53 % gehen an den Staat | Reiner Holznagel, Bund der Steuerzahler

Shownotes

Über 53 Prozent: So viel gibt ein ganz normaler Arbeitnehmer in Deutschland an Steuern und Sozialabgaben ab. Weniger als die Hälfte seines Einkommens bleibt ihm zur freien Verfügung. Reiner Holznagel bringt dieses Thema seit über zehn Jahren als Präsident des Bundes der Steuerzahler nach vorne wie kaum ein anderer. In dieser Folge vom Ludwig-Erhard-Gipfel spricht er mit Lukas über ein Steuersystem mit über 40 Steuerarten, über das beschlossene Schuldenpaket und darüber, was beides ganz konkret für dein Geld und deine Altersvorsorge bedeutet.

🔥 In dieser Folge lernst du: ► Warum ein Arbeitnehmer in Deutschland über 53 % abgeben muss ► Wo der Staat überall indirekt mitverdient, ohne dass du es merkst ► Was 1 Billion Euro neue Schulden in dieser Dekade bedeuten ► Warum die Zinslast im Bundeshaushalt von 4 auf 40 Milliarden Euro gestiegen ist ► Weshalb das Altersvorsorgedepot nur ein notwendiger Anfang ist ► Warum du für deine Altersvorsorge nicht auf den Staat warten solltest

❓ Häufige Fragen aus der Folge: ► Wie hoch ist die Steuer- und Abgabenlast in Deutschland wirklich? Über 53 % für einen normalen Arbeitnehmer, wenn man direkte Steuern, indirekte Steuern und Sozialabgaben zusammenrechnet. Weniger als die Hälfte bleibt zur freien Verfügung. ► Was kosten uns die neuen Schulden? Die Zinsen im Bundeshaushalt lagen 2021 bei 4 Milliarden Euro, liegen heute bei rund 40 Milliarden und steuern auf 70 bis 80 Milliarden zu. Dieses Geld fehlt dann bei Bildung, Infrastruktur und Verteidigung. ► Reicht das Altersvorsorgedepot als Rentenlösung? Nein. Holznagel nennt es ein notwendiges Signal und einen Anfang, warnt aber ausdrücklich davor, es zu überinterpretieren. Die gesetzliche Rente bleibt nur ein Baustein.

👥 Für wen ist diese Folge? ► Alle, die verstehen wollen, wohin ihr Gehalt tatsächlich fließt ► Anleger, die wissen möchten, was Staatsverschuldung für ihr eigenes Depot bedeutet ► Jeden, der seine Altersvorsorge selbst in die Hand nehmen will

⏱ Kapitelmarken: 00:00 ► Reiner Holznagel – Bund der Steuerzahler – Präsident 01:38 ► Woher die hohe Steuerlast in Deutschland kommt 02:17 ► Über 40 Steuerarten: direkt, indirekt, überall 03:10 ► Holznagels Antrieb: Warum wir keine Steuerdebatte mehr führen 04:13 ► Wirtschaftliche Bildung in Schulen: Woran es wirklich hakt 05:26 ► 200 Milliarden Schuldenpaket: Werden hier nur Löcher gestopft? 06:38 ► Was die Schulden für dich als Bürger konkret bedeuten 07:52 ► Wirtschaftsstandort Deutschland: Wo wir wirklich stehen 09:12 ► Warum der Ausbau der erneuerbaren Energien so langsam läuft 10:24 ► Reicht das Altersvorsorgedepot für deine Rente? 11:25 ► Holznagels Botschaft: Einkommensteuerreform und Entlastung der Mitte

✅ Die wichtigsten Tipps zum Mitnehmen: ► Rechne einmal aus, was von deinem Brutto wirklich übrig bleibt – die meisten unterschätzen es ► Die gesetzliche Rente ist ein Baustein, nicht die Versorgung. Plane die anderen Bausteine selbst ► Das Altersvorsorgedepot ab 2027 ist ein Anfang, keine fertige Lösung ► Warte mit dem Vermögensaufbau nicht auf politische Entscheidungen

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⚠️ Risikohinweis: Diese Folge dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und ist keine Anlageberatung. Investitionen in Wertpapiere sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden. Bitte informiere dich eigenständig und handle verantwortungsvoll.

Transkript anzeigen

00:00:00: Wir haben ein umfangreiches Steuersystem über vierzig Steuerarten.

00:00:04: Ein ganz normaler Arbeitnehmer, der muss mehr als dreieinfünfzig Prozent abgeben und weniger als die Hälfte bleibt ihm zur freien Verfügung.

00:00:12: Und das ist schon recht viel.

00:00:13: für viele Menschen muss man ganz deutlich sagen haben ja die direkten Steuern gar nicht das Problem sondern sie sind eher belastet durch Sozialabgaben.

00:00:21: wir müssen steuerlich nicht nur moderner werden sondern auch milder besteuern und wir müssen wettbewerbsfähig sein.

00:00:29: wichtiger denn je und deswegen geht es eben auch darum in deutschland auch wieder ein gründer geist zu fördern aber eben auch die menschen zum motivieren in die hände zu spucken und anzupassen.

00:00:38: Aber hier ist die politik in der verpflichtung die rahmbedingungen besser zugestellt, damit ich sage mal flapzig die mensche wieder Bock auf arbeit haben.

00:00:44: ganz wichtig ist für mich dass wir tatsächlich eine einkommenssteuer reform durchführen.

00:00:48: Wir brauchen hier senkungen.

00:00:50: wir müssen die mittelschicht den mittelstand entlasten.

00:00:53: Ein Schritt in die richtige Richtung war sicherlich das Altersvorsorgedepot.

00:00:56: Ist es damit getan jetzt?

00:00:58: Sind wir dann wohlhabend, wenn meine Generationen in Rente geht?

00:01:02: oder ist es vielleicht erst ein notwendiger Anfang?

00:01:04: Wie steht Deutschland denn allgemein da, wenn man jetzt Steuern und Schulden mal außen vorlassen?

00:01:08: wie ist der Wirtschaftsstandort Deutschland?

00:01:17: Von jedem Euro den wir als Arbeitnehmer verdienen bleibt uns fast weniger als fünfzig Prozent!

00:01:22: Jetzt wurde im Bundestag beschlossen dass wir neues Schuldenpaket aufnehmen.

00:01:26: was das für uns bedeutet Woher das vielleicht kommt, besprechen wir heute mit dem Mann der sich seit Jahren damit tief auseinandersetzt, Rainer Holznagel.

00:01:34: Vielen Dank dass Sie sich Zeit genommen haben für uns.

00:01:36: Sehr gerne!

00:01:37: Woher

00:01:37: kommt es denn?

00:01:38: Für jemanden der sich mit der Materie nicht so tief beschäftigt wie sie, dass wir so viele Steuerabgaben haben in Deutschland.

00:01:44: Wir haben ein umfangreiches Steuersystem über vierzig Steuerarten Und der Staat langt nicht nur direkt zu, sondern bei der Einkommenssteuer.

00:01:51: Sondern auch indirekt.

00:01:52: also wenn wir einkaufen gehen, wenn wir leben, wenn Wir feiern selbst Wenn wir natürlich Sekt oder Schaumwein trinken.

00:01:58: Also überall ist der Start dabei und deswegen kam mir mal ausgerechnet dass die gesamte Besteuerung aber auch Die abgaben über fünfzig Prozent ist.

00:02:06: also ein ganz normaler arbeitnehmer Der muss mehr als dreieinfünfzig prozent Abgeben weniger Als die Hälfte bleibt ihm zur freien verfügung und das ist schon recht viel.

00:02:16: Wie hat sich das entwickelt?

00:02:17: Ist es schon immer so in Deutschland oder sind die Steuern jetzt erhoben worden, die letzten Jahre.

00:02:22: Nein, das hat sich langsam entwickelt und für viele Menschen muss man ganz deutlich sagen haben ja die direkten Steuern gar nicht das Problem sondern sie sind eher belastet durch Sozialabgaben.

00:02:32: Und dass es eben auch ein Punkt der nicht unterschlagen werden kann.

00:02:36: aber für die Menschen ist es egal ob es jetzt Steueren oder Abgaben sind.

00:02:39: Sie müssen beides zahlen und es ist beides für sie eine Belastung die sie nicht abwählen können Sondern sie ist da und deswegen hat sich in den letzten Jahren Daher stand Ort Deutschland der Faktor Arbeit verschlechtert und wir müssen steuerlich nicht nur moderner werden, sondern auch milder besteuern.

00:02:54: Wir sehen das andere Ländern das getan haben und dementsprechend Wirtschaftswachstum haben.

00:02:59: bei uns ist immer noch die Diskussion so da dass wir durch höhere Steuern mehr Wohlfahrt erreichen wollen aber in der Realität sieht es ganz anders aus.

00:03:06: Was

00:03:06: hat Sie persönlich dazu gebracht, sich diesem Thema Steuern so anzunehmen?

00:03:10: Sie bringen das ja wie fast kein anderer die letzten zehn Jahre nach vorne.

00:03:14: Was war der Antrieb für Sie?

00:03:15: Es ist schon famos, dass wir eigentlich keine wirkliche Steuerdebatte mehr in Deutschland führen.

00:03:20: Prof.

00:03:20: Kirchhoff mit seinen Vorstellungen hat vielleicht mal die letzte große Debatte auch angestoßen seitdem nicht mehr und das finde ich persönlich schlecht.

00:03:28: Ich engagiere mich selber darum, dass Wir mehr wirtschaftliche Bildung in den Schulen haben weil ohne ökonomische wirtschaftliche Bildung, auch ohne Steuer.

00:03:38: Ausbildung, wären wir diesen Staat nicht voranbringen.

00:03:41: Denn das gehört ihm dazu!

00:03:42: Wir wissen viel über Sozialstaatlichkeit und viel über Innovationen aber wenn die Basis nicht da ist dann ist es schwierig.

00:03:50: Übrigens auch bei der Demokratie-Bildung brauchen wir diese Einflüsse.

00:03:55: Wenn sie mehr als fünfzig Prozent von ihrem verdientem Einkommen abgeben müssen, dann ist eine Frage der Freiheit, ob das in einem demokratischen Staat noch so in Ordnung ist.

00:04:05: Vor dem Hintergrund sollte man immer deuerliche Belastung mitdenken.

00:04:09: Sie sagen, sie bringen das Thema auch in Schulen voran.

00:04:11: Welche Themen kommen da auf?

00:04:13: Was stellen Sie fest, wo fehlt es konkret an Bildung?

00:04:16: wenn Sie dann ein konkretes Beispiel nennen könnten?

00:04:18: Manchmal habe ich so den Eindruck, es fehlt an konkreter Bildung bei den Lehrern und weniger bei den Schülern.

00:04:24: oftmals erlebe ich dass sehr viele Schüler aufgeschlossen demgegenüber sind.

00:04:28: Ich habe unlängst erlebt, dass eine Gruppe von Schülern ein Start-up gegründet hat die sehr erfolgreich sind aber die ökonomischen Zusammenhänge im Unterricht überhaupt nicht erleben und das auch mehr gebremst wird.

00:04:43: selbst der Staat hier gar kein Interesse hat, wirklich Gründerinnen und Gründern auszubilden.

00:04:50: Und eine Basis dafür zu schaffen, dass Ökonomie immer wichtig ist!

00:04:53: Wir brauchen ökologische und ökonomische Zusammenhänge damit wir Wohlstand haben, damit wir Klima schützen können, damit wachsen können, Damit wir unsere innere und äußere Sicherheit verteidigen können.

00:05:04: Wenn wir hier Ökonomie herauslassen wenn wir Wirtschaftlichkeit raus lassen dann haben wir ein wirkliches Problem.

00:05:10: Für mich als Außenstehender wirkt so, als ob dieser Staatsapparat immer wächst.

00:05:14: Die Steuerbelastung steigt.

00:05:16: Jetzt wurde ein Schuldenpaket beschlossen und da geht es um zwei Hundert Milliarden Euro ab im Jahr twenty-sevenundzwanzig.

00:05:21: Es wirkt irgendwie für mich so, also ob jetzt Schulden aufgenommen werden, um das alles irgendwie am Leben zu halten.

00:05:26: Wie ordnen Sie meine Sichtweise da ein?

00:05:28: Ist das korrekt oder sieht das vielleicht bisschen naiv?

00:05:31: Sie haben völlig recht!

00:05:32: Wir haben auf der einen Seite eigentlich kein Erkenntnisproblem.

00:05:34: Wir wissen in der Politik, in der Gesellschaft brauchen Reformen ist eigentlich mit der Wahl klar gewesen, dass diese Koalition eine Reformkoalition werden will.

00:05:45: Sie selbst hat sich auch so bezeichnet aber sie hat einen sehr einfachen Weg gewählt in dem sie noch mehr neue Schulden aufnimmt.

00:05:51: und dieses Schulden suggerieren erstmal das Gefühl wir können weiter verteilen.

00:05:56: Das ist aber nicht der Fall weil zweieinhalb Milliarden Euro im nächsten Jahr.

00:06:00: In dieser Dekade werden wir nur auf Bundesebene wahrscheinlich über eine Billion Euro neue Schulden aufgenommen haben und das zeigt sich jetzt schon, wenn ich gefragt werde welche Konsequenzen wir jetzt schon sehen dann sind dass die Zinsen.

00:06:11: Wir kommen von zwei tausend einundzwanzig aus von vier Milliarden Euro in Bundeshaushalt.

00:06:16: Wir sind derzeit bei vierzig Milliarden Euro Und es geht so weiter bis siebzig achtzig Milliarden Euro.

00:06:21: Die Zinsn wären denn einer der größten Posten im Bundeshaussalt sein und dieses Geld können wir weder in Bildung ist investieren noch in Infrastruktur und schon gar nicht in unsere Verteidigung.

00:06:30: Was bedeutet das für mich jetzt als Bürger, wenn ich... Also die Zahlen kann ich ja als normale Mensch gar nicht einordnen.

00:06:36: Das sind einfach Riesenzahlen!

00:06:37: Was bedeutet es konkret für mich als Bürger von Deutschland?

00:06:40: Wenn ich mitbekomme der Staat nimmt so und so viel Schulden auf.

00:06:43: Einerseits ist es so, dass sie als Bürger wir als Bürger natürlich erst mal auch im Wohlstand und Sicherheit weiterleben wollen.

00:06:50: Und das wir eine Kraftanstrengung brauchen um Wirtschaftswachstum zu erzeugen dazu braucht es bessere Rahmenbedingungen.

00:06:56: Wir müssen wettbewerbsfähig sein und deswegen sind wirtschaftliche Reform sozial reform wichtiger dann je.

00:07:01: Das zweite ist wir sind ja heute schon sehr hoch belastet und das heißt wir müssen mit der Belastung runterkommen das heißt aber auch Eigenverantwortung übernehmen müssen.

00:07:11: Gerade wir als junge Menschen müssen auch viel mehr investieren, um die Altersvorsorge ordentlich auszustatten.

00:07:17: und wir sehen auf der Letzten Schiene vielleicht in der Perspektive, dass eben die Haushalte sehr schwierig sind.

00:07:22: Dass viel mehr für Zinsen ausgeht und dass wir jetzt auch viel mehr Für Sicherheit investieren müssen und das wir natürlich hier auch andere Prioritäten setzen müssen.

00:07:31: Ich sehe auf der anderen Seite sehr hohe Subvention ich sehe sehr viele Finanzierungen Die eher in der Vergangenheit beschlossen worden sind und wenig in die Zukunft schauen Und das sind so Punkte die glaube ich jetzt auch angegangen werden müssen.

00:07:42: Heute haben Sie ja jetzt auch gleich im Anschluss einen Vortrag.

00:07:46: Da geht es um das Thema Deutschland, wie positioniert man sich in Zeiten von Krisen, Katastrophen?

00:07:51: Wie steht Deutschland denn allgemein da, wenn wir jetzt Steuern und Schulden mal außen vorlassen – wie ist der Wirtschaftsstandort Deutschland?

00:07:57: Von Außen betrachtet werden wir respektiert.

00:08:00: Wir werden als starker potenzieller Partner wahrgenommen Aber von außen betrachtet sieht man auch unsere Schwächen.

00:08:07: Wir haben große Planfeststellungsverfahren, wir können keine Großbauprojekte mehr.

00:08:11: Wir tun uns schwer bei der Infrastruktur.

00:08:13: Der Berliner Flughafen ist vielleicht ein negatives Beispiel aber auch Stuttgart-Ienundzwanzig.

00:08:18: Made in Germany ist in der Welt noch etwas wert, aber wir müssen viel mehr tun um Innovationen wirklich am Laufen zu halten.

00:08:26: Wir glauben in der Politik dass wir Technologien vorgeben können das wir durch Datenfettsetzungen, Transformationen auch erreichen können, ohne die Rahmenbedingungen zu schaffen.

00:08:37: Und deswegen geht es eben auch darum in Deutschland auch wieder ein Gründergeist zu fördern aber eben auch die Menschen zu motivieren und die Hände zu spucken und anzupassen.

00:08:45: Das sehen wir dass das steuerlich sich nicht lohnt.

00:08:47: Die Menschen sind nicht dumm sie können rechnen und vor dem Hintergrund ist Teilzeit Stundenreduzierung durchaus ein Thema was wir angehen müssen.

00:08:58: Aber hier ist die Politik in der Verpflichtung, die Rahmenbedingungen besser zu gestalten.

00:09:01: Damit, ich sag's mal, pflappt sich die Menschen wieder Bock auf Arbeit

00:09:03: haben.".

00:09:04: Was macht China da richtig?

00:09:05: Ich habe letztens ein Bericht gesehen dass sie innerhalb einem halben Jahr so viele Solarpanels aufgebaut haben wie Deutschland in dreißig Jahren... Wo sind da die

00:09:13: Unterschiede?!

00:09:13: Wie kann China das so schnell umsetzen?

00:09:15: und wir Deutschen tun uns so schwer und sind so schwerfällig!

00:09:19: immer Vergleiche mit China herzustellen, wenn wir ein anderes autoritärische Regime nehmen wie Russland.

00:09:25: Denn glaube ich wird es klar dass das sehr vorsichtig einzuschätzen ist.

00:09:29: aber dennoch Wir sehen das Chinesen und dass China sehr innovativ ist, dass sie in den Markt reingehen und dass die Staats dirigierend auch hier sehr viel lenken.

00:09:37: Das müssen wir nicht übernehmen Aber wir sehen das um uns herum der Wettbewerb zugenommen hat und dass wir uns nicht ausruhen dürfen.

00:09:46: Das ist eigentlich das Signal, was wir aus China lernen.

00:09:48: Wir müssen viel mehr anpacken, wir müssen innovativer werden und wir sehen, dass das natürlich ein Angriff auf unseren Wohlstand ist – auf unsere Sicherheit!

00:09:57: Und wir diskutieren über Demokratie, wir diskutierend über stabile Staaten Über Sicherheit, aber eben auch im wirtschaftlichen Sinne brauchen wir gute Rahmenbedingungen.

00:10:07: Wir brauchen prosperierende Wirtschaft!

00:10:09: Wir brauchen Betriebe die einstellen, die Gewinne machen und nur dann können wir soziale Sicherungssysteme stabilisieren.

00:10:17: Ein Schritt in die richtige Richtung war sicherlich das Altersvorsorge-Depot.

00:10:21: ist es damit getan?

00:10:22: jetzt sind wir dann wohlhabend wenn meine Generationen in Rente geht oder ist es vielleicht erst notwendiger Anfang?

00:10:29: Ich glaube, das ist ein notwendiges Signal.

00:10:33: Wir dürfen es aber nicht überinterpretieren und es braucht noch sehr viel politische Willensbildung damit auch diese Form der Altersvorsorge wirklich einen Platz in unserer Gesellschaft, in unserem Mindset bekommt.

00:10:45: Und das erschreckt mich immer wenn wir über Investitionen sprechen sehen wir immer nur den Staat sondern die meisten Investition machen natürlich im privaten Sektor die Unternehmen, die Bürger aus, die natürlich auch viel Erspartes haben und davon auch leben wollen.

00:10:59: Und da glaube ich brauchen wir eine andere Mentalität.

00:11:02: Wir müssen unser Geld auch in eigene Wirtschaft in Zukunft einsetzen und dürfen nicht auf den Staat

00:11:07: warten.".

00:11:07: Der Bundeskanzler hat gesagt dass die gesetzliche Rentenversicherung vielleicht nur noch die Basisversicherung ist.

00:11:12: so weit muss man nicht gehen aber Fakt ist schon immer gewesen das es ein Baustein ist.

00:11:18: Wir brauchen weitere um eben im Alter auch einen gewissen Wohlstand erleben zu können.

00:11:22: Jetzt

00:11:23: gehen Sie gleich auf die bühnehaltenden Vortrag.

00:11:25: Was sind die Punkte, die Ihnen wichtig sind?

00:11:26: Was möchten sie rüberbringen und was möchten Sie den Leuten hier auf dem Notweg Erhard Gipfel

00:11:30: sagen?".

00:11:30: Ganz wichtig ist für mich dass wir tatsächlich eine Einkommenssteuerreform durchführen.

00:11:34: Wir brauchen hier Senkungen!

00:11:36: Wir müssen die Mittelschicht, die Mittelstand entlasten Und dabei ist es wichtig das sich mehr Arbeit über Stunden dass sich wirklich mehr Einkommen auch lohnt.

00:11:46: Und das ist in Deutschland zurzeit nicht der Fall, die Menschen haben das Gefühl, dass sie nicht für sich arbeiten sondern für den Staat und der Staat liefert gerade nicht und das muss ich ändern.

00:11:55: Das war Rainer Holznagel Link zu seinem Buch findet ihr in der Beschreibung.

00:11:58: Herr Holznagel vielen Dank für ihre Zeit und ganz viel Erfolg hier.

00:12:01: Danke Ihnen.

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