich gar nicht.

00:21:57: Sie merken es dann, wenn sich das Eigenheim dass sie mal für hundert Geldeinheiten vor sieben Jahren gekauft haben jetzt bei der Umziehung oder aus anderen Gründen müssen und wollen sie's verkaufen.

00:22:09: Furioserweise kriegen sie jetzt nur noch sechzig dafür.

00:22:13: in diesen sieben jahren haben sie nicht einmal geglaubt, ich werde vierzig Prozent Verlust erleiden.

00:22:21: Weil Sie es nicht sehen!

00:22:21: Es gibt halt keinen Internetkurs für Ihre drei Zimmerwohnungen in Frankfurt oder sowas.

00:22:28: und aber vierzig prozent Einbrüche bei Wohnimmobil ist völlig normal hat in jedem Land in den letzten hundert Jahren schon gegeben.

00:22:38: ein Beispiel San Francisco.

00:22:39: das ist die Stadt mit der höchsten Wohnqualität oder Lebensqualität in den USA oder jedenfalls eine der Städte, die ganz weit oben sind.

00:22:47: Also ... In einer großen Finanzkrise, die ja im immobilienmarkt begann, im amerikanischen Immobilien-Markt vielen, die viel.

00:22:58: der durchschnittliche Wohnimmobilienpreis in San Francisco innerhalb von zwei Jahren um fünfzig Prozent, circa fünfzig prozent nicht langsam sondern innerhalb von zweier Jahren natürlich das muss man sagen von einem Blasen Niveau vorher, aber also solche Einbrüche kommen überall vor.

00:23:20: Nur sie sehen es.

00:23:21: bei Aktien sehen Sie's halt schwarz auf weiß wenn man so will oder jeder von ihnen gewünschten Farbe.

00:23:28: und bei vielen anderen Dingen wie zum Beispiel Immobilien oder ihre eigenen Firma Startup sehen sie es nicht in Echtzeit obwohl die hinter den Kulissen diese Einbrücke auch stattfinden können.

00:23:42: nur sie wissen nie mit Gewissheit Erst dann, wenn sie verkaufen würden.

00:23:47: Und diesen Problem haben wir halt einfach und damit müssen wir leben.

00:23:53: Da gibt es keine Kur dafür, keine Lösung außer sich daran gewöhnen.

00:23:59: Daher wieder meine Geschichte von vorhin mit dem fünf Euro-Sparplan möglichst früh beginnen selbst, wenn ich mir eigentlich noch nicht leisten kann.

00:24:07: Die hohen Renditen die der globale Aktienmarkt langfristig in den letzten hundertzweihundert Jahren geliefert hat.

00:24:16: Höhere Renditen als Immobilien, höhere Renditen selbstverständlich als das Tagesgeld, höhere Rendite als die kapitalbildende Lebensversicherung, höhe Langfristrenditen eigentlich als alles außer vielleicht ein erfolgreiches eigenes Unternehmen wovon die meisten nicht erfolgreich werden, die meisten Unternehmensgründungen.

00:24:40: Diese hohen Renditen des Aktienmarktes sind eine Kompensation für diese Schwankungsintensität für diesen Achterbahneffekt, für diesen Julioeffekt.

00:24:49: Also mit anderen Worten die Renditen sind das Schmerzensgeld für die Schmerzen, die sie bereit sind auszuhalten also dieses Schwankungsentenzität.

00:24:59: und so müssen Sie es verstehen ich werde hier bezahlt Für Die schmerzen die ich aushalten muss.

00:25:08: diese Schmerze sind dieses rauf und runter.

00:25:11: gestern ist der Nesdeck einhundert gibt ja auch viele Nasdaq-Einhundert ETFs in Deutschland, sind auch sehr populär.

00:25:20: Meines ist es nur um fünf bis sechs Prozent gefallen weil Alphabet schrecklich Google Bilanzpressekonferenz, Analystkonferent hatte und zwar tolle Zahlen ankündigte oder kommunizierte.

00:25:37: aber diese supertollen Zahlen waren nicht so super toll wie alle erwarteten.

00:25:45: Also sie waren fantastisch eigentlich für jedes andere Unternehmen, davon würde jede andere Firma träumen.

00:25:50: Aber die allgemeine Erwartung war noch höher und zack.

00:25:55: aufgrund der solchen Ereignisse sinkt der Google Alphabet-Kurs um sechs Prozent an einem Tag.

00:26:03: Und trotzdem ist natürlich Google Alphabets ein fantastisches Investment gewesen und wird es wahrscheinlich auch bleiben unter Messen innerhalb eines großen ETFs Aber das müssen Sie aushalten.

00:26:15: Was muss passieren, damit die Deutschen in der Breite mehr zu Aktien finden?

00:26:21: Wenn ich jetzt mit Freunden bekannte spreche, jeder sieht das Thema Immobilie als großes Ding.

00:26:27: Das versteht jede Kapitalanlage, Altersvorsorge ... aber mit Aktien ist es noch nicht so durchgedrungen.

00:26:34: Wir wissen, sind die besten Renditen weltweit breit gestreut.

00:26:38: Relativ geringes Risiko über einen langen Horizont.

00:26:41: So mit Immobilien hast du ja das Risiko des Standorts auf.

00:26:46: Was muss denn passieren, dass diese Aktienkultur nachhaltig so wächst?

00:26:50: Dass wir dieses Immobiliending irgendwie überholen?

00:26:54: oder ist es überhaupt realistisch?

00:26:55: Ich glaube schon, dass es realistischer ist und wir haben da auch Fortschritte gemacht.

00:26:59: also jetzt fünfzehn, siebzehn Prozent jener Statistik aller deutschen Haushalte haben irgendeine Form von Aktienbesitz.

00:27:07: Mitarbeiteraktien sein, wenn ich bei sieben zu arbeite.

00:27:10: Das könnte ein aktiv gewünschter Aktienfonds oder einzelne Aktien sein das könnte den Aktien ETF sein.

00:27:17: Das war noch vor zehn Jahren gerade mal die Hälfte.

00:27:20: Sieben acht Prozent.

00:27:21: jetzt sind wir bei fünfzehn Prozent.

00:27:22: Die Amis haben fünfundsechzig Prozent.

00:27:25: alle amerikanischen Haushalte haben Aktien besetzt und also Wir sind auf dem richtigen Weg.

00:27:32: Wir sind immer noch weit hinten gegenüber anderen Ländern aber zumindest geht die Sache vorwärts.

00:27:39: Und heute muss man nicht mehr jetzt quasi bei Adam und Eva anfangen, wenn wir also im Sinne von erklären und rechtfertigen, wenn man sagt Aktien sind für den normalen Menschen, für Otto-Normalverbraucher, Hansin Klein und Lieschen Müller eigentlich eine sehr gute Altersvorsorgeform.

00:28:00: Also wenn ich das heute ob hier oder irgendwo sonst wo im Fernsehen sage dann gibt es da jetzt kein großes Geschrei mehr, außer bei einigen wenigen letzten Morikanerparteien am ganz linken Spektrum die Diverse für Casino halten und den Kapitalismus für Ausbeutung.

00:28:23: Aber bei den restlichen neunzig Prozent oder fünfneinzig Prozent der Bevölkerung ist diese Message inzwischen angekommen.

00:28:30: Und das ist sehr gut!

00:28:34: Da gibt's Fortschritt.

00:28:35: und dass Politiker jetzt auch sagen im Unterschied zu einem Norbert Blüm vor zwanzig Jahren.

00:28:41: Rente ist sicher, Rente reicht aus.

00:28:44: Das sagt ja auch kein Politiker mehr inzwischen, falls keiner der noch weit trost ist und das finde ich alles positiv.

00:28:51: die Dinge gehen in eine richtige Richtung.

00:28:52: sozialen Medien Sie sind Teil davon helfen immer mehr Menschen jungen Menschen vor allen Dingen aber eigentlich den gesamten Bevölkerung mit Kapitalmarkt-Anlagen vertraut zu werden.

00:29:06: Klar ist auch viel Schrott im Internet, was nicht gut ist und vielleicht sogar schädig Schaden anrichtet.

00:29:14: die berühmten Lambo-Videos werde schnell reichen mit meiner Day Trading Strategie.

00:29:20: ich bin dein Trading Coach.

00:29:24: Und hier meine dicke Rolex.

00:29:25: Ich habe vor zwei Jahren angefangen.

00:29:27: jetzt hab' ich schon sieben Rolex und zwei Lambos.

00:29:29: Wo ist Ihre Rolex?

00:29:32: investiert.

00:29:33: Die traue ich mich nicht zu zeigen, nein Quatsch!

00:29:36: Ich bin jetzt nicht der UN-Fan aber grundsätzlich ist die wenn sie so wollen Netto.

00:29:45: Bilanz des sozialen Medien im Sinne von Anlegerausbildung, Anlegebildung ist positiv und die öffentlich rechtlichen Medien zum Beispiel hier haben ja hier im Prinzip die letzten dreißig jahren geschlafen also Ihren Bildungsauftrag, den Sie ja angeblich haben vollständig was Finanzbildung anbelangt.

00:30:09: Echte nachhaltige Finanzbildung zu ... zu... zu ninety-fünf Prozent wenn sie mich fragen verfehlt.

00:30:16: Ist das gewollt?

00:30:17: Ja also ich glaube es ist nicht gewollт sozusagen so wie man sich gewolltt üblicherweise vorstellt.

00:30:24: aber wenn Sie sich denken dass neunzig, fünfneinzig Prozent der oder ich bin sicher achtzig, Neunzig Prozent Journalisten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk sind sehr, sehr marktwirtschaftlich kritisch.

00:30:39: Also halten die Marktwirtschaft in Kapitalismus für grundsätzlich milde ausgedrückt ambivalent und für mindestens sechs bis siebte Prozent als hochgradig sozusagen ausbeuterisch oder reformbedürftig oder... Und die Börse ist Teilsystem der Marktwirtschaft.

00:31:02: Wenn Sie dieses Weltbild der Marktwirtschaft haben, dann werden Sie niemandem empfehlen, sozusagen sein privates, sauer erspartes in dieses System zu investieren.

00:31:14: Und das ist aber Aktieninvestieren und ETF-Investieren.

00:31:19: Deswegen haben sie einen öffentlich rechtlichen Rundfunkansteil.

00:31:24: in den letzten dreißig Jahren, wenn sich mal einer die Mühe machen würde, sagen wir seit Wie viele positive Sendungen?

00:31:37: Nicht kritische Sendung.

00:31:39: Kinderarbeit in Indien, wofür ja der Staat verantwortlich ist und nicht primär sozusagen die Marktwirtschaft.

00:31:49: Der Staat Indien lässt sowas zu und bestraft die Leute, die das machen – nicht!

00:31:53: Das dann natürlich einzelne kleine und große Unternehmen... Das System

00:31:59: ausnutzen und so

00:32:00: was.

00:32:03: Aber der Staat hat die Hauptverantwortung für solche furchtbaren Dinge.

00:32:07: Das findet übrigens auch in Nordkorea statt, es ist kein marktwirtschaftliches System.

00:32:16: Wenn sich mal jemand die Mühe machen würde in den letzten dreißig Jahren zu schauen was im öffentlich rechten Rundfunk gesendet wurde im Sinne von positiv du lieber Zuschauer kannst die Börse den globalen Aktienmarkt und den Kapitalmarkt im Allgemeinen nutzen um Vermögen zu bilden, Artervorsorge zu betreiben.

00:32:37: Deine finanziellen Dinge oder deinen Status zu verbessern, da würde nicht sehr viel dabei rauskommen und auf jede sozusagen positive Sendung würden ... ich würde mal sagen zehn kommen.

00:32:51: Oh!

00:32:52: Börs ist Cassino, Börse ist Zocken Und hier ist schon wieder jemand arm geworden weil er sich verzockt hat.

00:33:03: Also das ist für den normalen Menschen nicht das Richtige.

00:33:08: Das ist viel zu volatil und so weiter, der Staat muss da mehr machen – das ist ja der Grundtenor!

00:33:15: Und das Ergebnis ist, dass halt kaum jemand jahrelang, jahrzehntelang in Aktien investiert hat.

00:33:22: und jetzt erst fangen wir an die öffentlich-rechtlichen meine Sachen zu einem geringeren Umfang.

00:33:29: auch die sonstigen traditionellen Medien Printmedien etc.

00:33:34: sind dafür mitverantwortlich.

00:33:36: Ist das nicht im Sinne des Staates, dass die Leute privat vorsorgen?

00:33:39: Dass Druck wegkommen vom Rentensystem?

00:33:42: Ja absolut!

00:33:45: Das ist inzwischen ja ... Die herrschende Meinung der letzte Moïcane hat es inzwischen begriffen auch unter Politikern.

00:33:53: aber diese Einsicht kam halt sehr spät und wird immer noch letzten Endes so Jahraber ... mäßig verbreitet.

00:34:03: Was ist

00:34:04: denn da das ABER?

00:34:05: Das ABER... ... ist, ähm... ... dass zum Beispiel ein Altersvorsorgedepot eine Deckelung von dreitausend Euro hat.

00:34:13: Warum nehmen wir nicht einfach das was andere Länder haben wie vorhin geschildert mit USA?

00:34:20: in der Schweiz sind Kursgewinnen bei Aktien wenn sie die Aktien oder die ETFs im Privatvermögen halten was ja jetzt hier die Standardkonstellationen ist Komplett steuerfrei.

00:34:32: Da brauchen Sie keine Steuervergünstigung, weil sie komplett steuerfreie ist.

00:34:37: Wurde ja auch schon besteuert das Geld?

00:34:39: Das was die Leute da nehmen zum Investieren.

00:34:42: Also jede Steuer in Deutschland ist sowieso eine Doppel- und Dreifach- und Vierfachbesteuerung.

00:34:46: Ob es die Erbschaftssteuer ist alles wurde schon x mal vorher besteuert.

00:34:50: Die Unternehmen zahlen Körperschaftsteuer Gewerbesteuern der Arbeitnehmerzeit Einkommensteuer Und dann gibt er das Geld aus, zahlt er wieder Mehrwertsteuer also überall.

00:35:02: Sie können ganz locker, da brauchen sie wirklich kein Steuerexperte sein, zeigen dass das im Prinzip jeder Euro der bei Ihnen irgendwie ankommt mit mindestens fünfzig Prozent Steuerbelastung schon belastet ist.

00:35:17: Dann erben Sie irgendwas.

00:35:19: dieses ererbte Vermögen ist auch schon dreimal besteuert worden.

00:35:24: dann haben Sie Glück wenn es innerhalb des Erbschaftssteuer Freibetrages.

00:35:32: Die meisten Länder, die meisten von hundert und neunzig Staaten auf der Welt haben überhaupt keine Erbschaftssteuer.

00:35:37: Österreich zum Beispiel nicht in der Schweiz weitgehend nicht.

00:35:43: aber bei uns wird halt besteuert besteuert besteuert.

00:35:45: wir sind ein Hochsteuerland und gut jedes westliche Land wird tendenziell anspruchsvolle also nennenswert hohe Steuern brauchen das ist klar.

00:35:56: Aber bei uns wir sind da ganz weit oben.

00:36:04: Wenn dann halt ein Altersvorsorgedepot auf so klein klein begrenzt wird, das ist für mich wieder ein Zeichen seitens des Staates.

00:36:11: Es wird einfach nicht ernst genommen also dass man Menschen in Eigenverantwortung von Mögensbildung machen lässt und dafür Wir eignen das Geld wenigstens mal nicht besteuern, wo es ja wie gesagt vorher schon durch die Steuermühle gegangen ist.

00:36:30: Ich mich

00:36:30: ärgert das auch wenn ich mich mit so was beschäftige.

00:36:32: Ich werde da ein bisschen unruhig innerlich und Wenn ich mich jetzt darauf einlass dann erzeugt es kein positives Gefühl.

00:36:39: Deswegen versuche ich immer auf etwas zurückzukommen wo ich in der Hand habe Wo mir dann wieder das Gefühl von Macht gibt oder dass ich was machen kann.

00:36:48: Und ein wichtiger Faktor, den Sie auch schon seit Jahren predigen eigentlich ist dieser Kostenfaktor.

00:36:54: Den haben wir selber in der Hand bei den Kosten fürs Investieren.

00:36:58: Investieren wir oft in einzelne Aktien, haben vielleicht hohe Ausführungsgebühren ständig, investieren wir in Fonds und haben vielleicht teurere Kosten als mit ETFs.

00:37:07: Was gibt es denn für Kosten?

00:37:10: Wenn man jetzt mal alle Leute abholen wollen... Wie hoch können die Kosten sein?

00:37:14: Was sind gute Kosten, also wo sagen wir hey das ist im Rahmen.

00:37:17: Was ist schon drüber was es vielleicht auch nicht zu tolerieren?

00:37:20: wenn man jetzt langfristig Vermögen aufbauen möchte

00:37:23: Also kosten senken beziehungsweise darauf achten dass man niedrige Kosten hat ist es unheimlich wichtig beim investieren.

00:37:33: Für Kosten gibt's sozusagen so eine Art negativen Zinssistinseffekt.

00:37:36: Wenn ich zwischen zwei Investments A und B Einfünf Prozent laufende Kosten und B hat Null, drei Prozent.

00:37:47: Das ist ein Fünftel, so ungefähr ja genau ein fünfteln bisschen mehr als ein fünf von A dann wird nach dreißig Jahren mal normale Vorkosten Renditen unterstellt das Investment A nur halbsoviel Vermögensentwert also das Hochkosteninvestment in dem Fall nur halbsof viel Vermögen entwert liefern wie das Investment B. Das waren jetzt natürlich nur Faustregelzahlen, aber so in die Größenordnung kommt es raus.

00:38:19: und obwohl es scheinbar nur geringe Kostenunterschiede gab also hier im Beispiel ein Prozentpunkt oder ein bisschen mehr laufende Kostenuntergiege und die Finanzbranche sagt ja Qualität hat nun mal ihren Preis etc.

00:38:37: Also die Erkenntnis ist mein Job als Anleger muss es sein, zu niedrigen Kosten zu investieren und auch scheinbar kleine Kostenunterschiede die so ein Prozentpunkt oder so.

00:38:50: das macht auf lange Sicht viel aus.

00:38:54: Erste Kenntnis?

00:38:55: Die zweite Erkenntnis ist, Kosten auf null zu minimieren ist nicht das Ziel.

00:39:01: Wenn ich das wollte dann würde ich mein Geld auf Skirokonto tun.

00:39:05: Die meisten Skirokonten sind komplett kostenlos ob jetzt bei der Volksbank oder beim Neobroker Ich habe keinen Kost, ich kaufe kein Finanzprodukt.

00:39:16: Das ist aber offensichtlich auch keine sinnvolle Strategie.

00:39:19: Also ich muss schon so ein bisschen weiter denken.

00:39:22: Kostenminimum ist wichtig, aber nicht zwangsläufig zu sagen, ich nehme immer das Billigste.

00:39:32: mit ETFs, Aktien-ETFs, aber auch anderen Formen von ETFs – ob es jetzt Krypto-ETS, Edelmetall-ETL, Anleihen-ETMs sind kann man Kosten sehr leicht senken.

00:39:48: Die ETFs sind generell ein Low-Kost Produkt und man kann sehr leicht vergleichen, ne?

00:39:57: Und wenn ich in ETFs investiere zum Beispiel in den Aktien ETFs dann muss sich eben nicht zwanzig oder fünfzig einzelne Aktien kaufen und alle Naslange auch noch austauschen weil die Aktie irgendwie so im Sturzflug ist.

00:40:15: Die finde ich jetzt nicht mehr lustig, die muss jetzt raus und ich muss eine neue dafür kaufen.

00:40:20: Das kann ich mir bei diversifizierten breit gestreutenden Aktien ETFs alles sparen und diese verkaufen.

00:40:29: Kosten, Transaktionskosten, Trading-Kosten oder wie immer man dazu sagen möchte, die gibt es letzten Endes bei einem ETF auch nicht.

00:40:37: Ich kann sie leicht vermeiden indem mich einfach beinholt kaufen und halten betreiben.

00:40:41: Also das ist alles wichtig haben das richtige Stichwort geliefert.

00:40:45: Sie haben diese Kontrollen, diese Kosten in ihrer Kontrolle.

00:40:50: Das ist einer der nicht so vielen, nicht so zahlreichen Faktoren beim Investieren, der vollständig in ihre Kontrolle liegt – das Kostenmanagement.

00:40:59: Wie der Markt rentiert?

00:41:01: Das ist nicht in Ihrer Kontrolle!

00:41:03: Da müssen sie im Prinzip einfach akzeptieren was der Markt vorgibt.

00:41:10: Wenn sowas passiert wie den Corona-Crash Da können Sie im Prinzip nichts machen und selbst über Stockpicking hat es die meisten genauso erwischt, teilweise noch schlimmer erwisht als wenn sie jetzt breit gestreut beintholt macht.

00:41:28: Aber Kosten da hat man Kontrolle und diese Kontrolle sollten Sie auch ausübern.

00:41:33: nehmen Sie Ihre Verantwortung wahr als Investor.

00:41:38: schauen Sie wo kann ich kosten senken?

00:41:43: Und ETFs dafür sind eine tolle Sache.

00:41:48: Wer in seinem Depot oder Portfolio noch zum Beispiel teure Hochkostenprodukte hat, das ist nämlich sehr häufig der Fall.

00:41:58: Wir starten ja nicht alle bei Null sondern wir haben immer irgendwie schon eine Situation und wenn es der geerbte, das geerbte Depot ist oder hier habe ich vor zwanzig Jahren mal was gekauft und das möchte ich jetzt nicht verkaufen weil ich da ein bisschen Steuern zahlen müsste.

00:42:12: Also wir haben ja immer schon irgendwas und da kann ich nur jedem raten, da mal in sich zu gehen.

00:42:19: Und zu schauen was ist eigentlich hier unter all den Sachen die ich habe?

00:42:23: Was ist sehr teuer und was nicht?

00:42:26: Da gibt es auch Tools im Internet auf Finanzportalen, die mir helfen zu überlegen lohnt es sich in ein Niedrigkostenprodukt zu switchen obwohl ich jetzt Steuern zahlen müsste?

00:42:41: günstig bedeutet für viele vielleicht auch billig und dann vielleicht nicht so viel wert.

00:42:47: Diese alte Debatte von manager vs etf ich glaube die wurde online ja ganz oft schon gespielt, sie hat nach selber vor unzähligen Jahren, ich glaub acht Jahre auch schon ein tolles Streitgespräch mit einem Form Manager ist sehr gut gealtert für sich an der Stelle.

00:43:06: Braucht man denn einen Finanzberater, um gute Entscheidungen treffen zu können?

00:43:12: Das ist für mich irgendwie immer mal wieder ein Thema wenn ich mit Menschen aus der Branche spreche die dann sagen hey du brauchst mich als dein Experte der dich da bei Stange hält und somit diese teureren Produkte irgendwie rechtfertigen.

00:43:25: Also eine super Frage.

00:43:28: Im Endeffekt sollte man hier vielleicht auch nochmal einen Schritt zurück tun und das ganze Mal anschauen aus dem Blickwinkel selber machen versus Autos.

00:43:39: Selber machen versus jemanden einen Dienstleister nutzen, der diese Sache für mich macht und das ist eine Frage die im ganzen Leben ständig auftaucht.

00:43:49: Sie könnten bei ihrem Auto die Reifen selber wechseln und den Öl wechselt und die Normale Wartung selber machen.

00:43:59: Das kann man schaffen wenn man sich dafür interessiert.

00:44:01: also Reifen wechselnen kann jeder aber die aller wenigsten Menschen machen es weil es lästige Arbeit ist und wenn das zum ersten Mal machen, dann ist es so ein bisschen mühselig usw.

00:44:13: Sie könnten ja auch ihren Brot selber backen machte auch keiner.

00:44:17: sie könnten theoretisch ihre Kleidung selbst herstellen also Fäden und Wolle spinnen und dann irgendwie alles zusammen nähen und so weiter macht auch keiner ist ja klar.

00:44:28: ich will darüber hinaus darauf hinaus dass Also diese Frage, betriebswirtschaftlich formuliert Make or Buy.

00:44:34: Da mache ich das selber oder kaufe ich mir diesen Service ein?

00:44:38: Das ist sowieso ganz ... also universell kommt überall vor.

00:44:42: Im ganzen Leben und so auch beim Investieren.

00:44:47: Mache ich das selbst?

00:44:49: Sie können wenn sie zwei Wohnungen vermieten und sie haben keinen Bock auf den ständige Gezenk mit den Mietern dann können Sie das Ganze die zwei Wohnungen einem immobilien Verwalter geben.

00:45:02: Der macht das alles für sie, der schaut dass der Mietvertrag eingehalten wird und die Mieterhöhungen pünktlich durchgeführt werden und haut den Mietern auf die Finger wenn sie zu spät zahlen etc... Also generell ist es wenn Sie selber machen können Sie Kosten sparen schon mal ein guter Grund für selber machen.

00:45:27: aber Sie müssen dann auch fairerweise zu sich selber sagen können, ich habe die Expertise des Know-how das zu tun.

00:45:40: Und wenn sie diese Frage nicht wirklich ehrlich und richtig beantworten können, dann sollten sie einen Berater nutzen.

00:45:53: Auch wenn die sagen okay Ich hab zum Beispiel keine Zeit.

00:45:58: also wir haben in unserer Vermögensverwaltung rund fünfhundert vermögende Familien aus Deutschland als Kunden, sehr viele davon sind Unternehmer.

00:46:08: Einer der Hauptgründe dass die sagen warum manatiere ich euch und tale für euren Service für die Vermögensverwaltung ist sie sagen Ich habe keine Zeit!

00:46:18: Ich bin Unternehmer, ich arbeite sowieso sechzig Stunden die Woche.

00:46:22: dann hab' ich noch eine Familie bin Fahrrad zwei Kinder Und auch noch ein Hobby.

00:46:30: wenn ich das alles betrachte, ist nicht mehr sehr viel Zeit um sich kompetent mit dem Thema Börse und so weiter zu beschäftigen.

00:46:38: Und das ist dann ein guter Grund es nicht selber zu machen, die man dafür bezahlen.

00:46:42: Aber normaler angestellter Privatanleger der einen vierzig Stunden Job hat und sie grundsätzlich für das Thema Geldanlage interessiert also nichts sagt Ich hasse das!

00:46:59: Das geht mir nur auf den Senkel.

00:47:03: Das ist ja auch keine gute Ausgangsvoraussetzung.

00:47:05: Und ich bin auch mal bereit, so ein kleines Ratgeberbuch zu lesen über ETF's und so weiter... Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind dann bitte sei ein Do-it-yourself Anlieger weil du dann eine Menge Kosten sparen kannst.

00:47:22: und wir haben ja vorhin gehört Kosten machen am Ende dann einen großen Unterschied.

00:47:26: aber wenn jemand sagt Ich traue mich das nicht Ich glaube nicht, dass ich die Expertise habe.

00:47:35: Oder ich hab' nicht die Lust oder Zeit.

00:47:38: Dann sind das gute Gründen Berater, irgendeine Art Berater zu nutzen.

00:47:43: Hoffentlich ein Berater der wenig Interessenskonflikte hat... ...der mich nicht über den Tisch zieht,... ...der unnötig teuer ist und der eine gute Arbeit für mich leistet!

00:47:59: Und so einen zu finden, das muss ich zugeben ist nicht leicht.

00:48:03: Obwohl es viele Berater gibt in Deutschland.

00:48:07: Warum fällt uns Menschen so schwer?

00:48:09: Diese langfristig haben sie aufgezeigt die Unterschiede von den Kosten.

00:48:19: Das doppelt er aus, also der Unterschied.

00:48:21: Warum fällt es uns so schwer und das vorzustellen als Menschen?

00:48:25: Sowohl im Positiven für den Zinseszins-Effekt, acht Prozent auf dreizig vierzig Jahre ist ja ein stattliches Vermögen bei hundert Euro Sparsumme auch nur... Was ist da bei uns Menschen dass wir uns dieses exponentielle Wachstum schwer vorstellen?

00:48:38: Also exponentielle Funktionen wenn's eben nur so einfache exponentielle funktion sind wie acht Prozent oder sieben Prozent per annum Rendite gerechnet auf ein Sparplan mit hundert Euro, der hoffentlich auch noch alle zwei Jahre um fünf oder zehn Prozent steigt.

00:48:58: Welche eine Gehaltserhöhung bekommen habe oder sowas.

00:49:01: Das können wir alle unmöglich im Kopf rechnen.

00:49:04: das kann auch kein promovierter Mathematiker im Kopf Rechnen.

00:49:08: also diese exponentiellen Funktionen mathematische Funktiones klingt jetzt alles so furchtbar anspruchsvoll.

00:49:14: Wir reden hier vom Zinsdesintefekt.

00:49:16: Tatsächlich sind es sehr einfache mathematische Regeln, aber unser Gehirn kann das nicht.

00:49:21: Wir können nur lineare Dinge.

00:49:23: also gut kopfrechnen ist schon schwierig genug.

00:49:26: Aber wenn ich jetzt sage okay etwas nimmt um zehn Euro zu Ich fange mit hundert Euro an wie viel habe ich hier nach zwanzig Jahren?

00:49:36: Das kriege ich noch hin.

00:49:38: aber Sobald ich prozent Steigerungen habe prozentuale steigung das kriegen wir in unserem Kopf nicht hin.

00:49:44: und wir unterschätzen.

00:49:46: Wir unterschätzen diesen Hockishchläger-Effekt, das in ganz grob gesagt so als grobe Faustregel.

00:49:57: In den letzten zwanzig Prozent der Zeit findet bei den Renditen die man irgendwie im Aktienmarkt oder den Kapitalmarkt erzielen kann, also irgendwas fünf Prozent, zehn Prozent nominal findet zwei Drittel drei Viertel vier Fünftel der Wertsteigerung in Euro gerechnet.

00:50:28: In Geld einer Einheitenstadt.

00:50:31: Also es ist immer so erscheint am Anfang wenig zu passieren und dann kommt quasi die in Anführungszeichen Explosion sozusagen im letzten fünften oder dem letzten Sechstel, Siebtele, Achtel der Zeit.

00:50:46: Und das können wir uns sehr schlecht vorstellen weil unser Gehirn dafür nicht gemacht ist und das ist auch eine der Gründe warum vielen dann die Geduld ausgeht.

00:51:00: Weil Konsumverzicht wie wir anfangs gehört haben gesprochen haben es eben unsexy tut so ein bisschen weh.

00:51:09: ich könnte jetzt in Urlaub fahren und Spaß haben Und stattdessen tue ich das auf die Bank.

00:51:16: Da sagt jeder zu mir, was bist du für ein langweiliger Dödel?

00:51:20: Du könntest auf den Malediven Spaß haben jetzt und aber dann mache ich es zwei Jahre.

00:51:31: Zwei mal bin ich der langweillige Dödel.

00:51:34: andere fahren auch nach Malle und haben Spaß da und posten tolle Bilder auf TikTok oder sonst wo Und ich kann nach zwei Jahren noch in meinem Depot ja immer noch nichts großartig herzeigen.

00:51:50: Da gab es ein bisschen Rendite, wenn ich Glück habe oder Peck habe, war sogar negativ ausgerechnet in diesen zwei Jahren und so weiter.

00:51:59: Das aber die Voraussetzung ist für diesen Abtick, für diese Anführungszeichen-Explosion im letzten Fünftel der Zeit... sagen wir mal jetzt, sechs Jahren von dreißig Jahren muss wirklich dann knallt immer im Depot.

00:52:21: Aber das findet halt nicht statt ohne die vorherigen vierundzwanzig Jahre.

00:52:27: Das damit tun wir uns unglaublich schwer.

00:52:31: Da gibt es dann Leute wie Charlie Manga der frühere Kumpel von Warren Buffett, der viel dazu gesagt.

00:52:37: Er hat mal gesagt, die wichtigste Pflicht des Anlegers ist den Zinseszinteffekt niemals zu unterbrechen.

00:52:47: Never interrupt compounding.

00:52:52: Also mit anderen Worten eben nicht das zu tun nach zwei Jahren und ich sehe eigentlich noch nichts.

00:52:57: jetzt steige ich mal wieder auf den Malemodus um, hau die Knete raus weil einfach am Anfang wenig sichtbar ist, wenig Wertsteigungen in Geldeinheiten gerechnet.

00:53:10: Aber wer vom Zins-Zins-Effekt profitieren möchte, der muss diese Geduld haben und diese Displin.

00:53:18: Also als Faustregel der große Bang kommt zu quasi im letzten Fünftel der Zeit.

00:53:24: Vielleicht so darauf einsteigend.

00:53:26: aus eigener Erfahrung?

00:53:27: Ich habe das die letzten sechs Jahre durch wo die Sparate relativ gering war hab's trotzdem gemacht und mir gibt es schon auch ein gutes Gefühl zu wissen, dass ich da was hätte wenn ich den also klar verzicht.

00:53:39: Und ich bin jetzt nicht in Malle und poste da cool und trink einen nach dem anderen.

00:53:43: auf der anderen Seite habe ich aber Ruhe bisschen auch Seelenfriede und ich wüsste ich könnte Aber ich muss das jetzt gar nicht und find´s schon sexy.

00:53:51: diese langfristigen Attraktivrenditen die attraktiven Renditen ... von dem her.

00:53:57: Und wenn man's umdreht, hat ja auch eine attraktive Seite drin.

00:54:00: Man muss nur sein Mindset ... ... muss man entsprechend quasi ... ... Coaching trainieren.

00:54:08: und deswegen wieder mein Beispiel in fünf Euro, ne?

00:54:11: Sie trainieren es nur, wenn sie tatsächlich selber tun!

00:54:15: Ich sage Ihnen, viele zum Beispiel ... ... ich hab seit wieviel Immobilien geschrieben und beschäftigt mich da... ... dann gibt's Leute die z.B.

00:54:23: die These vertreten, wenn ich ... eine Selbstnutzerimmobile, Hab-Wohnung, Haus, Eigenheim.

00:54:29: Das gibt mir Sicherheit im Leben.

00:54:32: Weil kein Vermieter meine Miete erhöhen kann, er kann mich nicht kündigen, rauskündigen und so weiter.

00:54:39: Und das hat kein anderes Investment, keine andere Form von Vermögensbildungen.

00:54:43: Nein, Lunge!

00:54:45: Das ist Vaterbogana, optische Täuschung.

00:54:49: Menschen die zweihunderttausend Euro auf dem Konto haben oder Depot haben Und in der Mietwohnung leben die haben auch Seelenfrieden.

00:55:00: Die lachen über das ohnehin sehr geringe Risiko von Mietvertragskündigungen, unerwünschten Miet Vertragskindigungen in Deutschland.

00:55:08: Statistisch gesehen ist dieses Risiko sehr niedrig.

00:55:11: also Eigenbedarfskündigen wie ständig in der Cafeteria diskutiert werden weil einer von drei tausend Mitarbeitern eine bekommen hat.

00:55:21: Die sind statistisch sehr selten Aber klar, sie kommen vor.

00:55:24: Nur angenommen, ich kriege eine Eigenbedarfskündigung und ich habe ... Ich bin Ende Fünfzig oder sowas, ich hab zweihundertfünfzigtausend Euro auf dem Konto der Depot Und hab vorher in einer Zweizimmer-Wohnung gewohnt In Duisburg Die dreihunderttausende Euro kostet.

00:55:44: Der war ein Kumpel, der wohnt genau der gleichen Zweizimmmerwohnungen Und die ist zu achtzig Prozent abbezahlt.

00:55:50: Im Endeffekt hat er auch zweihundertfünftigtausenden Euro Nettovermögen.

00:55:55: Warum sollte ich in irgendeiner Hinsicht schlechter drauf sein und weniger Seelenfrieden haben als der?

00:56:02: Mit anderen Worten, Sie werden dann Seelen Frieden haben wenn sie finanzielle Reserven haben egal in welcher Form, egal in welche Form.

00:56:11: nicht das Eigenheim ist der Trost sondern die finanziellen Reserben.

00:56:15: das Vermögen und es wird auch manchmal so ein bisschen übersehen damit dem selbst genutzten Immobilien irgendwie so ein Sonderstatus gegeben, weil die Leute nicht drüber nachdenken.

00:56:27: Eigentlich ist es eben diese Vermögen und wenn sie dieses Spargeschichte früh genug starten dann trainieren Sie konditionieren sich selber letztlich darauf das Nicht mehr als Schmerzen zu empfinden oder sie werden schmerzresistenter.

00:56:44: also der Konsumverzicht.

00:56:46: Das tut so ein bisschen weh aber mein ganzes Leben mache, dann wird es zur Gewohnheit.

00:56:53: So wie ins Fitnessstudio zur Gewohnhalt werden kann und die Liegestützen nicht mehr so wehtun in Anführungszeichen.

00:57:02: Und ... Die Ernte-Einfahrt tut man schon nach sechs Jahren!

00:57:10: Aber noch vielmehr, schöner wird der Effekt nach zwölf Jahren, nach achtzehn Jahren.

00:57:15: Jetzt sind Sie ein Mensch, der sehr erfolgreich ist.

00:57:18: Sie sind zwar noch ein junger Mann, aber doch auch schon dreiundsechzig.

00:57:23: Der Witz des Tages!

00:57:24: Ja

00:57:26: ich erinnere mich vor ein paar Jahren habe ich mal was von ihnen gesehen wo sie meinten sie haben sich noch keine Immobilie gekauft.

00:57:32: die sind immer Mieter gewesen.

00:57:34: hat sich das mittlerweile verändert?

00:57:37: Nein ich bin immer noch Mieterin lebe im Süden von München.

00:57:43: sehr teuren Penthouse-Wohnungen großen Penthouse Wohnung.

00:57:50: Ich fühle mich wohl dabei, also die ihre Traumwohnung wenn sie wollen oder Traumhaus zu haben.

00:58:00: Das können Sie sowohl mieten als auch kaufen.

00:58:03: Michael Jackson der irgendwie ein Nettovermögen hatte von dreihundert Millionen oder so was als er starb hat in einer Mietwohnungen gelebt oder eine Mietshaus Also im Endeffekt sich einen bestimmten Wohnen nutzen zu holen in Form einer Behausung, die groß genug ist und die da ist wo man sie haben möchte und gewisse Wertigkeit hat usw.

00:58:30: Das geht sowohl mit Mieten als auch kaufen.

00:58:32: mehr als die Hälfte aller deutschen Haushalte sind Mieter.

00:58:36: In der reichen Schweiz Ist der Anteil der Miete noch höher als in Deutschland Obwohl das Land eines der Reichsten ist auf diesem Planeten.

00:58:48: also Im Endeffekt bin ich Mieter geblieben mein ganzes Leben, weil ich Punkt eins weiß es gibt profitabelere Formen Geld anzulegen als in eine selbst genutzte Wohnimmobilie.

00:59:03: Das ist Grund Nummer Eins gewesen.

00:59:05: Grund Nummer Zwei ist Ich bin sehr oft umgezogen in meinem Leben.

00:59:09: Ich habe siebzehn Jahre im Ausland verbracht in verschiedenen Ländern Und bin auch dort und in Deutschland aus beruflichen Gründen und privaten Gründen oft umgezogen.

00:59:22: Manchmal musste ich, manchmal wollte ich umziehen.

00:59:26: Ich habe zehn Jahre in London gelebt und hab in drei verschiedenen Stadtteilen gewohnt.

00:59:35: Das war ein Freiwillige oder zweimal umgezogen weil wir einen anderen Stadtteil kennenlernen wollten.

00:59:44: und dann zwischenzeitlich auch mehr verdient.

00:59:46: Dann dachte ich mir jetzt, nicht nur kann ich einen anderen Stadtteil kennenlernen von einer wunderbaren Stadt, sondern ich kenne auch gleichzeitig noch... Ich weiß nicht, was zwanzig Quadratmeter mehr oder sowas mieten?

01:00:00: Also da so ein bisschen upgraden und mit einem gekauften Objekt wäre das ja irgendwie nicht gegangen oder jedenfalls mit sehr viel Aufwand verknüpft gewesen.

01:00:08: Jetzt muss sich das alte Verkaufen neu kaufen oder das alte Vermieten Gotteswillen vermieter werden.

01:00:15: Das war für mich immer eine Horrorvorstellung.

01:00:18: Also Vermietertum macht Sinn für Menschen, die das gewerblich und professionell tun aber nicht für sozusagen den privaten Kleinvermieter der ein, eine Wohnung oder zwei Wohnungen vermietet.

01:00:33: Das ist meistens kein gutes Geschäft.

01:00:38: Ich war da auch erschrocken, unsere ehemaligen Vermieter haben die Wohnung hier verkauft.

01:00:42: Dann müssen sie es uns ja anbieten, dass wir's kaufen können.

01:00:47: Unglaublich was Sie aufgerufen haben!

01:00:48: War Marktpreis habe ich dann mal nachgeschaut.

01:00:50: aber... ...ich weiß nicht wer sich das leisten kann.

01:00:54: So eine Sechzig Quadratmeter-Wohnung hier zu kaufen in Frankfurt?

01:00:57: Wahnsinn!

01:00:58: Ja, ob Ihre Vermietern das dann auch bekommen, was sie aufgeruften haben ist ne andere Frage.

01:01:03: Aber sie haben schon recht.

01:01:04: und Wohnimmobilienpreise in Deutschland sind, obwohl in den letzten vier Jahren seit Ende zu einundzwanzig, wenn man mal die Inflation rausrechnet das sich alles seitwärts oder nach unten bewegt hat.

01:01:19: Aber sie sind immer noch hoch weil in den zehn Jahren bis Ende zu eineinundzwzig ging es ganz schnell nach oben und die Zinsen sind auch wieder relativ hoch, im historischen Vergleich gar nicht mal so.

01:01:38: Aber jedenfalls

01:01:40: wir sind

01:01:41: lange raus aus der sogenannten Nullzinszeit und deswegen haben wir bei Selbstnutzerimmobilien ein Erschwinglichkeitsproblem.

01:01:55: die meisten Menschen können sich kein Eigenheim keine selbst Nutzerimmobili mehr leisten.

01:02:03: noch immer relativ hohe Preise und relativ hohe Zinsen.

01:02:09: Und für Vermieter ist es im Prinzip ähnlich, wenn die jetzt was kaufen und dann zum Teil fremd finanzieren.

01:02:20: Trotz hoher Mieten sind die Mietrenditen gar nicht mal so attraktiv zumindest in den Populären also in Städten wie Frankfurt als Beispiel.

01:02:32: Und ich kann nur noch mal sagen, wenn Sie mit Vermietungen Geld verdienen wollen dann müssen sie das sozusagen im großen Stil tun.

01:02:41: Also ab zehn zwölf Wohneinheiten da fängt es an Sinn zu machen und das können sie nicht mehr leben her.

01:02:50: Wenn der noch Sanierung dazukommt, dann können sie schon bei weniger als zwölfe Wohneeinheiten nicht mehr.

01:02:59: Dann wird das eigentlich zum Beruf zum Beruf, zum Unternehmertum.

01:03:04: Dann kann das Sinn machen.

01:03:05: es ist immer noch nicht einfach wie jede Art von Unternehnertum Da erfolgreich zu sein.

01:03:11: aber der private Kleinvermieter da gibt's auch ein paar Studien in Deutschland erstaunlich wenig.

01:03:17: Die letzten nennens alle.

01:03:18: des Ergebnis haben also der Private Klein Vermieter der eine Wohneinheit oder vielleicht vier Das ist ja auch schon dann ungewöhnlich vermietet der kommt auf sehr Moderate sage ich jetzt mal Eigenkapitalien dienten.

01:03:34: Plus minus null, inflationsbereinigt oder so?

01:03:36: Ja und dann wird häufig nur als Beispiel die Arbeitzeit, die diese Leute investieren weil sie keine Ahnung von Mietrecht haben, keine Ahnung der ganzen Logistik und auch dem Handwerkertum.

01:03:51: ein paar Sachen will man selber reparieren schon wieder den teuren Klempner Malertapizierer holen und so weiter.

01:04:02: Und es ist alles ganz ineffizient sehr zeitensiv, diese Zeit wird aber noch nicht mal in Rechnung gestellt.

01:04:10: Das ist ja alles.

01:04:10: bei ihrem ETF investieren würde das nicht anfallen.

01:04:13: also da wird rechnet man sich selber schön so richtig nachgerechnet im Sinne einer professionellen rendite Rechnungen findet in ninety fünf Prozent aller privaten Vermieter Konstellation Sovloni statt.

01:04:28: Die Leute wissen buchstäblich nicht, was ihre Eigenkapitalrente ist.

01:04:33: Sie wissen... Oh ja!

01:04:34: Letztes Jahr habe ich... Ich weiß nicht, war es zu vierzehntausend Euro Miete eingenommen und gezahlt hab' ich an die Versicherung, an Grundsteuer und den Handwerker.

01:04:46: Habe ich siebentausend Euro?

01:04:49: Ja muss doch ein gutes Geschäft gewesen sein.

01:04:53: Da kann ich nur lachen.

01:04:54: Also das heißt überhaupt nichts.

01:04:57: Siebentausend Euro.

01:04:58: Wie viel Eigenkapital habe ich in dieser Immobilie gebunden, dass ich jetzt siebentausend Euro verdient hab?

01:05:04: Also angenommen das Ding hat fünfhunderttausende Euro gekostet dann sind siebentausend euro keine besonders gute Rendite.

01:05:14: also kommt natürlich drauf ein was ich jetzt eine Wertsteigung habe oder nicht hatte aber diese Art von super ... simplistischem, super einfachen Rechner.

01:05:28: Ich habe einen positiven Cashflow... Also ich kriege ein bisschen mehr raus als ich reingesteckt hab.

01:05:34: Das ist eigentlich die redite Rechnung des normalen Kleinfamiliers und da... Wenn das eine App so rechnen würde, also so einfach bei einem Neobroker dann würden die Leute sagen geben Was ist denn das?

01:05:58: Verarscht ihr uns?

01:05:59: Schließt man damit gerne das Thema Immobilien ab.

01:06:01: Gehen wir mal drauf ein, sag' mal ... Sie haben's vorhin schon angesprochen.

01:06:06: Ein Beispiel, jemand der zweihundert oder dreihunderttausend Euro im Depot hat, sagen wir mal, der hat viel gelesen vielleicht auch einen Buch von ihnen und versucht diese weltweit gestreute passive Form des Investierungs zu betreiben, vielleicht auch Faktorinvesting,

01:06:21: d.h.,

01:06:22: er hat vielleicht nicht nur ein ETF sondern vier fünf Und da sind jetzt drei, vierhunderttausend Euro drin.

01:06:29: Da ist jetzt vierzig-fünfzig.

01:06:31: Was muss diese Person denn machen?

01:06:33: Was gilt es zu beachten?

01:06:35: Was ist denn der Aufwand jetzt ... Im Mobile haben wir gesagt undrufsichtig ineffizient vielleicht auch.

01:06:41: aber so ein Portfolio für mich, wenn ich mir nur die großen Zahlen vorstelle nicht dass ich dir auf dem Depot habe Aber wenn ich mehr die Vorstellung ... U ist schon auch irgendwie Verantwortung das jetzt irgendwie zu rollieren hin und her zu schieben.

01:06:54: Was muss ich denn da machen?

01:06:56: Also, erster Grundsatz hier ist don't get too greedy.

01:07:01: Wenn jemand mit fünfzig, vierhunderttausend Euro auf den Depot hat, ist eine tolle Sache.

01:07:07: also Gratulation alles richtig gemacht.

01:07:13: wenn dieser Mensch jetzt sagt okay ich habe dazu noch ne abbezahlte Wohnung und ich bin allein stehen als Beispiel Ich möchte nur noch zehn Jahre arbeiten, bis ich sechzig bin und ich werde sogar nur noch eine drei Tage Woche machen.

01:07:31: Ich kann es mir leisten etc.

01:07:34: Also alles gut!

01:07:36: Und das ist klasse und dieser Mensch hat finanziell sehr gut vorgesorgt.

01:07:42: Das unterstellen wir auch.

01:07:43: da gibt's dann einen Rentenanspruch gesetzliche Rente vielleicht ne kleine Betriebsrente usw.

01:07:56: Man, Frau muss mal so quasi überlegen was ist eine sogenannte nachhaltige Entnahmerate?

01:08:05: Wie viel Geld brauche ich neben meinen Renteneinkünften und so weiter zum Leben.

01:08:14: Und wann kann ich in Ruhestand gehen

01:08:17: usw.,

01:08:17: da gibt es Tools im Internet und auch Bücher von mir die solche Sachen erläutern.

01:08:26: Häufig heißt das auch bei der Estallokation, also bei der Aufteilung des Depots, des Portfolios in verschiedene Anlageklassen Risiko rausnehmen.

01:08:37: Risiko herausnehmen heisst nicht mehr hundert Prozent Aktien sondern vielleicht nur achtzig Prozent, siebzig Prozent und wenn ich dann ganz aufhöre zu arbeiten, vielleicht nur noch fünfzig oder sechzig Prozent Aktiental.

01:08:52: es heißt nicht null Prozent-Aktiental.

01:08:55: Auch eine achtzigjährige Oma kann sich zehn Prozent Aktienquote im Depot leisten, selbst wenn sie die Erträge dieses Depots zum größten Teil der Erwartete Rendite oder sogar mehr als die Erträge der Erwärtsterendite zum Leben braucht.

01:09:18: Also eigentlich sollte, wenn jemand keine Schulden mehr hat Und keinen Kredit mehr abbezahlt gibt es eigentlich für niemanden eine Ausrede, nicht wenigstens einen kleinen Teil des eigenen Vermögens der eigenen Sparquote im Monat oder des Sparvolumens im Monate.

01:09:44: Nicht zu einem kleinen Teil in ein global diversifizierten Aktien ETF oder so etwas zu investieren.

01:09:53: und wenn es nur zehn Prozent sind.

01:09:56: Und das geht wie gesagt auch für Oma, Oma und Opa die restlichen achtzig neunzehn Prozent vielleicht.

01:10:02: wenn man so alt ist und wenig Erfahrung mit der Börse hat dann sollte das natürlich vielleicht Tagesgeld sein oder Geldmarktfonds.

01:10:12: alles super easy.

01:10:13: aber zehn Prozent kann sich auch Tante also Oma Hannelore leisten.

01:10:22: Und es ist dann vielleicht, kommt Ihren Nachfahren zum Gute und Ihr selber auch.

01:10:29: In meinem Core-Portfolio wo ich eigentlich nur ETFs drin habe sage ich einmal im Jahr muss ich mich ansetzen und mal kurz eine Allokation vornehmen in sogenanntes Rebalancing.

01:10:41: Warum ist ein Rebalancings so wichtig?

01:10:44: Jetzt rebalancing von einzelne ETF oder einer Asset Allocation.

01:10:48: Was bringt das?

01:10:50: Korrigieren Sie mich, wenn ich falsch bin.

01:10:52: Aber in meinem Kopf habe ich so abgespeichert.

01:10:53: dieses einmal im Jahr genügt eigentlich für die Art der Geldanlage, die ich mache und der Rest ist Zockerei mit einzelnen Aktien.

01:11:02: aber selbst das verbringe ich wenig Zeit mittlerweile.

01:11:06: Rebalancing also also das Depot, die Depotstruktur, die prozentuale Struktur Das was ich schon ein paar mal mit asset allocation gemeint hab Jetzt braucht man das halt nur einmal im Jahr machen.

01:11:22: Ja, da weiß ich immer so ungefähr dem gleichen Zeitpunkt ist es eigentlich egal ob ich jedes Jahr im Januar mache oder im Juni aber ich soll's machen.

01:11:31: Ich schaue dann einmal im Jahre drauf Ist meine Depotsstruktur, meine Portfolio-Struktur Da also prozentual die berühmte Sechzigvierzig Struktur Sechziehprozent globaler Aktienanteil Vierzig Prozent risikorarme zinnstragende Investments als Beispiel ist eine ganz einfache Als Allokation ist die jetzt noch, die tatsächliche Struktur nahe an dieser Sechzig-Vierzig Geschichte für die ich mich mal entschieden habe und Fußnote.

01:11:58: Ich kann diese Entscheidung auch jederzeit ändern!

01:12:00: Ich muss ja nicht bei Sechziehvierzig bleiben, ne?

01:12:03: Wenn ich dazulerne und sage Ja mir machen achtzehn Spaß dann... ...ich bin noch jung, dann könnte ich durchaus von Sechzehvierzig auf siebzig dreißig gehen oder sowas.

01:12:12: Aber es ist Ihre Entscheidung.

01:12:14: Und jetzt sagen wir mal das ist Sechzihviertig.

01:12:16: ... vorhin Frührentner oder Early Retiree, der ein paar Jahre arbeiten möchte.

01:12:24: Schon partiell aufgehört zu arbeiten und so weiter.

01:12:28: Und er hat gesagt, okay, sechti-vierzig ist gut.

01:12:31: Passt für mich!

01:12:32: Jetzt ist am Ende des Jahres, weil der Aktienmarkt toll rentiert hat... ... ist es eigentlich gar nicht mehr sechsi-vierzig sondern siebzig-dreißig?

01:12:38: Weil der vierzig Prozentanteil, das ist Tagesgeld da ist wenig passiert natürlich kleine Rendite gehabt Aber wir hatten jetzt ein fantastisches Aktienjahr.

01:12:48: Und jetzt habe ich aber plötzlich prozentual siebzig Prozent meines Vermögens in Aktien und nicht mehr sechzig Prozent.

01:12:55: Und dann kommt dieses Rebalancing, das ist wie bei so einem Landschaftsgarten die Hecken, die jetzt stark gewachsen sind im schönen warmen regenreichen Jahr zu Recht stutzen wieder oder es umkraut jeden oder jemandem sagen möchte.

01:13:11: Und diesen Job hat auch ein Anleger und Rebalancing ist also ganz große institutionelle Anlegers, die Milliarden verwalten.

01:13:21: Die machen das auch weil dass ihre Pflicht ist... Also wenn es ihr nicht ihr eigenes Geld ist sowieso aber auch wenn sie ihr eigener Geld ist ihre Pfricht ist ihr Depot sozusagen in der Struktur zu halten für die sich entschieden haben.

01:13:39: Und das geht nur über Rebalancing, weil der Markt wird dafür sorgen dass die Dinge sich im Zeitablauf verschieben.

01:13:47: und angenommen wir haben so ein Event wie Corona-Crash Anfang zu tausend im ersten halb Jahr zu Tausend gegen die Aktienmärkte stark runter und sie haben jetzt so einen Sechzig-Vierzig-Portfolio.

01:14:01: dann können Sie natürlich irgendwie warten, weil Sie jedes Jahr in Januar Rebalancen machen.

01:14:10: Und wenn sie das genau so gemacht hätten, dann wäre wahrscheinlich gar nicht viel Arbeitsaufwand entschieden entstanden für Sie.

01:14:17: Weil der Drawdown fand statt ich glaube im Februar-März April oder Februar März und in Januar darauf war alles schon wieder mehr oder weniger wie im vorigen Januar aber dazwischen... Sie hätten aber zwischendurch, wenn sie bei minus thirty-seven Prozent gerebalanced hätten hätten, hätte sie ihnen das viel Geld gebracht.

01:14:45: Also praktisch dann war ihr Aktienteil ja plötzlich viel kleiner prozentual, weil der geschrumpft war und jetzt hätten Sie umschichten können.

01:14:56: Das sage ich aber nicht im Sinne von jeder muss das so machen.

01:14:59: dass einmal im Jahr zu einem festen Zeitpunkt genügt völlig und ist auch mental einfacher, aber man kann es auch öfter machen Man könnte es auch sozusagen aktiver machen.

01:15:15: Man kann auch Rebalancing über Cash Flows machen, wenn Ihre Sparerate ... Wenn Sie einen Deport haben von fünftausend Euro, ist jetzt sagen wir noch relativ klein ab, sie sparen zwei Hundert Euro im Monat sind das ja zwei Tausend Vierhundert Euro Im Jahr.

01:15:32: und jetzt haben wir wieder so ein Event.

01:15:33: Wir haben Supercrash Aktienmarktis um Fünfzig Prozent eingebrochen.

01:15:38: dann müssen sie ihre zweihundert Euro voll in den Aktienmarkt investieren.

01:15:44: Um wieder auf die Asset-Allocation, die Achtzigzwanzig, die Sie mal hatten zu kommen, weil prozentual sind wir jetzt nicht mehr bei Achtzigzwanziger sondern vielleicht bei Sechzigvierzig oder so was durch den Crash und das nennt sich Cash Flow basiertes Rebalancing.

01:16:00: Sie benutzen die Cash Flows also die Zahlungsströme aus Ihren Sparplan um das Rebalancen zu machen.

01:16:07: Hat das jetzt Vorteile im Vergleich zu einem klassischen Rebalancing?

01:16:12: Ich würde immer, wenn jemand nachinvestiert, also weiteres Geld in das Depot reintut.

01:16:19: Wie es sich eigentlich die meisten Menschen tun... ...in der Vermögensaufbaufase.

01:16:24: oder wenn wir bei unserem Hans sind von vorhin, der mit der sehr in den Zweihundertfünfzigtausend oder was haben wir gesagt, Fünfhunderttausende Deport hat mit fünfzig und der fängt jetzt an, Geld zu entnehmen Auch da findet kein cashflow-basiertes Rebalancing stattfinden, weil der die Entnahmen nutzt für Rebalancings.

01:16:47: Der wird immer da in dem die Portal-, Portfolioteil Geld entnehmen, der am meisten übergewichtet ist.

01:16:59: Also der Teil der Hecke sozusagen, der zu viel gewachsen ist.

01:17:03: Da schneide ich was ab mit anderen Worten an den Sachen, die besonders gut gelaufen sind in der jüngeren Vergangenheit.

01:17:09: Daraus entnehme ich jetzt Geld.

01:17:11: Nicht gleichmäßig aus allen zwei oder drei Teilen des Portfolios, sondern nicht entnehmendes Geld – aus dem Teil der jetzt relativ zur Zielallokation zu groß ist.

01:17:26: und wenn Sie Menschen in der Depur-Aufbauphase, Vermögensaufbaufase hernehmen und Menschen in einer Entnahmephase dann haben sie eigentlich wahrscheinlich schon acht bis neunzig Prozent der Bevölkerung Und nur ein kleiner Teil sind Menschen, die sagen okay ich habe hier einen Depot.

01:17:40: Ich weder schieße ich Geld ein noch entnehme ich für den nächsten Jahre.

01:17:47: das wird weniger sein und nur diese kleinere Gruppe müsste eigentlich Umschichtungsrebalancing machen.

01:17:55: alle anderen können Cash Flows nutzen.

01:17:57: Was mir dazu jetzt gerade eingefallen ist ja der letzten Gespräch mit Nikolas Kreuz von INVIOS auch sehr weiser Mann im Bereich Behavioral Finance und er hat mir vom Monats Ultimo Effekt erzählt.

01:18:11: Und das in meinen Augen natürlich irgendwie groß geworden, ich kann jetzt noch mal Null Komma X Prozent irgendwie rausholen mit meiner Strategie.

01:18:19: Gibt es diesen Effekt wirklich?

01:18:21: Ich habe da einen Highlight-Clip irgendwie hochgeladen, das kam auf Social Media sehr

01:18:25: gut

01:18:25: an, rege Diskussionen.

01:18:28: Habe ich dann selber auch nochmal schlau gemacht und scheint irgendwie ein bisschen umstritten zu sein.

01:18:32: aber wenn ich sehe...

01:18:33: Die Forschung ist ja auch gut so!

01:18:37: Sucht eigentlich seit sechzig Jahren, in den neunzehundertsechtiger Jahren wurde sozusagen die empirische Kapitalmarktforschung Computer basiert.

01:18:44: mit großen Datenmengen begann das.

01:18:47: Weil da die Datenmenge da waren es wurden Datenbanken gebildet und die Computer waren plötzlich da.

01:18:53: und die Tools Statistik Software usw.

01:18:57: Also seit sechszig Jahren werden solche Sachen erforscht und der Monats Ultimo Effekt ist wahrscheinlich so eine Anomalie, die in den letzten Jahren erst entdeckt wurde.

01:19:14: Die Frage ist kann man das nachkosten und auch teilweise negativen Steuereffekten rentabel ausbeuten?

01:19:26: Das ist die erste oder zweite Frage.

01:19:29: Wie stark ist der Effekt?

01:19:31: Die zweite Frage ist, nachdem er entdeckt wurde.

01:19:33: Nachdem alle wissen... Wenn ich Aktien vorwiegend nur am Monat Ultimo kaufe oder verkaufe weiß ich nicht mal ganz genau wie der Effekte geht.

01:19:42: Dann könnte mir das als bringen.

01:19:46: wenn es aber alle wissen kann dieser Effekt sehr schnell verschwinden weil dann Geld in diese Geschichte reindrängt und sozusagen diese Opportunität so teuer macht.

01:19:58: wenn sie sagen im Frankfurter sonst was Westend oder so, weil es sind alle Immobilien zu billig.

01:20:03: Und angeblich das und angenommenes Stimm dann werden natürlich alle Leute dort Immobilie kaufen und ein Jahr später ist es nicht mehr so.

01:20:11: Dann war's die Chance weg!

01:20:18: Ich persönlich glaube für normale Privatanleger sind solche Sachen wenig wenig interessant.

01:20:26: Das könnte in großem Volumen vielleicht einen Fonds zur Grundlage einer Strategie zu machen, weil es meistens große Volumena erfordert um das ausnutzen zu können.

01:20:37: Es ist interessant mal sich darüber zu unterhalten und so weiter und aus Anproduktanbietersicht kann es interessant sein zu sagen ich lege in Form auf der das Ausbeuten versucht aber ich denke nicht dass ein normaler Privatanleger das erfolgreich nutzen kann wenn's überhaupt sozusagen nachhaltig ist.

01:20:55: Und da komme ich auf einen Punkt.

01:20:57: ganz kurz noch Forschungsergebnis laufen viel geforscht und das ist jetzt ein schönes Beispiel.

01:21:05: Ich würde nur Sachen ernst nehmen, im Sinne von... Das könnte ich vielleicht selber auch mal bedenken oder irgendwie ernsthaft berücksichtigen die quasi zehn und mehr Jahre, zehn und Mehrjahre als Faustregeln, ich meine wirklich zehn und Meerjahren, ich mein ja nicht ein paar Jahre also zwei Jahre oder sowas in der Wissenschaft letzten Endes etabliert sind und noch quasi nicht als Tatamogana oder als Einmaleffekt, von einem Forscher gefunden und von sieben anderen Forschern nicht gefunden, obwohl die auch danach gesucht haben.

01:21:50: Oder es gibt sogar teilweise Forscher, die Fehler machen im letzten Ende, sondern dann kommt der nächste und der prüft das nach und merkt hey Jungs Mädels!

01:22:00: dass das Klang zu schön und wahr zu sein, ist nämlich nicht wahr.

01:22:05: Du hast einen methodischen Fehler gemacht.

01:22:07: auch in der Forschung gibt es übrigens Scharlatane jetzt nicht so häufig aber ist auch schon vorgekommen und so weiter.

01:22:15: und wenn die zehn Jahre vorbei gehen lassen dann haben sie halt die Gewissheit.

01:22:19: da haben so viele andere Forscher und auch Fachkundige Privatanleger und Profianleger schon drauf geschaut, eine Patamorgana war oder irgendein Irrtum, oder eine Täuschung oder zu geringer Effekt.

01:22:39: Dann ist das jetzt bekannt.

01:22:43: So wie in der Pharmaforschung wird irgendwie ein neuer Wirkstoff gefunden.

01:22:49: Es gab erst eine klinische Prüfung und da stellte ich raus, hey, wirkt toll!

01:22:54: Sie haben schwerste Rückenschmerzen neben einer kleinen rosa-rote Pille und können wieder hüpfen wie ein Reh.

01:23:03: Aber es sind nur fünfzig Leute in Arizona getestet worden, ja?

01:23:10: Und wollen Sie jetzt diesen Wirkstoff-Stichwort Nebenwirkungen und nur fünfzig Menschen auf der Welt, wo die jeweils geprüft auf drei Monate ... Wollen sie das jetzt schlucken?

01:23:21: Ich würde erst mal zehn Jahre warten!

01:23:24: ist wahrscheinlich dann auch so ein bisschen die Digir in uns Menschen irgendwie, oder auch in meinem Fall.

01:23:29: Hey wie kann ich das noch weiter optimieren?

01:23:32: Ist es ein Fehler von mir dass ich mich mit dem Thema Endnahme so noch gar nicht beschäftigt habe?

01:23:37: Entnahmen sind genauso wichtig wie Vermögensaufbau, wie hinein investieren.

01:23:46: aber es ist merkwürdigerweise unter Anlegern also in der Anleger-Community.

01:23:52: nehmen wir jetzt einfach mal nur YouTube Welt des Investierens, werden Sie auf zehn.

01:24:03: so investiere ich.

01:24:04: So vermöge, bilde ich Vermögen, so baue ich ein Vermögensauf, so werde ich reich, während sie nur einen Video finden zum Thema Endnahmestrategie.

01:24:14: So nutze ich ein vorhandenes Depot oder Vermögend rational sinnvoll um es zu verbrauchen und auch nur zu schützen.

01:24:26: Vermögen Schutz, also Vermögensschutz ist die eine Phase.

01:24:31: Vermögendes Aufbau ist die erste Phase.

01:24:34: Jedes Vermögan im Leben und an diesem Vermögon hängt ein Mensch oder eine Familie dran.

01:24:40: JedES VermöGen ob das das Vermögent der Familie Rockefeller isst oder das Vermoegen der Familie Beißwenger hat einen Lebenszyklus.

01:24:53: Irgendwann fängt es an bei null, jedes Vermögen.

01:24:56: Auch das von John Rockefeller beginnt bei null auch ererbtes Vermögend.

01:25:02: da muss man halt dann eine Generation weiter zurückgehen.

01:25:06: also wenn ich sage ich erbe zwei millionen würde sagen ich habe das nie aufbauen müssen.

01:25:12: das ist mir einfach in den schoß gefallen.

01:25:14: ja aber es musste jemand andere aufbaut und hat jedes Vermögen ein Lebenszyklus sozusagen.

01:25:22: und dieser Lebenszykl ist, wenn man so will die Vermögensaufbauphase.

01:25:27: Und dann muss der Vermögungsinhaber entscheiden habe ich jetzt genug oder will ich weiter volles Risiko gehen?

01:25:42: Das ist keine so einfache Frage aber auf der anderen Seite eine völlig natürliche normale Frage.

01:25:50: Es gibt nicht nur eine Antwort darauf, aber wenn jemand sagt okay ich habe jetzt ein großes Vermögen.

01:26:02: Ich brauche nicht mal Nullkommar fünf Prozent davon um mein Lebensunterhalt zu bestreiten dann könnte das zum Beispiel einen Grund sein zu sagen ok jetzt schalte ich meinen Gang zurück.

01:26:11: Ich muss jetzt nicht mehr zocken und rödeln und arbeiten wie blöd.

01:26:16: Ich nutze jetzt die Vermögen.

01:26:17: Und dann ist meine Vermögensschutzphase.

01:26:21: Das kann bedeuten, ich möchte einfach diese Vermögend sozusagen auf dem Level halten.

01:26:27: Ich zahle Steuern und muss mindestens die Inflation reinverdienen aber ich möchte es nicht weiter aufbauen.

01:26:34: Denken Sie mal an René Benko wird ja vielen, die heute Zuschauerinnen zuhören bekannt sein.

01:26:43: Österreichische Immobilien Investor, der glaube ich mal zu besten Zeiten fünf Milliarden netter Vermögen hatte.

01:26:50: Und René Bencom konnte einfach den Mund nicht voll genug kriegen sozusagen.

01:26:57: Der war immer investmentmäßig quasi im sechsten Gang auf der Autobahn mit zweihundertvierzig unterwegs und dann kommt eine scharfe Kurve in Gestalt von der Zinswende Und dann hat es ihn zerbröselt.

01:27:21: Ein Geschäftsmodell, das nur auf Wachstum, Wachztum, und das funktioniert nur wenn die Umgebungsbedingungen alle optimal sind.

01:27:30: Die Zinsen bleiben unten und die Immobilienpreise steigen immer weiter oder jedenfalls fallen nicht.

01:27:36: Das.

01:27:37: er hatte seinen Geschäftsmodern und seine Investmentstrategie darauf aufgebaut, dass diese zwei Dinge immer gleich bleiben.

01:27:46: Die Zinsen steigen nicht und die Immobilienpreise fallen nicht.

01:27:50: Jetzt haben wir aber eine Situation in der – und diese Dinge korrelieren miteinander – die Zins sind steigend, sogar in kurzer Zeit sehr stark.

01:27:57: Das hat meistens auch einen negativen Effekt auf den Immobilenmarkt.

01:28:01: also die zwei Dinge hängen sogar noch zusammen.

01:28:02: wenn sie stattfinden dann finden sie häufig gleichzeitig statt.

01:28:06: um Bums fährt die ganze Kiste auseinander.

01:28:12: Wenn unser Freund Benko die erste Milliarde erreicht hätte, dann hätte er doch sagen können ich nehme jetzt einfach mal eine Menge in meinen Fuß vom Gas.

01:28:24: Ich fahre nicht mehr im sechsten Gang sondern nur noch im fünften oder vierten Gang und zahle Schulden zurück.

01:28:28: Ich tue Vermögen ins Privatvermögen wo es nicht mehr kredithebelt ist also mit Schulden finanziert Diversifiziere raus aus dem Immobiliensektor, nicht alle Eier in einem Korb.

01:28:45: Beziehungsweise ja... Aber das hat er nicht gewollt ne?

01:28:50: Weil er immer weiter Vermögensaufbau betreiben wollte statt zu sagen auch für mich die Familie Benko gibt es irgendeinen Punkt indem ich erkennen muss Die Vermögen-Aufbauffase ist nicht so Ende aber ich muss jetzt sozusagen zurückschalten, vom sechsten in den fünften oder vierten Gang.

01:29:14: Graduell in die Vermögensschutzphase umzugehen und diese Phase hat mit ihrem Lebensalter zu tun oder die Zeit in der sie umschalten.

01:29:23: Sie hat mit erhöhtes Vermögen mit Ihrem Lebensalter aber Sie gibt es.

01:29:27: für jedes Vermögend gibt's eine Vermögungsaufbaufase und eine Vermögenschutzphase und der Vermögeschutzphase ist die Regel Nummer eins.

01:29:34: Stichwort Warren Buffett.

01:29:40: wieder das starke Vermögensrücksetzer kommen, dass große Verluste entstehen und nicht mehr sicherstellen, dass ich die maximale Abseite habe.

01:29:50: Haben Sie persönlich schon Gang runtergeschalten?

01:29:52: Ja absolut!

01:29:53: Ich bin schon lange nicht mehr hundertnull finanziert.

01:29:55: Ich muss dazu sagen, dass immer noch sehr viel in mein eigenes Unternehmen investiert hat also prozentual von meinem Gesamtvermögen und das finde Optimal, da bin ich aber auch dran.

01:30:08: Da arbeite ich auch daran, dass sich das ändert.

01:30:12: Aber in meinem privaten Vermögen... Als erstes mal haftet dieses private Vermögend.

01:30:16: Ich habe keinen Euro Schulden im Privatvermögen.

01:30:20: Ich hafte auch nicht für irgendwelche Schulden meines Unternehmens.

01:30:23: mein Unternehmen hat keine Schulden.

01:30:26: Ich könnte auch noch da Kredite aufnehmen um noch schneller zu wachsen und auch immer ein Privatermögel.

01:30:34: abgesehen davon, dass ich nichts gehebelt hab ... investiere ich nicht hundert Null in Aktien, sondern konservativer.

01:30:43: Weil ich es nicht nötig habe!

01:30:45: Ich bin jetzt dreiundsechzig und möchte das was ich schon erreicht habe vermögensmäßig.

01:30:49: Das ist mein Ziel Nummer eins – Nicht mehr verlieren.

01:30:53: Wir haben Sie da den Switch gefunden weil sie haben ja auch über Dekaden dann Ihr Vermögen aufgebaut... Ist es Ihnen schwer gefallen zu sagen so jetzt geht's hier mir um das zu sichern oder war das ein logischer Schritt den Sie einfach gemacht haben?

01:31:06: Stell ich mir schwer vor, wenn ich jetzt über Jahrzehnte was aufbaue und mir das Bewusstsein in dem letzten Sechsel kommt dann auch das Große?

01:31:14: Also es gibt viele Menschen die nie diesen Wechsel vollziehen können.

01:31:21: Und da sind häufig muss ich sagen Unternehmerhaushalte also Menschen, die erfolgreichen großes Vermögen aufgebaut haben indem sie starke riesigen große Klumpenrisiken.

01:31:31: also ein Unternehmen ist ein Klumpenerisiko weil sie, Sie haben eine gewisse Menge Kapital und das investieren Sie alles ins Unternehmen.

01:31:40: Das müssen Sie ja ... Weil Sie sind ja nicht vorher schon reich.

01:31:43: Ich würde sagen okay ein Zehntel von meinem Vermögen tue ich jetzt mal in dieses neue Start-up.

01:31:49: Sondern Sie müssten alles da investieren.

01:31:52: Und dann haben Sie nur einen Unternehmen.

01:31:54: Sie haben nicht zwanzig verschiedene Unternehmen also Riesekonzentrationen und Klumpenrisiko.

01:31:59: Dann nehmen wir jetzt mal ein positives Szenario an läuft es auch muss ja nicht so kommen, aber dann läuft das.

01:32:08: Und nach zwanzig Jahren haben sie irgendwie zehn Millionen oder zwanzich Millionen verdient.

01:32:13: Ist das Unternehmen zwanzi Millionen wert?

01:32:14: Sie haben es nicht realisiert, aber es ist wahrscheinlich Wirtschaftsprüfer oder andere Leute die wissen und sagen ihnen, das Ding ist zwanzihch Millionen wert ungefähr.

01:32:22: Und angenommen sind jetzt sechzig.

01:32:30: Dann sollten sich mal überlegen bin ich nicht eigentlich schon längst überfällig für die Vermögensschutzphase.

01:32:38: Aber weil Sie zu diesen zwanzig Millionen sind, sie gekommen in dem Sie sehr starke Konzentrationsriesigen, Klumpenriesigen eingegangen sind konzentrierte Wetten eingegang sind so wie wenn Sie nur alles auf eine Aktie gesetzt hätten ist ja ein Unternehmen.

01:32:58: Kommen Sie einfach nicht mental aus dieser Kiste raus?

01:33:01: Ich brauche weiter hin ... zwanzig, dreißig Prozent Rendite im Jahr.

01:33:06: Weil ich das ja auch in den letzten... ...zwanzig Jahren hatte, fünfundzwanziger Jahre.

01:33:10: Und sie können sich nicht mental von diesem... ...Zwang befreien!

01:33:18: Alles unter zwanzzig Prozent Renditen ist zu wenig?

01:33:21: Ja aber es ist eine ganz andere Art der Arbeit.

01:33:22: Das eine ist aktiv von morgens bis abends.

01:33:24: Das andere passiert passiv im Hintergrund.

01:33:31: Wenn Sie jetzt nur einen Tipp hätten für jemanden Zuhause der eigentlich in dieser Phase jetzt ist, Vermögensschutz.

01:33:39: Was wäre das?

01:33:40: Was würden Sie dieser Person mitgeben?

01:33:42: Risiko rausnehmen also stärker diversifizieren.

01:33:47: es darf auf keinen Fall alles in meinem Unternehmen drin sein.

01:33:50: ich muss im Privatvermögen dafür keinerlei Schulden haben.

01:33:55: Ich darf nicht für Firmenschulden haften.

01:33:58: ich muss von meinem Unternehmen wegdiversifiziere.

01:34:03: Ich muss auch von Deutschland weg diversifizieren.

01:34:09: Mein Unternehmen, zu dem ich vielleicht noch beteiligt bin mit sechzig Prozent ist aber nun mal in Deutschland.

01:34:14: das kann nicht großartig ändern außer ich verkaufe es.

01:34:17: Aber dann muss ich ja nicht nochmal privat vermögen Zum Beispiel, das sehen wir häufig bei vermögenen Menschen.

01:34:23: Dann haben sie so eine Unternehmensbeteiligung wie gerade geschildert und das gesamte restliche Vermögen.

01:34:28: dann haben Sie meinetwegen noch eine Million, zwei Millionen oder zehn Millionen restliches Vermögens.

01:34:32: sind ja schon tolle Verhältnisse.

01:34:34: aber das steckt zum größten Teil in deutschen Immobilien.

01:34:37: ein Eigenheim und drei vermietete Immobilie.

01:34:40: Das ist doch Wahnsinn!

01:34:41: Mein eigenes Unternehmen ist in Deutschland.

01:34:43: ich bin jetzt sechzig.

01:34:44: Ich habe den Jackpot gewonnen ich weiß nicht was.

01:34:47: zehn Millionen, zwanzig Millionen alles in allem Aber alles ist in Deutschland.

01:34:54: Und ich könnte jetzt von diesen drei Immobilien die Wertvollste verkaufen für zwei Millionen und dafür wenigstens mal ein globales Aktiendepot anlegen, endlich mal raus diversifizieren aus Deutschland.

01:35:08: In einem Land, in dem die Dinge wie wir ja anfänglich gesagt haben nicht mehr so optimal laufen und ob wir als Land die Kurve kriegen um den Motor mal wieder ein bisschen anzuwerfen sozusagen.

01:35:23: Das ist ja auch nicht so klar, ne?

01:35:26: Ich bin nicht ein Untergangsprophet und wir werden hier nicht arm werden im Gotteswillen.

01:35:31: Deutschland wird nicht untergehen

01:35:33: usw.,

01:35:33: aber niemand ist gedient.

01:35:41: Niemand der schon einen Vermögen aufgebaut hat, einen Bescheiden oder ein großes Vermögan ist grundsätzlich gut beraten daran.

01:35:49: Alles Vermögt in einem Land anzusiedeln.

01:35:54: In der Vermögensaufbaufase geht das nicht anders.

01:35:57: häufig, weil sie angenommen ... Sie werden mit Immobilien reich und sie kennen sich halt nur in deutschen Immobilie aus.

01:36:06: Und auch ihr Humankapital.

01:36:09: Angenommen jemand ist ... Toller Manager macht bei einer Investmentbank oder bei SAP Supra Karriere sein Humankapitel oder ihr Human Kapital also dieses.

01:36:21: Ich hab, ich weiß nicht, was IT studiert und bin jetzt bei SAP Teamleiter verdient schon hundertfünfzigtausend Euro im Jahr mit mit mit einund dreißig.

01:36:31: Das ist ja toll!

01:36:33: Geschieht nicht jedem.

01:36:37: Und warum habe ich das?

01:36:38: Weil ich also mein Humankapital, meinen Skillset, meinen Könnenset sehr gut vermarktete habe.

01:36:43: Ich habe aber auch reingeklotzt.

01:36:44: Ich arbeite siebzehnti Stunden die Woche.

01:36:47: Aber es ist auch wieder Deutschland bezogen dieses Risiko.

01:36:51: Ich lebe in Deutschland, bin deutschem Steuerrisiko ausgesetzt, deutschem Wirtschaftswachstums-Risiko ausgesetz und so weiter.

01:36:58: Dann sollte doch mal hier die Klingel läuten und sagen okay ich muss nicht alles in Deutschland investieren.

01:37:06: Also jetzt sagen wir unser Alexander der bei SAP Arbeit das hundertdreißig tausende Euro im Jahr verdient mit einund dreißig und hat jetzt keine Ahnung was ... hunderttausend Euro angespart und jetzt kauft er sich eine Eigentumswohnung zu vermieten.

01:37:23: Wie sein Deutschland?

01:37:26: In der gleichen Stadt, wo irgendwo in Heidelberg oder Heidenheim, wo SAP angesiedelt ist... Wenn SAP in die Binzen geht als größter Arbeitgeber dort dann könnte es sein, dass diese Wohnung plötzlich nur noch die Hälfte wert ist.

01:37:45: Und diese Geschichte also aus Deutschland rauszudiversifizieren, ist für Menschen in der Vermögensschutzphase noch wichtiger.

01:37:55: In der Vermøgensaufbau-Phase kann ich es vielfach nicht verhindern.

01:37:59: Ich bin halt nun mal in Deutschland... ich lebe dort und bin hier bei einem deutschen Unternehmen tätig, deutschen Gesetzen letztlich ausgesetzt.

01:38:08: aber ich glaube ich habe jetzt deutlich gemacht also in einer Vermögen schutzphase.

01:38:13: vor allen Dingen ist es wichtig dass wir unsere Investments streuen.

01:38:22: Eine Dimension, in der diese Streuung eine Rolle spielt ist Investments von ihrem ökonomischen Motor her.

01:38:32: Der ökonymische Motor einer Mietwohnungen ist Mietmieter in Deutschland.

01:38:37: Also Menschen die in Deutschland leben, sonst können sie nicht in Deutschland in einer Mietenwohnung leben.

01:38:42: Miete zahlen von einem deutschen Unternehmen ihren Lohnbeziehen und nur mit diesem Lohn können Sie die Miete bezahlen.

01:38:51: Deutsche Zinsen... etc.

01:38:54: Diese vermiedste Wohnung ist ein deutsches Investment, Deutschlandrisiko bezogen und in der Vermögen-Schutzphase ist es wichtig dass wir sowohl was das Land anbelangt als auch die Typen von Anlageklassen und Investments da anfangen zu streuen, zu diversifizieren.

01:39:14: Das ist für reiche Menschen wichtig und das ist für arme Menschen wichtig.

01:39:18: Und ein globales Aktiendepot super einfache Form in andere Länder zu investieren.

01:39:27: Also von dem Wirtschaftsaktum, in den USA oder in Brasilien oder in China oder in Südafrika oder in Polen zu profitieren und auch dann zu profitierend wenn in Deutschland die Dinge stagnieren.

01:39:46: Das meine ich damit.

01:39:48: Und das ist in der Vermögen-Schutzphase noch wichtiger als in der Aufbauphase.

01:39:51: Es ist auch nützlich!

01:39:53: Das

01:39:54: ist für mich ein gutes Schlusswort.

01:39:56: Herr Dr.

01:39:56: Gerd Koma, ich bedanke mich bei Ihnen!

01:39:59: Für dich zu Hause.

01:40:00: wenn du mehr von Herrn Koma willst... ...ich verlinke in dir unten mal unbedingt auch mal beim Blog vorbeischauen... ...wenn Du tiefer reingehen willst im bestimmten Themen.

01:40:09: Ich bedank mich, ich hoffe wir sehen uns vielleicht mal auf einem Börsentag wird mich sehr freuen.

01:40:13: Sie oder ihr Team wäre super und dann wünsche ich Ihnen noch eine gute Zeit hier in Frankfurt.

01:40:18: Dankeschön Herr Beißfinger

01:40:19: Danke.

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